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Pressemitteilung

02.11.2020

Charité beruft Benjamin O’Brien als Professor für Anästhesiologie mit Schwerpunkt Kardioanästhesie

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Internationale Erfahrung und exzellente Expertise

Willkommen an der Charité: Prof. Dr. Benjamin O’Brien. Foto: Schellhardt/Charité
Willkommen an der Charité: Prof. Dr. Benjamin O’Brien. Foto: Schellhardt/Charité

Prof. Dr. Benjamin O’Brien hat zum 1. November die W3-Professur für Anästhesiologie mit Schwerpunkt Kardioanästhesie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Damit verbunden ist die Leitung der zukünftigen Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin der Charité. Zugleich ist Prof. O’Brien Leitender Arzt der Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB).

Der gebürtige Bonner mit irischer, deutscher und britischer Staatsangehörigkeit wechselt von der Themse an die Spree: Zuletzt war er in London Direktor der Klinik für Perioperative Medizin des St Bartholomew’s Hospital und Stellvertretender Direktor des Barts Heart Centre. Zudem war er in der ersten Phase der Covid19-Epidemie in der britischen Hauptstadt als Clinical Director maßgeblich am Aufbau des Nightingale Hospital, einer 1.500 Betten umfassenden Intensivstation in einer Messehalle, beteiligt.

Mit der Charité-Professur übernimmt der 47-Jährige die Ausgestaltung des Fachbereichs Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin in Forschung und Lehre. Seine klinische Expertise bringt er in die medizinische Versorgung und als Direktor der Klinik für Kardioanästhesiologie und Intensivmedizin mit ein. Diese versorgt in Partnerschaft mit den Kliniken für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie sowie den kardiologischen Kliniken die Patientinnen und Patienten vor, während und nach Operationen und interventionellen Eingriffen sowie bei akuten Notfällen.

Die Berufung von Prof. O’Brien ist zudem ein weiterer Schritt zum gemeinsamen Herzzentrum von Charité und DHZB, das die universitäre Herz-Kreislaufmedizin in Berlin im Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) bündeln wird. Mit dem DHZC wird ein europaweit führendes Herzzentrum geschaffen, das in Versorgung, Forschung und Lehre international Maßstäbe setzen wird. Ab 2021 soll dafür auch ein Neubau am Campus Virchow-Klinikum mit rund 350 Patientenbetten, modernsten OP-Sälen, Laboratorien und Hybrid-Eingriffsräumen entstehen.

Prof. O’Brien hat 2013 an der Charité habilitiert und freut sich auf die Rückkehr nach Deutschland und die neuen Aufgaben in Berlin: „Die Gestaltung des Deutschen Herzzentrums der Charité birgt große Chancen, die wir gemeinsam nutzen wollen – zum Vorteil der Patientinnen und Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller beteiligten klinischen und akademischen Institutionen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Charité, des DHZB und allen weiteren klinischen und wissenschaftlichen Institutionen.“


Kurzvita
Benjamin O’Brien wurde am 4. Februar 1973 in Bonn geboren. Das Studium der Medizin absolvierte er in Freiburg, Innsbruck, San Francisco und Berlin, promoviert hat er in Berkeley. Die Facharztausbildungen für Anästhesiologie und für Intensivmedizin erfolgten in London und Sydney. 2013 habilitierte er sich an der Charité und wurde im gleichen Jahr Clinical Director für Anästhesie und Intensivmedizin an den Londoner Kliniken St Bartholomew’s Hospital und dem London Chest Hospital. In den Jahren 2013 bis 2014 wirkte er maßgeblich an der Fusion der herzmedizinischen Programme dieser beiden Klinken sowie des National Heart Hospital mit. Das aus diesem Zusammenschluss 2015 hervorgegangene Barts Heart Centre ist mit rund 300 Betten und jährlich mehr als 16.000 stationären Behandlungen eines der größten Herz-Kreislauf-Zentren Europas. Zuletzt war Prof. O‘Brien Direktor der Klinik für Perioperative Medizin des St Bartholomew’s Hospital und Stellvertretender Direktor des Barts Heart Centre.

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Kontakt

Manuela Zingl
Unternehmenssprecherin
Charité – Universitätsmedizin Berlin         
t: +49 30 450 570 400
 



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