Pressemitteilung

06.05.2011

Charité macht umfassendes Angebot

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Vorstand zeigt sich erleichtert über Aussetzung des Streiks

Die Gewerkschaften ver.di und dbb tarifunion haben heute nach mehr als 14 – stündigen Gesprächen die Tarifverhandlungen auf der Grundlage des gestern vom Vorstand gemachten Verhandlungsangebotes wieder aufgenommen. „Wir freuen uns, dass sich die Gewerkschaften entschieden haben, den Streik auszusetzen und zu verhandeln. Das ist vor allem eine gute Nachricht für die Patientinnen und Patienten in Berlin“, so Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité.

Die Charité hatte ihr früheres Angebot gestern noch einmal deutlich verbessert. Die wichtigsten Punkte des Angebots:

•    Die Gehälter der meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden noch im Jahr 2014 auf dem Niveau des TVÖD – Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TVÖD-VKA) liegen. Das ist  Bundesniveau.

•    Innerhalb des nächsten Jahres wird es für alle Gehaltsgruppen eine Erhöhung der Gehälter um 200,00,-- Euro und damit um rund sieben Prozent geben. Von diesem Betrag werden 150,-- Euro bereits ab Juli 2011 wirksam.

•    Die Krankenschwester, die heute brutto 2400,-- Euro verdient, wird 2012 mit 2600,-- Euro nach Hause gehen.

Mit den angebotenen Tarifleistungen macht die Charité einen wichtigen und schnellen Schritt in die Richtung marktfähiger Beschäftigungsbedingungen. „Die Charité geht damit zwar an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, versteht dies aber auch als gute Investition in die Zukunft der Belegschaft“, so Matthias Scheller, der Direktor des Klinikums und Verhandlungsführer. Die Entscheidung musste auch zügig herbeigeführt werden, weil die Fortsetzung des Streiks an den Standorten Benjamin Franklin und Virchow-Klinikum schon kurzfristig zu erheblichen Engpässen in der Notfall-Versorgung Berlins geführt hätte.

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