Pressemitteilung

14.10.2015

Charité versorgt weitere Einrichtung für Flüchtlinge

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Engagement der Mitarbeiter für „Charité hilft“ ungebrochen

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin übernimmt ab Donnerstag die Versorgung der Flüchtlinge in der neuen Erstregistrierungsstelle in der Bundesallee. Die Charité folgt damit dem ausdrücklichen Wunsch des Landesamtes für Gesundheit und Soziales und sichert nun die medizinische Betreuung von Kindern und Erwachsenen in insgesamt drei Einrichtungen.

Viele Flüchtlinge kommen mit gesundheitlichen Problemen in Berlin an. Schwangere und Frauen sowie ihre Babys und Kleinkinder müssen besonders versorgt werden. Die Ärzte und Pflegekräfte der Charité übernehmen die medizinische Versorgung der neu eintreffenden Flüchtlinge in der Bundesallee zusätzlich zu den Einrichtungen in der Spandauer Schmidt-Knobelsdorf-Straße und in der Glockenturmstraße auf dem Olympiagelände.

„Die Bereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich hier freiwillig zu engagieren, ist weiterhin ungebrochen. In den Einrichtungen trägt auch die Zusammenarbeit mit den Betreibern und den zahlreichen Ehrenamtlichen zu der gut funktionierenden medizinischen Versorgung bei“, sagt Privatdozent Dr. Joachim Seybold, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Charité. Die parallelen Sprechstunden für Kinder und Erwachsene in der Bundesallee werden täglich während der Öffnungszeiten des Gebäudes in der Zeit von 8 bis 16 Uhr angeboten.

Aktion „Charité hilft“
Die Charité nimmt ihre Verantwortung für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen an verschiedenen Stellen in der Stadt wahr und unterstützt alle dahingehenden Aktivitäten auf Landes- und Bezirksebene. Sie ist bestrebt, die medizinische Versorgung der Flüchtlinge zu verbessern und sichert bisher die medizinische Basisversorgung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Spandau (Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31) und Westend (Glockenturmstraße 9). Darüber hinaus bieten Charité-Experten in diesen Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in einer Einrichtung am Ostpreußendamm psychologisch-psychiatrische Sprechstunden für traumatisierte Flüchtlinge an. Ab Donnerstag, den 15. Oktober kommt eine neue Einrichtung in der Bundesallee 171 hinzu.

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t:+49 30 450 570 400



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