Pressemitteilung

12.11.2007

Berlin und Paris Motor der Lebenswissenschaften

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Schavan und Pécresse besuchen gemeinsam die Charité / Ministerinnen wollen deutsch-französische Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften ausbauen

Ministerinnen schreiben ins Goldenen Buch der Charité.
Die Ministerinnen Valérie Pécresse (im Bild links) und Dr. Annette Schavan tragen sich ins Goldene Buch der Charité ein.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat heute ihre traditionell enge wissenschaftliche Kooperation mit Frankreich untermauert. Valérie Pécresse, die französische Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, besuchte gemeinsam mit ihrer deutschen Amtskollegin Dr. Annette Schavan die Charité.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat heute ihre traditionell enge wissenschaftliche Kooperation mit Frankreich untermauert. Valérie Pécresse, die französische Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, besuchte gemeinsam mit ihrer deutschen Amtskollegin Dr. Annette Schavan die Charité. "Mit der Charité gibt es in nächster Nähe des Forschungsministeriums einen Kristallisationspunkt deutsch-französischer Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften", sagte Annette Schavan.

Prof. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité, sieht den Besuch der beiden Ministerinnen als Ermunterung und Bestätigung für den Weg der engen Partnerschaft mit französischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, den die Charité eingeschlagen hat. Ganten, selbst Ritter der französischen Ehrenlegion, hat seit seinem Amtsantritt diesen Weg maßgeblich geprägt. Derzeit arbeitet die Charité mit elf Universitäten in ganz Frankreich zusammen. Besonders weit gediehen ist die Kooperation mit der Université René Descartes – Paris V. Die Hochschulen entwickeln gemeinsam eine Zusatzausbildung, die junge Mediziner auf die Berufstätigkeit im jeweils anderen Land vorbereiten soll. Brandneu sind zwei Austauschprogramme für Wissenschaftler, die das staatliche Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) mit der Charité konzipiert hat. "Durch solche Initiativen können wir wesentliche Impulse für eine noch engere wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Frankreich setzen und den Nachwuchs auf beiden Seiten gezielt fördern", sagte Prof. Martin Paul, Dekan der Charité.

Auch mit der wohl berühmtesten französischen Forschungsinstitution, dem Collège de France, pflegt die Charité eine intensive Zusammenarbeit. So richtete das Collège sein zweites Auslandssymposium zum Thema "Public Health und Prävention" gemeinsam mit der Charité aus. Die französische Ministerin zeigt sich beeindruckt: "Diese enge Kooperation der Charité mit Frankreich hat für mich Modellcharakter", erklärte Valérie Pécresse. Sie möchte die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften zu einer Priorität ihrer Forschungspolitik machen. "Die Charité wird dabei einer unserer wichtigsten Partner sein. So können Deutschland und Frankreich sich auch in den Lebenswissenschaften als Motor der EU zeigen", sagte sie.

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