Pressemitteilung

16.06.2014

Dekanin der Charité stellt Amt zum Jahresende zur Verfügung

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In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat die Dekanin der Fakultät Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich angeboten, ihr Amt zum Jahresende zur Verfügung zu stellen. Der Aufsichtsrat hat dies angenommen.

Die Dekanin begründete diesen Schritt damit, dass sie weiteren Schaden von der Charité abwenden wolle, der durch die öffentliche Diskussion insbesondere um die Verwendung der Drittmittel entstanden sei. Prof. Grüters kündigte an, sich neuen Aufgaben stellen zu wollen.

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand (ausgehend von den heute vorgestellten gemeinsamen Vorschlägen) gebeten, die Prozesse und Abläufe entsprechend dem geltenden Integrationsmodell zur Leitung der Charité so zu optimieren, dass umfassende Transparenz für Fakultät, Vorstand und Aufsichtsrat gewährleistet ist.

Der Aufsichtsrat dankte ausdrücklich der Dekanin für ihre Leistungen für die Charité insgesamt, für die Fakultät und den Vorstand. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres:

„Der Aufsichtsrat der Charité hat die Entscheidung von Frau Grüters-Kieslich mit Respekt zur Kenntnis genommen.

Ziel des Aufsichtsrates ist es, dass die Charité wieder in ruhiges Fahrwasser kommt. Mit einer starken Fakultät und einer gut aufgestellten Krankenversorgung. Dazu zählt, dass die angesparten Drittmittel weiter vollständig der Fakultät zur Verfügung stehen. Festzuhalten ist, dass eine Mittelfehlverwendung aus Sicht der Zuwendungsgeber nicht festgestellt werden konnte.

Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat deutlich gemacht, dass er es nicht akzeptieren kann, wenn es derartige Mängel in der unternehmerischen Transparenz gibt.“

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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