Pressemitteilung

26.06.2014

Charité-Nachwuchswissenschaftler treffen Nobelpreisträger

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Drei Nachwuchswissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin sind zur diesjährigen Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen. Gemeinsam mit rund 600 weiteren Nominierten haben sie vom 29. Juni bis zum 4. Juli die einmalige Gelegenheit, sich mit 37 Nobelpreisträgern aus den Bereichen Medizin, Chemie und Physik auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Das Treffen ermöglicht dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen weltweit einzigartigen Austausch mit Nobelpreisträgern. Im Mittelpunkt der zahlreichen Vorlesungen, Podiumsdiskussionen und Gruppenseminare stehen molekulare, genetische und zelluläre Mechanismen des menschlichen Körpers. Sie sind ein Schlüssel zur Prävention und Heilung von Krankheiten. So stellen Nobelpreisträger beispielsweise neue Erkenntnisse der Krebsforschung vor und informieren über Fortschritte im Kampf gegen AIDS. „Die ausgewählten jungen Wissenschaftler gehören zu den besten ihrer Jahrgänge und zur nächsten Generation von Spitzenforschern“, sagt Prof. Dr. Achim Kramer vom Institut für Medizinische Immunologie der Charité und Leiter der Auswahlkommission. In einem mehrstufigen Verfahren hat eine Charité-Kommission zwei Postdoktoranden und einen Studenten nominiert:

Neue Kontakte mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt knüpfen, Ideen austauschen und Anregungen für die eigene Forschung bekommen, das sind Dr. Olga Pivovarovas Erwartungen an die Nobelpreisträgertagung. Die Zellbiologin promovierte an der Charité und ist jetzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke tätig. Dr. Dennis Gürgen hat Lebensmittelchemie studiert und an der Charité promoviert. Seit 2011 erforscht er an der Klinik für Nephrologie und am Center for Cardiovascular Research der Charité geschlechtsspezifische Unterschiede bei kardiovaskulären Erkrankungen. Der Biochemiker und Medizinstudent Jan Dörr freut sich besonders, dass in diesem Jahr die Krebsforschung ein Schwerpunktthema der Tagung ist. Er arbeitet im Molekularen Krebsforschungszentrum der Charité und schreibt an seiner medizinischen Dissertation. Erste Ergebnisse seiner Doktorarbeit wurden bereits im September 2013 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Neben den drei Charité-Nachwuchsforschern, hat das studentische Organisationsteam der European Students' Conference (ESC) eine Teilnehmerin der Konferenz für ihre hervorragende Arbeit im Bereich Hämatologie nominiert. Die ESC ist eine der größten biomedizinischen Konferenzen an der Charité für junge Forscher und Forscherinnen, Medizinstudierende und Postgraduierte in Europa.

Links

Öffnet externen Link im aktuellen Fenster64. Lindauer Nobelpreisträgertagung

Kontakt

Prof. Dr. Achim Kramer
Institut für Medizinische Immunologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 524 263



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