Pressemitteilung

04.03.2013

Charité-Sonntagsvorlesung zu Demenzerkrankungen

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Zunächst sind es nur einzelne Erinnerungslücken, das Verlegen von Dingen und das Vergessen von Verabredungen oder Terminen. Wenn solche Fehlleistungen des Gedächtnisses jedoch häufiger werden und zu Schwierigkeiten im Alltag führen, stellen sich viele Menschen die Frage, ob sie möglicherweise unter einer beginnenden Demenz leiden. Diese Problematik thematisiert die kommende Sonntagsvorlesung der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit dem Titel  „Vergesslichkeit: Demenz oder normales Altern?“.

In Deutschland leiden insgesamt 1,2 Millionen Menschen an Demenz, rund 800.000 davon an Alzheimer. Jedes Jahr wird die Krankheit bei etwa 200.000 Personen diagnostiziert, was bei den Betroffenen und ihren Familien zu erheblichen Belastungen führt.

Prof. Karl Max Einhäupl, Neurologe und Vorstandsvorsitzender der Charité, gibt in seinem Vortrag einen Einblick in das vielfältige Wechselspiel unterschiedlicher biologischer Vorgänge, die den Verlauf einer Demenz prägen. Er zieht die Grenzen zwischen einer gutartigen Altersvergesslichkeit und einer krankhaften Demenz, beleuchtet verschiedene Formen von Demenzerkrankungen und zeigt, was man heute schon tun kann, um das Risiko eines Abbaus der geistigen Fähigkeiten zu verringern. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, dem Experten Fragen zu stellen.

Bitte beachten Sie den geänderten Veranstaltungsort! Die Vorlesung findet am Sonntag, dem 10. März um 11 Uhr erstmals im Hörsaal für Innere Medizin, Charité Campus Mitte, Sauerbruchweg 2 in 10115 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Prof. Karl Max Einhäupl
Neurologe
Vorstandsvorsitzender der Charité
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400

 



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