Pressemitteilung

13.10.2010

Charité-Ausgründung erhält hohe Startfinanzierung

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Der Scopis GmbH, einer gemeinsamen Ausgründung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Fraunhofer-Gesellschaft, ist vom High-Tech-Gründerfonds eine Förderung in sechsstelliger Höhe zugesprochen worden. Die junge Firma mit Sitz in Berlin wurde im Juli 2010 ins Leben gerufen und hat zur Zeit drei Mitarbeitern. Einer der Gründer, der Diplom-Ingenieur Bartosz Kosmecki, war  im Hauptberuf wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Charité. Ihm fiel auf, dass auf dem Weltmarkt kein Gerät zur endoskopischen Vermessung eines Operationsgebiets existiert. Dies könnte sowohl klinische Komplikationen als auch die Kosten einer Operation reduzieren. Am Berliner Zentrum für Mechatronische Medizintechnik, das die Charité und das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik unter Leitung von Prof. Erwin Keeve gemeinsam betreiben, entwickelten Kosmecki und seine Kollegen das weltweit erste dreidimensionale Messsystem. Es ermöglicht eine präzise endoskopische Vermessung anatomischer Strukturen bei minimal-invasiven Eingriffen. Das System eignet sich für alle konventionellen Endoskope. Erster Schritt auf der Erfolgsleiter war die Auszeichnung als Geschäftsidee des Jahres 2009 auf dem Entrepreneurship Summit der Stiftung Charité.

Kontakt

Bartosz Kosmecki
Scopis GmbH
t: +49 30 3982 0598
www.scopis.com



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