Pressemitteilung

23.01.2014

„Berlin Brains“: Neue Vortragsreihe in der Urania

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin startet am kommenden Donnerstag, den 30. Januar mit der sechsteiligen neurowissenschaftlichen Vortragsreihe „Berlin Brains“ in der Urania. Die Neurowissenschaften bilden eines der stärksten Forschungsfelder in Berlin.

Lassen sich Gedanken und Gefühle messen? Der erste Vortrag der Reihe, „Blick ins Gehirn - Möglichkeiten und Grenzen der Hirnbildgebung“, zeigt, wie Neurowissenschaftler mit dem modernen Neuroimaging dem Gehirn beim Arbeiten zusehen können. Die Aktivierung verschiedener Hirnareale lässt sich mit nur wenigen Sekunden Verzögerung abbilden. Diese neue Möglichkeit der Bildgebung hat das Verständnis vieler Erkrankungen verändert. Das Verfahren ermöglicht Antworten auf Fragen wie zum Beispiel, warum das Sprachverständnis bei Schlaganfällen gestört ist und ob psychische Störungen aus dem Hirnbild abzulesen sind. Die beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Jan Sobesky von der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie und dem Centrum für Schlaganfallforschung Berlin sowie Prof. Dr. Henrik Walter von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte und der Berlin School of Mind and Brain besprechen in ihrem Vortrag zudem die ethischen Grenzen des Verfahrens.

Die Vorträge der Reihe mit anschließender Diskussion finden an sechs Terminen zwischen Januar und Juni jeweils um 19.30 Uhr in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17 in 10787 Berlin statt. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 6 Euro und für Mitglieder 3,50 Euro.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe sind dem Programm zu entnehmen.

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Kontakt

Dr. Corinna Pelz  
Centrum für Schlaganfallforschung Berlin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 560 610



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