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27.09.2007

Charité setzt sich für Frauengesundheit ein

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In Europa haben immer noch nicht alle Frauen einen ausreichenden Zugang zur Gesundheitsversorgung. Besonders sozial benachteiligte Gruppen und Migrantinnen sind betroffen.

In Europa haben immer noch nicht alle Frauen einen ausreichenden Zugang zur Gesundheitsversorgung. Besonders sozial benachteiligte Gruppen und Migrantinnen sind betroffen. Gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. veranstaltet die Berlin School of Public Health an der Charité eine Konferenz zum europaweiten Austausch über diese Zugangsprobleme. Unter dem Motto "Equity in Access to Health Promotion, Treatment and Care for all European Women" prüfen internationale Wissenschaftlerinnen erfolgreiche Praxismodelle hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Länder. Es wird diskutiert, welche politischen Einflussmöglichkeiten bestehen, um eine gleichwertige Gesundheitsförderung für alle Frauen zu gewährleisten. Auch um das Thema häusliche Gewalt wird es gehen. Finanziert wird die englischsprachige Konferenz vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie findet vom 05. bis 07. Oktober 2007 auf dem Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Nähere Informationen unter: undefinedhttp://www.gesundheit-nds.de/veranstaltungen/05071007ewhnetconference.htm

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Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharitéUniversitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Friedrich-Althoff-Haus (Charitéplatz 1)

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19.10.2007

Neue Graduiertenschule für Lebenswissenschaftler

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Berliner Universitätsmedizin feiert Erfolg bei Exzellenzwettbewerb

Mit rund fünf Millionen Euro fördert die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern die Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT) bis zum Jahr 2012.

Mit rund fünf Millionen Euro fördert die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern die Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT) bis zum Jahr 2012. Dies gab der gemeinsame Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats heute bekannt. Die Graduiertenschule ist eine gemeinsame Initiative von Medizinern, Biologen und Ingenieuren unter Führung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität. Ebenfalls beteiligt sind die Freie und die Technische Universität.

"Wir wollen Wege finden, wie verletzte Gewebestrukturen zur Regeneration angeregt werden können", erklärt der Sprecher des Graduiertenprojekts, Prof. Georg Duda vom Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité. Das bedeutet einen völlig neuartigen Ansatz für eine Vielzahl akuter und chronischer Erkrankungen in so gut wie allen medizinischen Fachgebieten. In bisher unbekanntem Ausmaß müssen Naturwissenschaftler und Mediziner dabei zusammenarbeiten: So entwickeln Biologen gemeinsam mit Ingenieuren neuartige Kombinationen aus Zellen, Medikamenten und technischen Komponenten, die anstelle konventioneller Implantate eingesetzt werden sollen. Mittelfristig werden hierfür Bio-Ingenieure benötigt, die komplexe biologische Prozesse verstehen sowie Biologen, die die technischen Herausforderungen der Therapieansätze begreifen. Auch Ärzte profitieren von der Schule. Sie können schnell für die Verwendung dieser neuen Bio-Implantate qualifiziert werden.

Alle Projekte der Graduiertenschule dienen dem Austausch zwischen klinischer, biologischer und ingenieurwissenschaftlicher Forschung. Die Schule ist eng verbunden mit dem Berlin-Brandenburg Centre for Regenerative Therapies (BCRT) - einer interdisziplinären Einrichtung, die von der Charité, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert wird. Insgesamt kann die Schule pro Jahr bis zu 42 Doktorandinnen und Doktoranden aus medizinischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen mit Stipendien ausstatten. Sie profitieren zusätzlich von der lebendigen Forschungslandschaft im Bereich der Lebenswissenschaften, die in Berlin mittlerweile gewachsen ist. So beteiligen sich unter anderem die Max-Planck- Institute für molekulare Genetik sowie für Kolloid und Grenzflächenforschung, das Zentrum für Biomaterialentwicklung in Teltow, das Zuse-Institut Berlin, das Deutsche Herzzentrum und das Robert Koch-Institut sowie die International Max Planck Research Schools "Biomimetic Systems" und "Computational Biology and Scientific Computing". Alle diese Institutionen werden zum Seminarprogramm der Graduiertenschule beitragen.

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Prof. Georg Duda
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CVK: Campus Virchow-Klinikum
Centrum Muskuloskeletale Chirurgie &
Berlin-Brandenburg Centre for Regenerative Therapies

Postadresse:

Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

t: +49 30 450 559 079



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30.10.2007

Diabetestag an der Charité

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Wie kann ich mich vor Diabetes schützen? Was kann ich tun, wenn ich bereits erkrankt bin? Über Präventionsmöglichkeiten und neueste Behandlungsmethoden dieser Stoffwechselkrankheit informiert jetzt das Interdisziplinäre Stoffwechsel­zentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Wie kann ich mich vor Diabetes schützen? Was kann ich tun, wenn ich bereits erkrankt bin? Über Präventionsmöglichkeiten und neueste Behandlungsmethoden dieser Stoffwechselkrankheit informiert jetzt das Interdisziplinäre Stoffwechsel­zentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Zum neunten Mal nimmt die Charité damit den Welt Diabetes Tag zum Anlass für eine umfassende Informationsveranstaltung im Vorfeld. Ärzte und Patienten können sich bei Vorträgen und persönlichen Gesprächen rund um Diabetes mellitus, die so genannte Zuckerkrankheit, informieren. Welche vorbeugenden Maßnahmen kann man selbst ergreifen, wie wirken neue Medikamente zur Steigerung der Insulinausschüttung? Wann ist die Therapie mit Insulin empfehlenswert? Auch der praktische Umgang mit der Krankheit ist ein Aspekt: Neue Injektionsgeräte und Blutzuckermessgeräte können nicht nur angesehen, sondern auch ausprobiert werden. Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 3. November 2007 von 9 bis 13 Uhr in der Glashalle, Mittelallee 10 am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, in 13353 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

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Kerstin Endele

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30.10.2007

Deutsch-russische Forschungskooperation

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert jetzt im Rahmen der Strategischen Partnerschaft in Bildung, Forschung und Innovation zwei Projekte an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert jetzt im Rahmen der Strategischen Partnerschaft in Bildung, Forschung und Innovation zwei Projekte an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. 40.000 Euro erhält die "Deutsch-Russische Koopera­­­­tion auf dem Gebiet Infektionskrankheiten des Kardiovaskulären Systems (GRIDS)". Hier arbeitet die Klinik für Kardiologie und Pulmologie am Campus Benjamin Franklin mit dem Bakulev Herzzentrum Moskau an der Therapie viraler Herzmuskel­erkrankungen. Die russische Seite ist besonders an minimal­invasiven Diagnostik­methoden interessiert. Im Gegenzug werden Patienten mit seltenen Herzerkrankungen nach Berlin über­wiesen.

