Pressemitteilung

16.07.2008

DFG fördert medizinische Geschlechterforschung an der Charité

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert jetzt eine Forschergruppe der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit 2,7 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die so genannte Myokardhypertrophie, ein krankhaftes Wachstum des Herzmuskels.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert jetzt eine Forschergruppe der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit 2,7 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die so genannte Myokardhypertrophie, ein krankhaftes Wachstum des Herzmuskels. Von dieser Erkrankung sind mehr Frauen als Männer betroffen; sie gilt als Hauptursache für Herzschwäche. „Symptome und Verlauf unterscheiden sich bei Frauen und Männern“, sagt Prof. Vera Regitz-Zagrosek, Direktorin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) und Sprecherin des Projekts. „Warum das so ist, ist noch weitgehend ungeklärt. Beide Geschlechter würden von einer spezifischen Therapie profitieren.“ Um nähere Erkenntnisse zu gewinnen, untersucht die Arbeitsgruppe molekulare Mechanismen im Herz-Kreislauf-System, die den geschlechtsspezifischen Unterschieden zugrunde liegen. In der geförderten Forschergruppe arbeiten sieben interdisziplinäre Arbeitsgruppen der Charité und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) zusammen.

Kontakt

Prof. Vera Regitz-Zagrosek
Berliner Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)
Charité - Universitätsmedizin Berlin CCM

t: +49 30 450 525 172



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