Pressemitteilung

12.01.2010

Charité präsentiert Filmgeschichte

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin startet jetzt anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens eine Filmreihe im Berliner Medizinhistorischen Museum. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Körperräume im frühen Film. Kulturfilme und die Charité, 1895-1948“. Gezeigt werden medizinische Filme, die für die Entwicklung der Berliner Medizin und für die Entstehungsgeschichte des deutschen Films von Bedeutung waren. Die Reihe beginnt mit einem der ersten UFA-Kulturfilme: dem dokumentarischen Film „Krüppelnot – Krüppelhilfe“ von 1920. Dieser Stummfilm gibt einen idealisierten Einblick in die Arbeit der orthopädischen Klinik des Oskar-Helene-Heims nach dem Ersten Weltkrieg. Er zeigt Bilder von Kindern mit Knochentuberkulose, die dort ihre schulische und berufliche Ausbildung erhielten, sowie von Kriegsverwundeten bei der medizinischen Versorgung. Diese Szenen werden mit den Berliner Armutsverhältnissen kontrastiert. Als Experte für dieses Thema ist Dr. Philipp Osten vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg eingeladen. Die erste Veranstaltung der Filmreihe findet am 19. Januar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 16, 10117 Berlin statt. Die Vorführungen laufen  im zweiwöchentlichen Rhythmus bis April 2010. Der Eintritt ist frei.

Links

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Kontakt

Dr. Anja Laukötter
Institut für Geschichte der Medizin
t: +49 30 450 529 019



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