Pressemitteilung

25.01.2007

Charité und Krankenkassenverbände einigen sich über Gesamtpaket - Basisfallwert sinkt 2007 auf Landesdurchschnitt

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Gemeinsame Presseinformation: Charité und Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin

Die Charité und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin haben sich auf ein Gesamtpaket zur Einigung offener Vergütungsfragen im stationären Bereich und in den Ambulanzen verständigt.

Die Charité und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin haben sich auf ein Gesamtpaket zur Einigung offener Vergütungsfragen im stationären Bereich und in den Ambulanzen verständigt. Damit ist es den Vertragspartnern seit Jahren erstmals auf dem Verhandlungsweg gelungen, eine einvernehmliche Lösung zu den stationären Budgets für die Jahre 2006 und 2007 und zu den Hochschulambulanzen zu finden. Zudem einigten sich Charité und Krankenkassenverbände in dem zugrunde liegenden Eckpunktepapier darauf, sämtliche Rechtsstreitigkeiten über Vergütungsregelungen der vergangenen Jahre beizulegen. Klagegegenstand waren insbesondere die strittigen Krankenhausbudgets der Jahre 2000 bis 2003 sowie offene Vergütungsregelungen bei den Hochschulambulanzen aus dem Jahr 2003.

Der für die Budgetermittlung im stationären Bereich maßgebliche Basisfallwert des Jahres 2006 wurde nach intensiven Verhandlungen auf 2.956,24 Euro festgelegt. Für das Jahr 2007 einigten sich die Vertragspartner, den Basisfallwert auf Landesdurchschnitt zu senken. Der Landesbasisfallwert im Jahr 2007 beträgt 2.930 Euro. Mit einer vorläufigen Vereinbarung wurde der Wille zur schnellen abrechnungstechnischen Umsetzung des Basisfallwertes 2007 ab 1. Februar 2007 erklärt. Die vollständigen Regelungen zu den Budgets 2006 und 2007 werden dann am 01.03.2007 zur Genehmigung gebracht.

Des Weiteren wollen Charité und Krankenkassenverbände über Kostensenkungen im Bereich der durch das Krankenhaus vorzunehmenden ambulanten Arzneimittelversorgung eine Vereinbarung schließen.

Mit den nunmehr vereinbarten Eckpunkten ist erreicht, dass die Charité für ihre Krankenhausleistungen landesdurchschnittliche Entgelte abrechnet bei nach wie vor hoher Qualität. Die Charité und die Krankenkassenverbände wollen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit weitere Effizienzsteigerungen realisieren und sich für die Gesundheitsstadt Berlin engagieren.

Kontakt

Charité, Kerstin Endele, t: +49 30 450 570 401
AOK Berlin - Die Gesundheitskasse, Gabriele Rähse, t: +49 30 253 12202
BKK-Landesverband Ost, Volker Kamm, t: +49 30 383 90734
BIG - Die Direktkrankenkasse, Sabine Pezely, t: +49 231 555 7141
VdAK/AEV-Landesvertretung Berlin, Ulrike Geitz, t: +49 30 253 77417



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