Mit 5.000 Euro dotiert ist ein Projekt zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Diese Krankheit führt zur Lähmung der gesamten Muskulatur. Ärzte der russischen ALS-Stiftung kommen nach Berlin, um telemedizinische Behand­lungs­konzepte kennen zu lernen. Diese führt Privatdozent Dr. Thomas Meyer an der ALS-Ambulanz der Charité gerade ein. Die Lebensfunktion der Patienten wird dabei auf schonende Weise zu Hause überwacht.

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05.01.2007

"Kosmos und Mensch" verbindet Wissenschaft und Kultur

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Charité und Maxim Gorki Theater Berlin auf den Spuren von Humboldt

Die Bühne des Maxim Gorki Theaters gehört jetzt ein Mal im Monat der Wissenschaft. Unter dem Titel "Kosmos und Mensch" sprechen Forscher der Charité zu aktuellen Fragestellungen der Medizin und ihrer ethischen und philosophischen Verankerung in der Gesellschaft.

Die Bühne des Maxim Gorki Theaters gehört jetzt ein Mal im Monat der Wissenschaft. Unter dem Titel "Kosmos und Mensch" sprechen Forscher der Charité zu aktuellen Fragestellungen der Medizin und ihrer ethischen und philosophischen Verankerung in der Gesellschaft. Mit der neuen Veranstaltungsreihe würdigen die beiden Berliner Institutionen eine große Tradition: Im Winter 1827 hielt Alexander von Humboldt die erste seiner insgesamt 16 Vorlesungen unter dem Titel "Kosmos" in der soeben eingeweihten Berliner Singakademie. Humboldt, dem es nie allein um die Forschung, sondern stets auch wesentlich um deren Vermittlung ging, etablierte mit seinen Vorträgen eine Ebene der direkten Vermittlung zwischen Forschung und interessiertem Bürgertum. Wissenschaft wurde als Unterhaltung konsumierbar und damit als Teil des kulturellen Lebens sichtbar.

Aus der Singakademie ist inzwischen längst das Maxim Gorki Theater geworden, doch die Frage, die Humboldt antrieb, hat nach wie vor Relevanz. "Die Begegnungen zwischen Wissenschaft und Kunst sind, zumindest in Europa, eher zaghaft", erklärt Prof. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Dabei stünden sowohl Wissenschaftler als auch Künstler drängenden gesellschaftlichen Fragen gegenüber. Und Armin Petras, Intendant des Maxim Gorki Theaters ergänzt: "Angesichts dieser Fragen kann und darf es zur Bündelung der intellektuellen und kreativen Kompetenzen keine Alternative geben."

Die neue Veranstaltungsreihe "Kosmos und Mensch" beginnt mit einem Vortrag, der nach dem Anfang fragt. Prof. Detlev Ganten spricht zum Thema "Evolution des Lebens - Gesundheit und Krankheit". Lange Zeit galt die Evolutionstheorie als das kleinste gemeinsame Vielfache, auf das sich alle Wissenschaften, selbst die Theologie, geeinigt hatten. Doch in jüngster Zeit wird wieder an diesem Pfeiler der modernen Wissenschaften gesägt. Die Folge: Ein künstlicher Graben zwischen Religiosität und aufgeklärtem Denken entsteht. Prof. Dr. med. Detlev Ganten nutzt die erste Sonntagsvorlesung zu einem Plädoyer für ein Festhalten an der Evolutionstheorie, die nicht nur die Geschichte des Lebens erzählt, sondern der Medizin wichtige Impulse für seine Erhaltung gibt.

"Wir wollen über den Tellerrand schauen, gemeinsame Visionen entwickeln und Synergien heben", macht Theaterdirektor Petras deutlich. Die Sonntagsvorlesung ist dabei nur ein erster Schritt. Im Jahr 2010, in dem die Charité ihren 300. Geburtstag feiert, werden die Künstler das Theater in die Klinik bringen und an historischen Orten die Geschichte der Charité auf der Bühne zum Leben erwecken.

An einem Sonntag im Monat stehen die Zeichen im Maxim Gorki Theater auf Wissenschaft. Die erste Lesung der Reihe "Kosmos und Mensch" findet am 14. Januar statt. Karten sind ab sofort im Maxim Gorki Theater zum Preis von 7 Euro erhältlich. Telefonische Reservierung unter +49 30 20221 115, sowie online unter undefinedhttp://www.gorki.de.

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05.01.2007

Parkinson-Medikament erhöht Risiko für Herzklappeninsuffizienz

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Die beiden Dopaminagonisten Pergolid und Cabergolin erhöhen das Risiko für Herzklappeninsuffizienz, besonders im Falle einer hohen Dosis und nach längerer Verabreichungsdauer.

