Pressemitteilung

18.11.2008

Aronson-Wissenschaftspreis wird an der Charité verliehen

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An der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wird am 28. November 2008 der Aronson-Wissenschaftspreis 2007 und 2008 verliehen. Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Dr. Hans-Gerhard Husung, überreicht Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, diese Auszeichnung. Preisträger sind Prof. Matthias Reddehase der Universität Mainz und Prof. Matthias Frosch der Universität Würzburg. Die Arbeiten von Prof. Reddehase liefern wegweisende Erkenntnisse zur Therapie des so genannten Zytomegalie-Virus, einem Herpes-Virus, und erweitern unser Verständnis der Immunkontrolle viraler Infektionen. Die Forschung von Prof. Frosch stellt einen weiteren wichtigen Schritt bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen den Erreger der bakteriellen Hirnhautentzündung dar.

Der Aronson-Preis ist einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftspreise, mit dem herausragende wissenschaftliche Leistungen in Deutschland auf den Gebieten Infektiologie, Immunologie und experimentelle Therapie geehrt werden. Erstmals wurde die Auszeichnung 1921 verliehen, unter den Preisträgern waren auch spätere Nobelpreisträger wie Karl Landsteiner und Gerhard Domagk.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr am Charité Campus Mitte im Hörsaal für Innere Medizin. Presse ist herzlich willkommen.

Kontakt

Prof. Rudolf Tauber
Charité Campus Mitte
t: +49 30 450 576 151



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