Pressemitteilung

07.12.2011

Charité-Mitarbeiter rüsten sich für den Ernstfall

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Neues Übungsformat für den internen Katastrophenschutz

Als erstes Krankenhaus Berlins hat die Charite – Universitätsmedizin Berlin jetzt am Campus Benjamin Franklin eine so genannte Stabsrahmenübung für den internen Katastrophenschutz durchgeführt. Beteiligt waren rund 60 Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und Verwaltungsangehörige sowie Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr und Polizei, da auch die Zusammenarbeit mit externen Sicherheitskräften geübt wurde. Inszeniert wurde eine komplexe Katastrophe mit unterschiedlichen Krisenlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahen sich konfrontiert mit einer technischen Havarie, mehreren Sabotageakten und einer vorgetäuschten Geiselnahme.

„Das Zusammenspiel der einzelnen Abteilungen im Krisenstab hat hervorragend geklappt“, lobte der stellvertretende Ärztliche Direktor Joachim Seybold, der die Übung für die Charite organisierte. „Einzelne Abläufe müssen wir noch nachjustieren. Aber dafür sind solche Übungen ja da.“ Realitätsnahe Stabsrahmenübungen sind ursprünglich ein Trainingsinstrument des Militärs und der Polizei. In letzter Zeit werden sie verstärkt im Katastrophenschutz eingesetzt, da auch hier die enge Zusammenarbeit eines eingespielten Führungsteams ein kritischer Erfolgsfaktor ist. „Bei Vollübungen mit mehreren hundert Teilnehmern können wir diesen Aspekt kaum zielgenau genug trainieren", erläuterte Detlef Cwojdzinski von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, der die Übung beobachtete. Er bescheinigte dem Charité-Team eine gelungene Übung und kündigte an, dass die Senatsverwaltung dieses Übungsformat im nächsten Jahr auch in anderen Berliner Kliniken einsetzen werde. Gleiches plant die Stadt Frankfurt, die ebenfalls einen Beobachter an die Charite entsandt hatte.

Kontakt

Öffnet externen Link im aktuellen FensterClaudia Peter
GB Unternehmenskommunikation
t: +49 30 450 570 503



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