Die beiden Dopaminagonisten Pergolid und Cabergolin erhöhen das Risiko für Herzklappeninsuffizienz, besonders im Falle einer hohen Dosis und nach längerer Verabreichungsdauer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Charité-Studie der pharmakoepidemiologischen Arbeitsgruppe von Professor Edeltraut Garbe, die jetzt im New England Journal of Medicine* veröffentlicht wurde. Dopaminagonisten werden zur Therapie von Morbus Parkinson in frühen und fortgeschrittenen Stadien eingesetzt. Dabei wird Cabergolin in Deutschland aufgrund seiner langen Halbwertszeit am häufigsten verabreicht, Pergolid deutlich seltener. Die Experten am Institut für Klinische Pharmakologie der Charité raten aufgrund ihrer Ergebnisse unbedingt zu einer regelmäßigen kardiologischen Überwachung von Patienten, die mit den Arzneistoffen behandelt werden. Dies wird in der Fachinformation für Pergolid bereits empfohlen, nicht jedoch für Cabergolin. Für andere Dopaminagonisten konnte in der Studie kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko festgestellt werden. Ein Beleg für die Wichtigkeit der Pharmakoepidemiologie: Sie untersucht auf Bevölkerungsebene die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln in der Routineanwendung.

* NEJM, 4. Januar 2007. Vol. 356. S. 29-38

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05.01.2007

Hannelore Kohl-Stiftung fördert Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma

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Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma sollen künftig an der Charité ein komplexes interdisziplinäres Beratungs- und Therapieangebot erhalten.

Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma sollen künftig an der Charité ein komplexes interdisziplinäres Beratungs- und Therapieangebot erhalten. Die "Hannelore Kohl-Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems" unterstützt dieses Projekt mit einer Förderung in Höhe von 40.000 Euro. Bereits ab Januar soll so am Sozialpädiatrischen Zentrum für chronisch kranke Kinder der Charité eine spezielle Ambulanz aufgebaut werden. In der neuen Spezialsprechstunde werden Kinder nach einer Schädel-Hirn-Verletzung systematisch durch ein Team von Kinderärzten, Psychologen und anderen Fachtherapeuten nachuntersucht und therapeutisch versorgt. Den jungen Patienten, die neurologische Defizite zurückbehalten haben, steht hier ein fächerübergreifendes Diagnostik-, Beratungs- und Therapieangebot zur Verfügung. Aber auch Betroffene, die anscheinend neurologisch unauffällig aus der Klinik entlassen wurden und bei denen sich erst in der Folgezeit Spätschäden wie Leistungsabfall und Kopfschmerzen zeigen, sollen hier nachuntersucht und betreut werden.

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08.01.2007

Konsolidierungserfolg der Charité - CharitéCentrum für Labormedizin nimmt Gestalt an

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Die Charité hat ihren gesamten diagnostischen Laborbereich neu organisiert und im "CharitéCentrum für Diagnostische und Präventive Labormedizin" zusammengefasst.

Die Charité hat ihren gesamten diagnostischen Laborbereich neu organisiert und im "CharitéCentrum für Diagnostische und Präventive Labormedizin" zusammengefasst. Es ist künftig nicht nur zentrale Anlaufstelle für die einzelnen Kliniken und Polikliniken der Charité, sondern steht mit seinem umfangreichen Leistungsspektrum auch externen Krankenhäusern zur Verfügung.

Die Charité hat ihren gesamten diagnostischen Laborbereich neu organisiert und im "CharitéCentrum für Diagnostische und Präventive Labormedizin" zusammengefasst. Es ist künftig nicht nur zentrale Anlaufstelle für die einzelnen Kliniken und Polikliniken der Charité, sondern steht mit seinem umfangreichen Leistungsspektrum auch externen Krankenhäusern zur Verfügung. Das Centrum umfasst die Bereiche Hygiene, Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Pathologie, Virologie und Rechtsmedizin einschließlich der Forensischen Psychiatrie. Außerdem stellt es eine bedeutende Plattform für überregionale Forschungen auf dem Gebiet der Diagnostik dar und wird die Entwicklung neuer Verfahren für die Erkennung von Krankheiten und Risikofaktoren vorantreiben sowie den regelmäßigen Wissensaustausch zwischen Klinik, Praxis und Forschung forcieren.

Vor zwei Jahren wurde die Umstrukturierung der Charité eingeleitet, mit dem Ziel, das Universitätsklinikum effizienter und kostengünstiger zu gestalten. In einem ersten Schritt wurden bereits die 128 Kliniken und Institute, die aus der Fusion zwischen den medizinischen Fakultäten der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin hervorgegangen sind, 17 überschaubaren CharitéCentren zugeordnet. In einem zweiten Schritt stand nun auch die Neuorganisation interner Bereiche, vor allem des diagnostischen Laborbereichs, an. Dazu wurden im Auftrag des Vorstands zunächst seit Januar 2005 die drei größten Einzelbereiche Labormedizin, Mikrobiologie und Virologie neu geplant. Das Ergebnis: Sämtliche bisher über die verschiedenen Charité-Standorte verteilten Einrichtungen der Laboratoriumsmedizin wurden in einem Zentralinstitut für Labormedizin mit Niederlassungen an den anderen Standorten zusammengefasst. Mikrobiologie und Virologie werden ebenfalls jeweils an einem Standort zentralisiert. Damit die neue Struktur reibungslos funktioniert, wurde die gesamte Logistik, ITVernetzung und Ausstattung neu konzipiert und in kürzester Zeit in die Praxis umgesetzt.

Allein durch die Konsolidierung der Laborlandschaft konnte die Charité innerhalb dieses Jahres ihr Unternehmensergebnis um 3,5 Millionen Euro verbessern. Aber die Reorganisation bringt nicht nur ökonomische Vorteile. "Im Mittelpunkt steht immer der Patient, dem wir zusammen mit assoziierten Laboren ein umfassendes hochmodernes Spektrum diagnostischer Untersuchungen auf höchstem Qualitätsniveau zur Verfügung stellen", erklärt Prof. Rudolf Tauber, Ärztlicher Leiter des CharitéCentrums für diagnostische und präventive Labormedizin. Und nicht nur die Charité-Patienten profitieren. Auch für umfangreiche Forschungsprojekte wird die Charité durch die Umstrukturierung attraktiver. Um Medizinern aus Krankenhäusern und Arztpraxen die Neuerungen aus Wissenschaft und Forschung zeitnah vermitteln zu können, ist die Gründung eines fachübergreifenden Fortbildungsseminars zur in-vitro-Diagnostik für Berlin-Brandenburg geplant.

