Pressemitteilung

20.07.2016

Aufsichtsrat der Charité distanziert sich von fremdenfeindlichen Äußerungen

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In der Diskussion um die öffentlich gewordenen fremdenfeindlichen Äußerungen des Vorsitzenden des Fakultätspersonalrats bezieht auch der Aufsichtsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin Stellung und bekräftigt die Position des Vorstands.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates Sandra Scheeres erklärt dazu: „Der Aufsichtsrat teilt die Kritik des Vorstands an den Äußerungen des Fakultätspersonalratsvorsitzenden. Die Charité steht für Weltoffenheit, Toleranz und Internationalität. Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile sind nicht mit dem Leitbild der Charité zu vereinbaren.“

Der Vorstand der Charité hatte sich in der vergangenen Woche mit klaren Worten von den bekannt gewordenen politischen Äußerungen und Aktivitäten des gewählten Fakultätspersonalratsvorsitzenden Dr. Christoph Berndt zur Flüchtlingsthematik distanziert und deutlich gemacht, dass die Charité als Universitätsklinikum mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 77 Nationen für soziale Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Toleranz steht.

Im Jahr 2013 hat die Charité die Charta der Vielfalt unterzeichnet und sich damit verpflichtet, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Seit September 2015 unterstützen Beschäftigte des Universitätsklinikums mit der Aktion „Charité hilft“ Geflüchtete an insgesamt vier Standorten in Berlin.

Hinzu kommen Projekte wie „Charité für geflüchtete Frauen: Women for Women!“. Auch im Rahmen von Mentoring-Programmen unterstützen Charité-Beschäftigte Geflüchtete im Alltag und bei der Jobsuche.

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmenskommunikation und Pressesprecher
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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