Pressemitteilung

11.11.2008

Charité will Aborigine-Schädel zurückführen

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Als erste wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland wird die Charité - Universitätsmedizin Berlin am Mittwoch, den 12. November 2008 eine Absichtserklärung mit Australien über die Rückgabe von Schädeln australischer Ureinwohner unterzeichnen. Die insgesamt 18 bislang identifizierten Schädel befanden sich seit dem Ende des vorletzten Jahrhunderts in der Sammlung des ehemaligen Völkerkundemuseums und gelangten dann an die Charité. Ian Kemish, Botschafter Australiens in Deutschland, und Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, werden die Absichtserklärung am 12. November um 15.30 Uhr im Büro des Vorstandsvorsitzenden am Campus Charité Mitte feierlich unterzeichnen. Mit Unterstützung australischer Experten soll danach zunächst versucht werden, die genaue Herkunft der Schädel wissenschaftlich zu klären. Bisher beruht die Einschätzung, dass es sich um Schädel australischer Ureinwohner handelt, nur auf knappen Einträgen in den etwa 120 Jahre alten Inventarlisten sowie auf Kennzeichnungen an den Schädeln selbst. „Wir begrüßen die Initiative zur würdevollen Rückführung und tragen sehr gern zu einer respektvollen Aussöhnung in Australien bei“, erklärt Prof. Einhäupl anlässlich der Unterzeichnung des Dokuments. Der australische Botschafter Ian Kemish steht nach dem Termin für  Interviews zur Verfügung. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter presse(at)charite.de wird gebeten.

Kontakt

Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharité - Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geschäftsadresse:Friedrich-Althoff-Haus (Charitéplatz 1)

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