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Prof. Dr. med. Rudolf Tauber

Ärztliche Centrumsleitung CC 5CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

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Campus- bzw. interne Geländeadresse:Forum 4 (Forschungshaus), Ebene 1, R. 1.0005

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09.01.2007

Milch setzt gefäßschützenden Wirkstoff Katechin außer Kraft

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Milch setzt gefäßschützenden Wirkstoff Katechin außer Kraft

Wer seinen Tee mit Milch trinkt, macht dessen günstige Auswirkungen auf das Blutgefäßsystem zunichte. Das weist eine Studie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin nach, die jetzt im European Heart Journal erschienen ist.

Wer seinen Tee mit Milch trinkt, macht dessen günstige Auswirkungen auf das Blutgefäßsystem zunichte. Das weist eine Studie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin nach, die jetzt im European Heart Journal* erschienen ist. Der Genuss von Tee hat eine entspannende und erweiternde Wirkung auf die Arterien. Untersuchungen an gesunden Probanden haben ergeben, dass dieser Effekt ausbleibt, wenn dem Getränk Milch hinzugefügt wird. Entsprechende Ergebnisse brachten auch zusätzliche Versuche an Zellkulturen. Dass sich Tee positiv auf das Gefäßsystem auswirkt, ist inzwischen gut belegt. Er kann zum Beispiel vor Gefäßverkalkung und koronarer Herzerkrankung schützen sowie antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen haben. "Tee hat sehr vielfältige gesundheitsfördernde Effekte", erklärt Studienleiterin Prof. Verena Stangl von der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Campus Mitte. "Bisher war aber nicht klar, dass Milch diese Effekte beeinträchtigt.

Für die Studie haben Testpersonen entweder schwarzen Tee ohne Milchzusatz oder mit einer in England üblichen Dosis Milch getrunken. Als Kontrolle wurde warmes Wasser verabreicht. Jeweils eine Stunde vor und bis zwei Stunden nach dem Verzehr wurden am Unterarm Ultraschallmessungen vorgenommen. Das Ergebnis: Nach dem Trinken von Wasser war keine Veränderung zu beobachten. Beim Genuss von Tee ohne Milch hingegen haben sich die Arterien aller Versuchsteilnehmer besser erweitert, wodurch der Blutfluss begünstigt wird. Beim Hinzufügen von Milch blieb diese Wirkung aus. Die Erklärung dazu liegt in den Proteinen der Milch: Die so genannten Kaseine sind dafür verantwortlich, dass das im Tee enthaltene Katechin nicht mehr wirkt. Diesem wird unter anderem eine antithrom-botische und antientzündliche Funktion zugeschrieben. Dr. Mario Lorenz, der die Studie durchgeführt hat, schließt nicht aus, dass Milch die ebenfalls erwiesene Antikrebswirkung von Tee beeinträchtigen könnte. Im Studienergebnis sieht er eine Erklärung dafür, dass in Ländern wie England, wo der Tee für gewöhnlich mit Milch getrunken wird, dessen Schutzwirkung gegen Herzerkrankung ausbleiben könnte. "Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass in Asien seltener Herzerkrankungen auftreten. Dort wird traditionell viel Tee konsumiert, und zwar ohne Milch", argumentiert Dr. Lorenz.

Auch in Zukunft dreht sich in der Arbeitsgruppe von Prof. Stangl einiges um Tee. Sie wird untersuchen, ob grüner Tee aufgrund seines höheren Katechingehalts wirkungsvoller ist als schwarzer Tee. Ein weiterer spannender Aspekt: Es soll erforscht werden, ob Teeinhaltsstoffe womöglich auch die Wiederverengung von Blutgefäßen nach einer Katheterbehandlung verhindern können.

* Addition of milk prevents vascular protective effects of tea. European Health Journal. Online einsehbar unter: http://eurheartj.oxfordjournals.org

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Prof. Verena Stangl
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CCM: Charité Campus Mitte
Klinik für Kardiologie und Angiologie

Postadresse:

Charitéplatz 1
10117 Berlin

t: +49 30 450 513 153



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10.01.2007

Berufskrankheit Nummer eins: Hautdermatosen

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Spezialsprechstunde im Allergie-Centrum der Charité

Das Allergie-Centrum-Charité bietet jetzt unter der Leitung von Prof. Margitta Worm eine Spezialsprechstunde zur Berufsdermatologie an. Hauterkrankungen stellen die häufigste Form beruflich bedingter Erkrankungen dar und sind von großer sozialmedizinischer, gesundheitspolitischer und ökonomischer Bedeutung.

Das Allergie-Centrum-Charité bietet jetzt unter der Leitung von Prof. Margitta Worm eine Spezialsprechstunde zur Berufsdermatologie an. Hauterkrankungen stellen die häufigste Form beruflich bedingter Erkrankungen dar und sind von großer sozialmedizinischer, gesundheitspolitischer und ökonomischer Bedeutung. Rund ein Viertel aller in Deutschland gemeldeten Berufserkrankungen betreffen die Haut.

Der Verlauf einer Erkrankung ist langwierig und kann zu Arbeitsausfall, Arbeitsplatzwechsel oder Umschulungen in andere Berufszweige führen. Die Diagnostik und Therapie von berufsbedingten Hauterkrankungen erfordert langjährige berufsdermatologische und allergologische Kenntnisse und sollte möglichst frühzeitig einsetzen. Nicht selten sind junge Menschen, die am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen, von Hauterkrankungen betroffen. Gefährdet sind besonders Beschäftigte aus Pflegeberufen, Arzthelferinnen und -helfer, Masseure, Friseure, Bäcker, Reinigungskräfte und Arbeitnehmer aus der Metallindustrie. Häufigste Hauterkrankung in diesen Berufsgruppen ist das Handekzem, das durch Rötung und Schuppung der Haut, Juckreiz und Bläschenbildung gekennzeichnet ist.

