Pressemitteilung

17.11.2011

Charité erinnert an den dritten „Internationalen Tag des Frühgeborenen“

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Jeder fünfzehnte Mensch wird zu früh geboren, rund ein Prozent aller Kinder sogar mehr als 8 Wochen vor dem Geburtstermin. In der CharitéUniversitätsmedizin Berlin kamen 2010 über 180 dieser sehr kleinen Frühgeborenen zur Welt. Der internationale Tag des Frühgeborenen am 17. November ist von betroffenen Eltern ins Leben gerufen worden und soll über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren. 

In der Klinik für Neonatologie kümmert sich unter der Leitung von Prof. Christoph Bührer ein großes Team um die winzigen Neuankömmlinge an der Charité. „Besonders die Erstversorgung nach der Geburt hat immensen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Kindes“, sagt Prof. Bührer. „Daher ist jede Frühgeburt für uns eine persönliche Herausforderung, in der ein eingespieltes Team unersetzlich ist“, setzt er fort. Doch auch der intensive und behutsame Austausch von Ärzten und Pflegekräften mit den Eltern ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung. Dieser enge Kontakt endet nicht mit der Entlassung aus der Klinik, sondern setzt sich darüber hinaus fort. „Wir lassen die Familien nicht allein, sondern bleiben in Kontakt und helfen, wo wir können“, sagt Prof. Bührer. Einige Eltern haben deshalb einen Förderverein gegründet, um Projekte in der Neonatologie zu ermöglichen. 

Anlässlich des Tages des Frühgeborenen lädt der Förderverein für Frühgeborene Kinder an der Charité zum Benefizkonzert am Donnerstag, den 17. November um 20.30 Uhr im Watergate Club, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin-Kreuzberg ein.

Mehr Informationen zum Benefizkonzert erhalten Sie hier: Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhttp://www.foerderverein-fruehgeborene.de/

Kontakt

Prof. Christoph Bührer
Klinik für Neonatologie
Campus Virchow-Klinikum
Campus Charité Mitte   
t: +49 30 450 566 122



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