Pressemitteilung

04.07.2014

Berliner Forscher untersuchen Selbstheilungskräfte im Alter

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DFG bewilligt neue Forschergruppe an der Charité

Die selbstheilenden Fähigkeiten des menschlichen Körpers nehmen mit zunehmendem Alter stark ab. Ein Problem, das die Medizin aufgrund des demografischen Wandels der Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. Unter der Federführung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin will die neue Forschergruppe „Regeneration im vorangeschrittenen Alter: Knochenheilung als Modellsystem, um die Heilung unter Beeinträchtigungen zu charakterisieren“ in den kommenden drei Jahren untersuchen, welche Einflüsse sich im Alter negativ auf die Knochenheilung auswirken und so Anknüpfungspunkte zur Erforschung anderer altersrelevanter Vorgänge herstellen. Kooperationspartner des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über einen Zeitraum von drei Jahren bewilligten Forschungsprojekts sind die Freie Universität Berlin und die Humboldt–Universität zu Berlin.

Das Forschungsteam um Prof. Dr. Georg Duda, Direktor des Julius Wolff Instituts an der Charité, untersucht, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Knochenbrüche im Alter, bei verändertem Immunsystem oder unter anspruchsvollen mechanischen Bedingungen langsamer heilen. „Am Beispiel der Knochenheilung soll untersucht werden, welche Bedeutung unterschiedliche „Stressoren“ für die Regeneration haben. Die Forschung bildet einerseits eine Grundlage für die frühzeitige Diagnose von Risikopatienten und andererseits für neue Therapieansätze zur Beschleunigung der Heilung bei älteren Patienten“, sagt Prof. Duda.

Neben dem Julius Wolff Institut sind weitere Charité- Einrichtungen beteiligt: Das Institut für Medizinische Genetik und Humangenetik, das Institut für Medizinische Immunologie, das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie und das Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien.

Links

Öffnet externen Link im aktuellen FensterJulius Wolff Institut

 

 

Kontakt

Prof. Dr. Georg Duda
Direktor des Julius Wolff Institut
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 559 079



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