Pressemitteilung

02.11.2015

Charité übernimmt medizinische Versorgung in der Turmstraße

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Turmstraße übernommen. Gesundheitssenator Mario Czaja und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) haben die Charité gebeten, die medizinische Betreuung der Kinder und Erwachsenen vor Ort hauptamtlich zu koordinieren und zu stärken.

„Die freiwilligen Helfer in der Turmstraße haben in den zurückliegenden Monaten Enormes geleistet“, betont Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. „Wir sind zuversichtlich, dass wir jetzt die medizinische Situation der Flüchtlinge mit vereinten Kräften nachhaltig verbessern können“, fügt er hinzu. Im Erdgeschoss der ehemaligen Medianklinik wurden direkt auf dem Gelände kurzfristig neue Möglichkeiten geschaffen, kranke Flüchtlinge bestmöglich zu versorgen.

Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, betont: „Das Engagement unserer Mitarbeiter ist ungebrochen – dafür haben wir größten Respekt. Gemeinsam mit den zahlreichen Ehrenamtlichen vor Ort ziehen wir alle an einem Strang für mehr Menschlichkeit.“

Ab Montag, den 9. November beteiligt sich auch Vivantes an der medizinischen Betreuung der Flüchtlinge in Berlin. Die Charité übergibt dann die Erstaufnahmeeinrichtung in der Spandauer Schmidt-Knobelsdorf-Straße an die medizinischen Kollegen des Vivantes Klinikum Spandau. Beide landeseigenen Krankenhausunternehmen sichern nun gemeinsam eine hochwertige medizinische Versorgung, um die soziale Aufgabe für Berlin verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Aktion „Charité hilft“
Die Charité nimmt ihre Verantwortung für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen an verschiedenen Stellen in der Stadt wahr und unterstützt alle dahingehenden Aktivitäten auf Landes- und Bezirksebene. Die Charité ist bestrebt, die medizinische Versorgung der Flüchtlinge zu verbessern und sichert bisher die medizinische Basisversorgung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Spandau (Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31) und Westend (Glockenturmstraße 9). Auch im Registrierungs- und Bearbeitungszentrum in der Bundesallee 171 und in der Turmstraße hat die Charité die Versorgung der Flüchtlinge übernommen. Darüber hinaus bieten Charité-Experten in den benannten Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in einer Einrichtung am Ostpreußendamm psychologisch-psychiatrische Sprechstunden für traumatisierte Flüchtlinge an.

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Aktivitäten von „Charité hilft“

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400




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