Pressemitteilung

12.10.2010

Charité liest im Maxim Gorki Theater: Schlaganfall

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Der Mundwinkel sackt herunter, ein Arm oder Bein wird taub, aus dem Mund dringt Unverständliches – all dies können Anzeichen eines Schlaganfalls sein. Prof. Heinrich Audebert, Ärztlicher Leiter der Klinik für Neurologie am Campus Benjamin Franklin, informiert in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ über die ersten Symptome und die unterschiedlichen Behandlungsmethoden dieser lebensgefährlichen Erkrankung. In Berlin erleidet pro Stunde ein Patient oder eine Patientin einen Schlaganfall. Die Folgen sind oft dramatisch: Viele Betroffene sterben. Ein Drittel überlebt mit Folgeschäden. Doch das muss nicht sein, denn die Prognose ist deutlich besser, wenn im Ernstfall schnell gehandelt wird. „Entscheidend ist, die ersten Symptome zu erkennen und schnell den Rettungsdienst zu alarmieren“, sagt Prof. Audebert. In den so genannten „Stroke Units“ können Durchblutungsstörungen einer Gehirnregion oder Hirnblutungen erkannt und gezielt behandelt werden. Kurz vor dem Weltschlaganfalltag informiert die Vorlesung mit dem Titel „Schlaganfall – jede Stunde trifft es einen Berliner“, am Sonntag, den 17. Oktober um 11 Uhr alle Interessierten. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Prof. Heinrich Audebert
Leiter der Klinik für Neurologie
Campus Benjamin Franklin
t: +49 30 8445 2276



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