Pressemitteilung

20.01.2014

Einweihung eines da Vinci-Roboters der neuesten Generation

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat jetzt einen OP-Roboter der neuesten Generation für komplexe operative Eingriffe in Bauch und Becken sowie im Brustkorb in Betrieb genommen. Der neue da Vinci-Roboter kombiniert eine 3D-HD-Bildqualität mit modernster Telemanipulator-Technologie. Damit ist die Charité die einzige Klinik in Berlin-Brandenburg, die über diese neueste operative Technik verfügt.

Die minimal-invasive Chirurgie kann durch die Assistenz des da Vinci-Robotersystems mit höchster Präzision vorgenommen werden. Die Verbesserung gegenüber der traditionellen Schlüsselloch-Chirurgie besteht in der echten 3D-Sicht für den Operateur und der vollständigen Bewegungsfreiheit der Instrumente. Zahlreiche weitere qualitativ neue Elemente sorgen für höchste Präzision und Sicherheit bei der Operation. Besonders für enge Operationsfelder in der Urologie, der Thoraxchirurgie und der Gynäkologie ist es vorteilhaft, dass der Operateur die Kamera selbst steuert und sogar drei Instrumentenarme einsetzen kann.

„Mit dem da Vinci-Roboter können wir bei den betroffenen Patienten die Prostata besonders präzise und gleichzeitig minimal-invasiv entfernen“, erklärt Prof. Dr. Kurt Miller, Direktor der Klinik für Urologie der Charité. „Auch die gefürchteten Nebenwirkungen einer Prostataoperation – Kontinenz- und Potenzprobleme – sind durch die Nerven schonende Operation weitaus besser beherrschbar, da selbst empfindliche Erektionsnervenbündel sehr präzise dargestellt und häufig erhalten werden können.“

„Einige Operationen im Brustkorb sind hier an der Charité mit dem Vorläufermodell des da Vinci-Systems entwickelt worden und gelten heute als Standard. Wir haben weltweit damit die größte Erfahrung, die wir wissenschaftlich und praktisch weitergeben“, betont auch Privatdozent Dr. Jens Rückert, Leiter des Bereichs Thoraxchirurgie der Charité.

Insgesamt können durch das neue System alle üblichen Nachteile einer Operation minimiert werden. Die weitaus größere Mobilität der Instrumente verringert die Schmerzen an den Eintrittsstellen der Bauch- oder Brustwand noch weiter als bisher. Dadurch sinkt zusätzlich die operationsbedingte Infektionsgefahr. Durch die schonende OP-Methode erholt sich der Patient rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.

Links

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Kontakt

Privatdozent Dr. Ahmed Magheli
Klinik für Urologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 515 047



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