Pressemitteilung

04.10.2011

Ausbildungsjahr hat positiv begonnen

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin gehört zu den drei größten Ausbildern im Gesundheitswesen in der Region Berlin-Brandenburg. Momentan verfügt die Akademie über mehr als 600 Ausbildungsplätze in acht verschiedenen Gesundheitsberufen. Wer die richtigen Voraussetzungen mitbringt, kann sich in der Diätassistenz, im Hebammenwesen, in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Logopädie, der Physiotherapie, der Operationstechnischen Assistenz sowie der Sektions- und Präparationsassistenz ausbilden lassen.
Mit dem neuen Ausbildungsjahr werden in drei Pflegekursen 73 junge Menschen ausgebildet. Auch in diesem Semester kommen sechs Auszubildende aus dem Unfallkrankenhaus Berlin, mit dem eine Kooperation besteht. Ein Novum in der Pflegeausbildung ist die Kooperation mit der Akkon Hochschule Berlin. Erstmals werden 7 Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die die Ausbildung in der Gesundheitsakademie beginnen, gleichzeitig den „Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegemanagement“ an der privaten Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften belegen. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule mit 10 Charité-Auszubildenden für den „Bachelor of Nursing“.

Nach drei Jahren ist die Ausbildung beendet, nach einem weiteren Jahr erlangen die Auszubildenden den Bachelor- Abschluss an der Hochschule. „Hier reagieren wir auf die gestiegene Nachfrage nach Pflegefachkräften. Wir sind an der Charité außerdem stets bemüht, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und in der Ausbildung auf solide Füße zu stellen“, betont die Pflegedirektorin der Charité Hedwig François-Kettner.

In der Operationstechnischen Assistenz sowie in der Physiotherapie stellt die Charité jeweils 22 Lehrstellen zur Verfügung. In der Hebammenausbildung erhöht die Charité mit dem neuen Ausbildungsjahr die Lehrstellen um weitere 22 Plätze auf dann insgesamt 42. „Eine so große Geburtsmedizin wie an der Charité bietet den zukünftigen Hebammen perfekte Ausbildungsbedingungen. Hier kann für alle Auszubildenden ein guter Praxiseinsatz gewährleistet werden und wir kümmern uns gleichzeitig um den Fachkräftenachwuchs“, sagt Dr. Marianne Rabe, Leiterin der Gesundheitsakademie an der Charité.

Neben der Vielfalt der dreijährigen Ausbildungsrichtungen bietet die Charité eine weitere Besonderheit in ihrer Ausbildungssparte an, die bundesweit einzigartig ist. „An unserer Akademie“ so Marianne Rabe, „kann man sich in sechs Monaten zum medizinischen Sektions- und Präparationsassistenten ausbilden lassen.“ Diese arbeiten in pathologischen und gerichtsmedizinischen und auch anatomischen Instituten und wirken bei Obduktionen mit. Nach der Ausbildung ist noch ein sechsmonatiges Anerkennungspraktikum abzuleisten. „Wir reagieren mit diesem speziellem Ausbildungskurs auf eine bundesweit enorm gestiegene Nachfrage“, so der Kursleiter Anistan Sebastiampillai, „und wer seine Ausbildung nach sechs Monaten bei uns abschließt, hat anschließend gute Berufsaussichten“.

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