Pressemitteilung

10.12.2010

Aufsichtsrat gibt Mittel zur Sanierung der Charité frei

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Kooperation mit Vivantes soll forciert werden

Der Aufsichtsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute einstimmig beschlossen, die Mittel für die Planung des Sanierungsvorhabens am Campus Charité Mitte freizugeben. Damit kann die Charité die notwendigen Aufträge erteilen, um die für 185 Millionen Euro geplante Sanierung des Bettenhochhauses zu beginnen und auf dem gleichen Grundstück einen Anbau für Operationssäle und Intensivstationen zu realisieren. Nach Ansicht des Aufsichtsratsvorsitzenden, Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner ist damit „in einem finanziell schwierigen Umfeld ein außerordentlich wichtiger Durchbruch“ erzielt worden.
Auch für die Forschungseinrichtungen für experimentelle Medizin (FEM) bewilligte der Aufsichtsrat Planungsmittel. Bauausführungsmittel für die FEM sollen nach einem gemeinsamen Vorschlag von Senator Jürgen Zöllner und Finanzsenator Ulrich Nußbaum erst dann freigegeben werden, wenn an Hand geprüfter Bauplanungsunterlagen sichergestellt ist, dass die Mittel für die Sanierung des Hochhauses und den Bau der FEM ausreichen.

Die Aufsichtsräte beschlossen, die Verabschiedung des Wirtschaftsplans auf Februar 2011 zu verschieben. Zöllner äußerte in diesem Zusammenhang die Erwartung, dass der Vorstand der Charité weiterhin „am Ziel einer schwarzen Null“ festhält.

Die Kooperation zwischen Charité und Vivantes - beispielsweise im Einkauf - soll nach dem Willen des Aufsichtsrates forciert werden, um für beide Krankenversorger „maximale Ergebnisverbesserungen zu erzielen“. Wissenschafts- und Finanzverwaltung haben zugesichert, die Charité kooperativ in diesem Prozess zu begleiten. Die Charité rechnet bei zügiger Realisierung der geplanten Projekte mit Einsparungen von bis zu 45 Millionen Euro pro Jahr für beide Unternehmen.

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