"Offiziell spricht man in den westlichen Industriestaaten von einer jährlichen Neuerkrankungsrate von 0,1 Prozent", erklärt Prof. Margitta Worm aus dem Allergie-Centrum der Charité. "Das ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs, die Dunkelziffer ist sehr viel höher." In epidemiologischen Studien konnte gezeigt werden, dass die Häufigkeit allein für Handekzeme zwischen sechs und elf Prozent liegt.

Betroffene erhalten in der Hautklinik an der Charité Campus Mitte Hilfe. Wichtige Hinweise zum Hautschutz und verschiedene Pflegemaßnahmen sowie Entspannungsübungen stehen dort auf dem Programm. In der Spezialsprechstunde werden die Patienten auf allen Ebenen der medizinischen Versorgung betreut. Schwerpunkt ist dabei die fachkompetente Beratung von Berufseinsteigern, aber auch die individuell abgestimmte Therapie bei einer berufsbedingten Hauterkrankung. In schweren Fällen können die Patienten mit teilstationären Heilverfahren behandelt werden.

Weitere Informationen gibt es unter undefinedwww.allergie-centrum-charite.de und undefinedwww.skincare-berlin.de.

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undefinedhttp://www.skincare-berlin.de

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Prof. Margitta Worm
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CCM: Charité Campus Mitte
Allergie-Centrum-Charité

Postadresse:

Charitéplatz 1
10117 Berlin

t: +49 30 450 518 092



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18.01.2007

Tag der offenen Tür im Allergie-Centrum-Charité

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Ich muss häufig niesen - bin ich allergisch? Gegen welche Allergie kann ich mich desensibilisieren lassen? Wie gefährlich ist Nesselsucht? Antworten auf viele Fragen bietet der Tag der offenen Tür des Allergie-Centrums-Charité am Campus Mitte.

Ich muss häufig niesen - bin ich allergisch? Gegen welche Allergie kann ich mich desensibilisieren lassen? Wie gefährlich ist Nesselsucht? Antworten auf viele Fragen bietet der Tag der offenen Tür des Allergie-Centrums-Charité am Campus Mitte. Unter dem Motto "Klinische Studien in der Allergologie" halten Experten Vorträge zu Themen wie "Luftnot-Auslöser Allergie", "Die Allergieimpfung" oder "Wie entsteht Nesselsucht?". Wem das zu theoretisch ist, der kann sich diagnostische Verfahren wie Haut- und Provokationstests in der Praxisanwendung vorführen lassen. Mit einem kleinen Quiz sowie aktuellen Informationen zu klinischen Studien und neuen Therapieverfahren wird das Programm abgerundet. Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, dem 20. Januar ab 14 Uhr im Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Ebene 2, Luisenstr. 2-5, 10117 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

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Kerstin Endele

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18.01.2007

Charité setzt bei Kardiotechnik auf Life Systems

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Die gesamte technische Versorgung bei Herzoperationen an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin übernimmt ab sofort ein externer Dienstleister. Ein entsprechender Vertrag ist jetzt mit der Hamburger Firma Life Systems geschlossen worden.

Die gesamte technische Versorgung bei Herzoperationen an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin übernimmt ab sofort ein externer Dienstleister. Ein entsprechender Vertrag ist jetzt mit der Hamburger Firma Life Systems geschlossen worden. Die Vergabe erfolgte erstmalig europaweit und länderübergreifend in Kooperation mit der Universitätsklinik Schleswig-Holstein. Damit können die Leistungen auf dem anspruchsvollen Gebiet der Kardiotechnik kostengünstiger erbracht werden. Life Systems vermittelt hochqualifizierte Kardiotechniker zur Bedienung der Herz-Lungen-Maschinen während der Herzoperation und stellt das komplette technische Inventar und Verbrauchsmaterial zur Verfügung. Die Kardiotechniker der Charité sind von der Firma übernommen worden. Durch die Fremdvergabe der Vollversorgung verringern sich die Betriebskosten um rund 500.000 Euro jährlich. An der Charité werden etwa 1500 Herzoperationen pro Jahr durchgeführt.

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Kerstin Endele

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24.01.2007

Charité gründet Schule für Public Health

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Zwei neue Masterstudiengänge in Gesundheitswissenschaften

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin setzt mit der Gründung der Berlin School of Public Health jetzt einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitswissenschaften: In enger Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin übernimmt die Charité die ehemaligen Public Health-Angebote der TU.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin setzt mit der Gründung der Berlin School of Public Health jetzt einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitswissenschaften: In enger Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin übernimmt die Charité die ehemaligen Public Health-Angebote der TU. Ein besonderer Vorteil ist dabei die direkte Anbindung an die medizinische Fakultät. Ziel ist es, die Schnittstellen zwischen Public Health und Medizin weiter zu entwickeln. In Anlehnung an das angloamerikanische Modell soll mit der Berlin School of Public Health eine Forschungs- und Ausbildungseinrichtung aufgebaut werden, die medizinische, ökonomische und sozialwissenschaftliche Ansätze in Theorie und Praxis umfasst.

Die Gesundheitswissenschaft ist als eigenständige Disziplin zu betrachten, die nach der besten gesundheitlichen Versorgung einer Bevölkerung fragt. Konkret heißt das zum Beispiel, dass Risikofaktoren in einer Bevölkerung identifiziert und Versorgungsstrukturen wie Prävention, Rehabilitation und Pflege evaluiert werden. "Ein hochaktuelles Beispiel für den Bereich Public Health ist die Einschätzung und Beurteilung der Gesundheitsreform", erklärt Gründungsdirektor Prof. Ralph Brennecke.

In die Lehre sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Charité, der Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Berlin und aus dem Ausland eingebunden. Auch für Praxisbezug ist gesorgt: Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit Organisationen im Gesundheitswesen, bei denen Studierende Praktika und Masterarbeiten durchführen können.

