Pressemitteilung

07.06.2013

Charité: Wiederwahl der Dekanin mit überzeugender Mehrheit

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Prof. Annette Grüters-Kieslich im Amt bestätigt

Der Fakultätsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat auf seiner Sitzung am vergangenen Montag mit eindeutiger Mehrheit Prof. Annette Grüters-Kieslich für weitere fünf Jahre als Dekanin gewählt. Sie ist damit weiterhin die einzige Dekanin der 36 medizinischen Fakultäten in Deutschland.

„Annette Grüters-Kieslich hat als Dekanin gemeinsam mit der Fakultätsleitung in Zeiten signifikant reduzierter Landeszuschüsse eine nachhaltige wirtschaftliche Konsolidierung des Bereichs Forschung und Lehre erreicht und dennoch die wissenschaftliche Exzellenz der Charité weiterentwickelt. So ist die Wissenschaft an der Charité über Jahre hervorragend aufgestellt“, begrüßten die anderen Vorstandsmitglieder die Entscheidung des Fakultätsrates. „Mit der Etablierung des Modellstudiengangs unter ihrer Leitung hat die Ausbildung der Studierenden eine neue, zukunftsorientierte Ausrichtung erhalten, die deutschlandweit als vorbildhaft angesehen wird“, ergänzten die Vorstandskollegen anerkennend.

Prof. Grüters-Kieslich sprach in der Sitzung über die wesentlichen Aufgaben und Ziele der Fakultätsleitung und legte ihre Vorstellungen für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit dar. Anschließend bat sie die Mitglieder des Fakultätsrates erneut um ihr Vertrauen: „Gerade die letzten fünf Jahre waren für alle schwierige Jahre, da die Einsparungen bei Personal, Sachmitteln und Flächen von den Mitarbeitern sehr viel abverlangt haben. Danke, dass Sie diesen Weg mitgegangen sind. Denn gerade die Menschen an der Charité sind es doch, auf die es ankommt. Den jetzt eingeschlagenen Weg der Konsolidierung müssen wir weiter konsequent gehen, damit Wissenschaft, Lehre und Forschung weiter entwickelt werden können.“

Prof. Grüters-Kieslich wurde im Jahre 2008 in das Amt der Dekanin gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie Ärztliche Leiterin des CharitéCentrums für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin. Nach ihrem Studium in Bochum und Berlin war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschulassistentin an der Kinderklinik der Freien Universität und an der University of California in Los Angeles tätig. Sie habilitierte 1991 und wurde 1992 Oberärztin der Kinderklinik im Rudolf-Virchow-Klinikum. 1998 wurde sie auf die C3-Professur für Pädiatrische Endokrinologie der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin berufen und war von 2003 bis 2008 Leiterin der Poliklinik und des Sozialpädiatrischen Zentrums für chronisch kranke Kinder an der Charité. Sie war bis 2012 Fachkollegiatin der DFG und wurde zum 1. Juli 2013 in die Senatskommission für Klinische Forschung der DFG berufen. Sie hat zahlreiche Preise medizinischer Fachgesellschaften erhalten. Prof. Grüters-Kieslich ist langjähriges Mitglied des Kuratoriums des Max-Delbrück-Centrums in Berlin-Buch und Mitglied in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Ihr besonderes wissenschaftliches Engagement gilt den seltenen angeborenen Erkrankungen, mit ihrer Forschergruppe hat sie die Ursache von sechs angeborenen Erkrankungen entschlüsselt. Darüber hinaus engagiert sie sich für die gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie für den Kinderschutz.

Prof. Grüters-Kieslich ist besonders glücklich über das ihr entgegengebrachte Vertrauen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Zu der vor ihr liegenden Amtszeit sagte sie: „Die Gründung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG) ist ein wegweisender Schritt in der Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems und bietet großartige Chancen für die Charité und Berlin. So werden wir noch attraktiver für exzellente Wissenschaftler aus aller Welt  und können für den wissenschaftlichen Nachwuchs Bedingungen etablieren, die auch für Ärztinnen und Ärzte eine realistische Chance für eine dauerhafte wissenschaftliche Karriere integriert mit klinischer Tätigkeit ermöglichen.“

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Kontakt

Prof. Annette Grüters-Kieslich
Dekanin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 251

 

 



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