Pressemitteilung

16.05.2018

Dem Tumor einheizen: Charité informiert über Hyperthermie

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Patiententag am Campus Charité Mitte

In den vergangenen Jahren hat sich viel getan bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Eine Methode ist die Behandlung mit Wärme, die sogenannte Tiefenhyperthermie, in Kombination mit Strahlen- oder Chemotherapie. Doch bei welchen Krebserkrankungen kann die Methode angewendet werden? Und welche therapeutischen Strategien haben am meisten Aussicht auf Erfolg? Am Samstag, den 19. Mai informieren Experten am Campus Charité Mitte über neueste Erkenntnisse.

Hyperthermie wird an spezialisierten Zentren seit Jahrzehnten erforscht und erfolgreich gegen Tumoren eingesetzt. Die Tumorkrebszellen lassen sich wegen der schlechteren Durchblutung besser aufheizen. Wenn das Tumorgewebe mit elektromagnetischen Wellen dann auf 38 bis 40 Grad Celsius erhitzt wird, erhöht sich die Durchblutung im Bereich des Tumors und die Versorgung mit Sauerstoff wird verbessert. Das wiederum erhöht die Effektivität der Strahlentherapie und Chemotherapie. Doch weshalb ist Hyperthermie noch immer keine Standardbehandlung? Und wie unterscheidet sich die Behandlung von Kindern und Erwachsenen?
Interessierte können sich in Vorträgen über die Thematik informieren und ihre Fragen an die Experten richten. Die Kinderonkologie der Charité ist auf dem Patiententag mit dem Thema „Hyperthermie in der Krebsbehandlung bei Kindern und Jugendlichen“ vertreten.

Die Patientenveranstaltung findet am Samstag, den 19. Mai von 10.30 bis 13.30 Uhr im Hörsaal Innere Medizin am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin (Geländeadresse: Virchowweg 9) statt. Medienvertreter werden gebeten, sich unter presse(at)charite.de zu akkreditieren.

Links

Programm Patiententag Hyperthermie

Kontakt

Prof. Dr. Volker Budach
Direktor der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 527 152



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