Mit der Berlin School of Public Health entstehen ab dem Sommersemester die beiden weiterbildenden Studiengänge "Master of Public Health" und "Master of Science of Epidemiology", die sich nicht nur an Mediziner richten. Für den Zugang ist ein Bachelorabschluss notwendig. Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle. Die Absolventen und Absolventinnen werden innerhalb eines Jahres für Leitungspositionen im Gesundheitswesen und in der Forschung qualifiziert. Möglich ist auch ein zweijähriges Studium in Teilzeit, so dass man halbtags einer Beschäftigung nachgehen kann. Darüber hinaus können auch einzelne Module belegt und somit spezielle Zertifikate erworben werden.

Vertreter der Medien sind herzlich zur Gründungsfeier der Berlin School of Public Health eingeladen, die Prof. Martin Paul, der Dekan der Charité, eröffnen wird. Sie findet am Freitag, dem 26. Januar ab 15.00 Uhr im Hörsaal des Inneren, Charité Campus Mitte, statt.

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Prof. Dr. Ralph Brennecke
Gründungsdirektor der BSPH
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CBF: Campus Benjamin Franklin

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Hindenburgdamm 30
12203 Berlin

t: +49 30 8445 1381



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22.10.2007

Neue Dauerausstellung im Medizinhistorischen Museum

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Nach einer einjährigen Umbau- und Sanierungsphase eröffnet jetzt das Medizinhistorische Museum der Charité seine neue, stark erweiterte Dauerausstellung "Dem Leben auf der Spur".

Nach einer einjährigen Umbau- und Sanierungsphase eröffnet jetzt das Medizinhistorische Museum der Charité seine neue, stark erweiterte Dauerausstellung "Dem Leben auf der Spur". Die bekannte Präparatesammlung, Wachsmodelle, historisches OP-Besteck aber auch hochmoderne Apparate zeigen, welche Körperbilder und -modelle die Medizin innerhalb der letzten 300 Jahre entwickelt hat. Auch die diagnostischen und therapeutischen Ansätze der jeweiligen Epoche werden anschaulich dargestellt. Ein eigener Bereich widmet sich dem Thema Medizin im Nationalsozialismus. Der aufwendige Um- und Ausbau wurde durch Mittel der Europäischen Union (EFRE) gefördert. Neu ist auch der Anfahrtsweg über das Alexanderufer an der Invalidenstraße, so dass die Besucher auf kürzestem Weg vom Hauptbahnhof zum Museum gelangen können. Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 25. Oktober 2007 um 20 Uhr statt. Vertreter der Medien sind vorab herzlich zum Presserundgang am Mittwoch, 24. Oktober um 11.30 Uhr im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin eingeladen. Um Anmeldung bei Patrick Kleinschmidt unter +49 30 450 536 132 oder patrick.kleinschmidt(at)charite.de wird gebeten.

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22.10.2007

Ohne Strahlen den ganzen Körper im Blick

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Ein Magnetresonanztomograph (MRT), der Bilder des gesamten Körpers erstellt, ist jetzt in der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Charité Campus Benjamin Franklin im Einsatz.

Ein Magnetresonanztomograph (MRT), der Bilder des gesamten Körpers erstellt, ist jetzt in der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Charité Campus Benjamin Franklin im Einsatz. Nach erfolgreich verlaufener Testphase steht er den Patienten zur Verfügung. Untersuchungen des ganzen Körpers waren bisher lediglich mit der Computertomographie möglich, bei der die Patienten jedoch einer ionisierenden Strahlung ausgesetzt sind. Das neue Ganzkörper-MRT-Gerät arbeitet strahlenfrei. In einem Untersuchungsgang kann es sämtliche Körperregionen bis hin zu den Blutgefäßen in weniger als 60 Minuten mit einer hohen Bildauflösung darstellen.

Eine solche Aufnahme ist oft ein entscheidender Vorteil für Krebspatienten: Der Arzt kann sich so ein umfassendes Bild machen, und Tumore und Metastasen frühzeitig erkennen.

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25.01.2007

Charité und Krankenkassenverbände einigen sich über Gesamtpaket - Basisfallwert sinkt 2007 auf Landesdurchschnitt

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Gemeinsame Presseinformation: Charité und Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin

Die Charité und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin haben sich auf ein Gesamtpaket zur Einigung offener Vergütungsfragen im stationären Bereich und in den Ambulanzen verständigt.

Die Charité und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Berlin haben sich auf ein Gesamtpaket zur Einigung offener Vergütungsfragen im stationären Bereich und in den Ambulanzen verständigt. Damit ist es den Vertragspartnern seit Jahren erstmals auf dem Verhandlungsweg gelungen, eine einvernehmliche Lösung zu den stationären Budgets für die Jahre 2006 und 2007 und zu den Hochschulambulanzen zu finden. Zudem einigten sich Charité und Krankenkassenverbände in dem zugrunde liegenden Eckpunktepapier darauf, sämtliche Rechtsstreitigkeiten über Vergütungsregelungen der vergangenen Jahre beizulegen. Klagegegenstand waren insbesondere die strittigen Krankenhausbudgets der Jahre 2000 bis 2003 sowie offene Vergütungsregelungen bei den Hochschulambulanzen aus dem Jahr 2003.

Der für die Budgetermittlung im stationären Bereich maßgebliche Basisfallwert des Jahres 2006 wurde nach intensiven Verhandlungen auf 2.956,24 Euro festgelegt. Für das Jahr 2007 einigten sich die Vertragspartner, den Basisfallwert auf Landesdurchschnitt zu senken. Der Landesbasisfallwert im Jahr 2007 beträgt 2.930 Euro. Mit einer vorläufigen Vereinbarung wurde der Wille zur schnellen abrechnungstechnischen Umsetzung des Basisfallwertes 2007 ab 1. Februar 2007 erklärt. Die vollständigen Regelungen zu den Budgets 2006 und 2007 werden dann am 01.03.2007 zur Genehmigung gebracht.

Des Weiteren wollen Charité und Krankenkassenverbände über Kostensenkungen im Bereich der durch das Krankenhaus vorzunehmenden ambulanten Arzneimittelversorgung eine Vereinbarung schließen.

