Pressemitteilung

28.04.2011

Charité engagiert sich für den Kinderschutz – an 365 Tagen im Jahr

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Unter den rund 100.000 Kindern, die im vergangenen Jahr an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin behandelt wurden, ist in 478 Fällen eine drohende oder bestehende Kindeswohlgefährdung festgestellt worden. Diese Zahlen legt die Leiterin der Kinderschutzgruppe an der Charité, Loretta Ihme, anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April vor. In 99 Fällen bestand eine akute Gefährdung des Kindes. In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Jugend- und Gesundheitsämtern hat die Charité dazu beigetragen, die betroffenen Kinder zu schützen und den Familien professionelle Hilfe zukommen zu lassen. „Die Charité hat ihren Patientinnen und Patienten gegenüber eine besondere Verantwortung. Wir können betroffenen Familien helfen und mit dafür sorgen, dass eine Gefährdung des Kindeswohl verhindert wird“, unterstreicht Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité und Kindermedizinerin, die Bedeutung der Kinderschutzgruppe.  „Wir gehen davon aus, dass alle Eltern gute Eltern sein möchten“ betont Kinderschutz-Koordinatorin Ihme. „Manchmal schaffen Eltern dies aber nicht ohne Hilfe von außen.“ Belastungs- und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, ist daher ein besonderes Anliegen der 2007 ins Leben gerufenen Gruppe. Sie bietet auch diverse interne und externe Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité an, um die Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Kinder und Familien zu erhöhen.

Der Tag der gewaltfreien Erziehung findet am 30.April statt.

Kontakt

Dr. Saskia Guddat
Kinderschutzgruppe Charité/Institut für Rechtsmedizin
Charite - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450  525 045 



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