Pressemitteilung

23.03.2009

Aufsichtsrat stimmt Wirtschaftsplan zu

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Defizit soll sich um 37 Millionen Euro verringern

Der Aufsichtsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat jetzt den Wirtschaftsplan des Universitätsklinikums für das laufende Jahr gebilligt. „Auf dieser Basis können wir handeln und wichtige Investitionen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung vorantreiben“, erklärt Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Seit Januar unterlag die Charité der vorläufigen Haushaltsführung.

Der Wirtschaftsplan stellt für 2009 eine Reduktion des Defizits auf 19,5 Millionen Euro dar. Damit soll sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 37 Millionen Euro verbessern. Gerade die leistungsstarken  Kliniken sehen sich in der Lage, 21 Millionen Euro mehr zum Gesamtergebnis der Charité beizutragen als noch 2008. „Ich bin überzeugt, dass wir 2011 einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan vorlegen können“, betont Prof. Einhäupl. „Die Kliniken arbeiten inzwischen ganz überwiegend profitabel. In den nächsten Jahren müssen wir vor allem daran arbeiten, die hohen Kosten für die Infrastruktur und das nichtklinische Personal weiter zu senken.“

Erreichen will die Charité dies vor allem durch Verschlankung der Verwaltung, leistungsorientierte Verlagerung von Kapazitäten in die effizientesten Bereiche sowie eine Senkung der Materialkosten. Hier und im Betrieb der Labore plant die Charité eine intensive Zusammenarbeit mit dem Klinikkonzern Vivantes.  „Wir brauchen Entscheidungsspielraum und Gestaltungskraft für die anstehenden Maßnahmen zur Stärkung der Charité.“ erklärt Einhäupl. „Konzentration und Differenzierung unterschiedlicher Standortprofile können dabei akademische Größe sichern und die Wirtschaftlichkeit steigern.“

Wissenschaftssenator Prof. E. Jürgen Zöllner hob hervor, dass die Charité mit dieser Strukturentscheidung auf dem richtigen Weg sei.  „Ich schätze es als sehr positiv ein, dass sich die Investitionen im Jahr 2009 mit rund 116 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln sollen.“ Hierzu bedürfe es jedoch noch einer positiven Befassung des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Charité für die Jahre 2009 und 2010 mit zusammen 32 Millionen Euro an Investitionsmitteln aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes zusätzlich zu unterstützen.“

Kontakt

Kerstin Endele

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