Mit den nunmehr vereinbarten Eckpunkten ist erreicht, dass die Charité für ihre Krankenhausleistungen landesdurchschnittliche Entgelte abrechnet bei nach wie vor hoher Qualität. Die Charité und die Krankenkassenverbände wollen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit weitere Effizienzsteigerungen realisieren und sich für die Gesundheitsstadt Berlin engagieren.

Kontakt

Charité, Kerstin Endele, t: +49 30 450 570 401
AOK Berlin - Die Gesundheitskasse, Gabriele Rähse, t: +49 30 253 12202
BKK-Landesverband Ost, Volker Kamm, t: +49 30 383 90734
BIG - Die Direktkrankenkasse, Sabine Pezely, t: +49 231 555 7141
VdAK/AEV-Landesvertretung Berlin, Ulrike Geitz, t: +49 30 253 77417



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31.01.2007

Hochmoderner Computer-Tomograph optimiert Herzdiagnostik

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Ab sofort können an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin noch genauere Abbildungen des Herzens und der Herzkranzgefäße erstellt werden.

Ab sofort können an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin noch genauere Abbildungen des Herzens und der Herzkranzgefäße erstellt werden. Mit dem neuen Dual Source Computer-Tomographen steht am Campus Benjamin Franklin jetzt eines der fortschrittlichsten CT-Systeme zur Verfügung. Besonders die Darstellungsmöglichkeiten bewegter Organe wie die des Herzens werden durch die neue Technik mit zwei Röntgenröhren verbessert. Pro Zeiteinheit können jetzt doppelt so viele Bilder wie mit herkömmlichen Geräten gemacht werden, was für eine optimale Bildqualität sorgt. Auch andere Anwendungsgebiete wie die Tumordiagnostik profitieren von der Dual Source Technik. Neu ist zudem, dass man die beiden Röntgenröhren mit unterschiedlicher Energie betreiben kann, was wesentliche Zusatzinformationen zur Gewebebeschaffenheit liefert. Im Rahmen eines Symposiums wird das neue Gerät ausführlich vorgestellt. Eine CT-Untersuchung wird live übertragen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 31. Januar im Kursraum 1, Eingang West, Charité Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin von 16 bis 18 Uhr statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

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31.01.2007

Charité startet Projekt zur Karriereplanung von Medizinern

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Eine Studie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin soll jetzt zeigen, wie sich der Wandel des Gesundheitssystems auf die Karriere- und Lebensplanung von Studierenden und jungen Ärzten auswirkt.

Eine Studie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin soll jetzt zeigen, wie sich der Wandel des Gesundheitssystems auf die Karriere- und Lebensplanung von Studierenden und jungen Ärzten auswirkt. Warum arbeiten Mediziner zunehmend außerhalb der Krankenversorgung? Diese Frage wird angesichts der Diskussion um einen zukünftigen Ärztemangel immer brisanter. Unter der Leitung von Prof. Adelheid Kuhlmey und Dr. Susanne Dettmer vom Institut für Medizinische Soziologie werden die Karrierepläne und tatsächlichen Werdegänge von Studierenden und Absolventen der Charité analysiert. Anhand der Ergebnisse sollen zum Beispiel Förderprogramme zur erfolgreichen Laufbahngestaltung für Ärzte entwickelt werden. Zum Projektauftakt findet am 2. Februar von 11 bis 15 Uhr eine Tagung im Harnack-Haus, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin-Dahlem statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Auch Pressevertreter sind herzlich willkommen.

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11.09.2007

Ursache für ADHS liegt im Gehirn

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Charité-Studie weist Fehlfunktion im Membranstoffwechsel nach

Beim Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) handelt es sich nicht um eine reine Verhaltensstörung. Eine Untersuchung der Charité – Universitätsmedizin stützt jetzt die These einer neuronalen Fehlfunktion im Gehirn.

Beim Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) handelt es sich nicht um eine reine Verhaltensstörung. Eine Untersuchung der Charité – Universitätsmedizin stützt jetzt die These einer neuronalen Fehlfunktion im Gehirn. Für die aktuell im Journal of Psychiatric Research publizierte Studie* haben Dr. Michael Colla und seine Mitarbeiter vom Centrum für ADHS im Erwachsenenalter am Campus Benjamin Franklin 15 erwachsene Patienten mit der Diagnose ADHS sowie zehn gesunde Personen untersucht. Das Ergebnis: Die ADHS-Patienten benötigen eine deutlich längere Reaktionszeit für Aufgaben, bei denen sie sich über längere Zeit auf eine Sache konzentrieren und irrelevante Aspekte ausklammern müssen. Die Ursache dafür liegt offenbar im Gehirn. Dort weisen die Patienten nämlich in dem Gebiet, das für die Steuerung von Aufmerksamkeit zuständig ist, eine erhöhte Konzentration des Markerstoffes Cholin auf.

ADHS wird häufig fälschlicherweise als Verhaltensstörung angesehen, die nur Kinder und Jugendliche betrifft. Bei bis zu zwei Dritteln bleibt die Störung aber bis ins Erwachsenenalter bestehen. Erste Symptome treten bereits im Kindesalter auf und können sich im Laufe der Zeit verändern. Betroffene lassen sich zum Beispiel leicht ablenken und leiden unter innerer Unruhe, Impulsivität und Hyperaktivität. Das führt sowohl im Berufsleben wie auch im privaten Bereich zu großen Problemen. Häufig entwickeln die Patienten zusätzliche Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Sucht.

Für die Behandlung von erwachsenen ADHS-Patienten gibt es noch kein erprobtes Konzept. Für Personen ab 18 Jahren ist bislang auch kein Medikament zugelassen, da die Wirkung noch unbewiesen ist. Das soll sich jetzt ändern. "Wir überprüfen die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie kombiniert mit dem Einsatz von Medikamenten", erklärt Dr. Michael Colla. "Bisher hat es derartige Studien in Europa nicht gegeben." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über drei Jahre mit einer Summe von 650.000 Euro. Beteiligt sind fünf Arbeitsgruppen des deutschen ADHS-Kompetenznetzes aus Berlin, Freiburg, Mannheim, Saarbrücken und Würzburg.

