Pressemitteilung

13.06.2018

Bundespräsident spendet Blut an der Charité

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spendet Blut. Copyright: Wiebke Peitz | Charité
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spendet Blut. Copyright: Wiebke PeitzCharité
Der Bundespräsident und Prof. Einhäupl mit dem Team des ZTB. Copyright: Wiebke Peitz | Charité
Der Bundespräsident und Prof. Einhäupl mit dem Team des ZTB. Copyright: Wiebke PeitzCharité

Rund 15.000 Blutspenden werden täglich in Deutschland gebraucht – und immer wieder kommt es zu Engpässen. Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit gutem Beispiel vorangehen und hat heute am Campus Charité Mitte Blut gespendet. Damit will er für die Bedeutung der Thematik sensibilisieren und die Spendenbereitschaft erhöhen.

Blutkonserven und Blutprodukte sind nach schweren Unfällen, bei größeren Operationen oder zur Behandlung von Krebserkrankungen nach wie vor unverzichtbar. Denn aktuell gibt es keinen adäquaten künstlichen Ersatz für Blut. Damit ausreichend Präparate zur Verfügung stehen, braucht es Spendewillige. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Die Spendebereitschaft geht seit Jahren zurück. Dabei kann man mit einer kleinen Tat so viel bewirken. Deswegen ist die Botschaft – nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie spenden.“

Am Zentrum für Transfusionsmedizin und Zelltherapie (ZTB) ließ sich der Bundespräsident von Charité-Experten zeigen, wie eine solche Spende abläuft. Sie demonstrierten ihm, was mit dem entnommenen Blut passiert und stellten ihm das ZTB vor, in dem Tag für Tag Vollblut-, Plasma- und Thrombozytenspenden durchgeführt werden, um die Patienten an allen bettenführenden Standorten der Charité rund um die Uhr mit Blut versorgen zu können. „Wir freuen uns über den hohen Besuch“, sagt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Er fügt hinzu: „Die Charité und ihre Patientinnen und Patienten sind auf die Spenden angewiesen. Der immer weiter steigende Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden.“ Bei jeder Spende stehen für die Charité sowohl der Schutz des Spenders als auch die Sicherheit des Empfängers an oberster Stelle.

Die Charité ist für jeden Blutspender dankbar, der die Versorgung der Patienten unterstützt. Interessierte melden sich bitte in den Blutspende-Einrichtungen am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin, Zugang über Schumannstraße 22 und am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin im Forschungshaus, Forum 4, Zugang über Seestraße 5. Informationen zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhalten Sie auf der Website www.ztb-blutspende.de.

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Kontakt

Manuela Zingl
Pressesprecherin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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