* Colla M et al., Cognitive MR spectroscopy of anterior cingulate cortex in ADHD. Journal of Psychiatric Research (2007), in press.

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21.09.2007

Schonende Abhilfe bei Unterleibsschmerzen

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Charité-Forscher belegen Wirksamkeit neuer Therapie

Frauen mit gutartigen Wucherungen in der Gebärmutterwand, einer so genannten Adenomyosis, kann jetzt auch ohne Entfernung der Gebärmutter geholfen werden. Dies haben Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin in einer Studie nachgewiesen.

Frauen mit gutartigen Wucherungen in der Gebärmutterwand, einer so genannten Adenomyosis, kann jetzt auch ohne Entfernung der Gebärmutter geholfen werden. Dies haben Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin in einer Studie* nachgewiesen.

Die Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Thomas Kröncke von der Klinik für Strahlenheilkunde am Campus Virchow-Klinikum konnte zeigen, dass die Verödung von Blutgefäßen in der Gebärmutter eine wirksame Form der Behandlung darstellt. Bei der so genannten Embolisation werden winzige Kunststoffkügelchen in die entscheidenden Adern gespritzt und verstopfen diese. Dadurch werden die Wucherungen von der Blutzufuhr abgeschnitten. Dieses Verfahren setzt die Charité bereits seit 2000 erfolgreich zur Behandlung von gutartigen Gebärmuttertumoren, so genannten Myomen, ein. Jetzt soll es auch Frauen mit Adenomyosis helfen. Für ihre Studie haben die Wissenschaftler 38 Frauen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Wucherungen untersucht. Die Patientinnen hatten starke Beschwerden, meist Schmerzen während der Regelblutung. Nach der Behandlung konnten die Forscher eine Verkleinerung der Wucherung feststellen. Bei 84 Prozent der behandelten Patientinnen verbesserten sich die Symptome oder verschwanden ganz.

Adenomyosis ist eine Spielform der Endometriose. Während es sich bei der häufiger vorkommenden Endometriose um gutartige Wucherungen außerhalb der Gebärmutter handelt, liegen diese bei der Adenomyosis in der Gebärmutterwand. Da die operative Entfernung sehr schwierig ist und hormonelle Therapien keine dauerhafte Hilfe bieten, war bisher die komplette Entfernung der Gebärmutter die einzig effektive Lösung. Dies ist jedoch vor allem bei jungen Frauen problematisch, die noch Kinder bekommen wollen. Zudem sind mit einer solchen Operation auch körperliche Risiken für die Frauen verbunden.

Mit der Verödung der Gebärmuttergefäße haben jetzt betroffene Frauen eine wirksame, minimal-invasive Alternative zur Operation. "Wir konnten erstmals zeigen, dass dieses Verfahren auch für Patientinnen mit Adenomyosis geeignet ist", erklärt Kröncke. Allerdings seien die Ergebnisse bisher nur für einen Zeitraum von zwölf Monaten bestätigt. "Wir wissen noch nicht, ob die Besserung auch über Jahre hinweg anhält." Die Forschergruppe will deshalb die Studie mit den bereits behandelten Patientinnen fortführen, um die positiven Ergebnisse auch für einen längeren Untersuchungszeitraum bestätigen zu können.

* Lohle et al.: Uterine Artery Embolization for Symptomatic Adenomyosis with or without Uterine Leiomyomas with the Use of Calibrated Trisacryl Gelatin Microspheres: Midterm Clinical and MR Imaging Follow-up. J Vasc Radiol 2007; 18:835-841.

Kontakt

Dr. Thomas J. Kröncke
Oberarzt Klinik für Strahlenheilkunde
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CVK: Campus Virchow-Klinikum

Postadresse:

Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

t: +49 30 450 527 235



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30.08.2007

Charité-Fortbildungsforum beginnt in Berlin

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Ärzte, Zahnärzte und Pflegende lernen gemeinsam

Zum zweiten Mal findet vom 10. bis 12. September in Berlin das Charité-Fortbildungsforum gemeinsam mit dem traditionsreichen 56. Deutschen Ärztekongress statt.

Zum zweiten Mal findet vom 10. bis 12. September in Berlin das Charité-Fortbildungsforum gemeinsam mit dem traditionsreichen 56. Deutschen Ärztekongress statt. Die täglichen Mittags-Pressekonferenzen greifen brisante Themen wie Arzneimittel-Nebenwirkungen und Schmerztherapie auf. Den Teilnehmern bietet der Kongress neben interdisziplinärer Fortbildung ein umfangreiches Kursprogramm zum Erlernen oder Auffrischen praktischer Fertigkeiten. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Seminare zu aktuellen Entwicklungen bei den wichtigen Krankheitsbildern einer alternden Bevölkerung, mit denen Ärzte in Klinik und Praxis tagtäglich konfrontiert sind. Daneben rückt der Kongress auch ganz neue Gefahren in den Blick: So könnte etwa die globale Erwärmung zu einer Rückkehr von Infektionskrankheiten wie der Malaria führen, die in unseren Breiten längst als ausgerottet galten.

Die Veranstalter sind die CharitéUniversitätsmedizin Berlin, die Kongressgesellschaft für Ärztliche Fortbildung e.V. und MEDICA Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin e.V. Sie haben ein Programm zusammengestellt, das den Fortbildungsbedürfnissen von Klinikern und niedergelassenen Ärzten gleichermaßen gerecht wird. Vor dem Hintergrund eines Gesundheitssystems im Wandel vermitteln spezielle Seminare auch Kenntnisse in Praxisführung und Berufspolitik. Daneben gibt es Fortbildungsangebote für Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten, medizinisch-technische Assistenten und medizinische Fachangestellte. Parallel dazu informiert der 40. Deutsche zahnärztliche Fortbildungskongress auch Zahntechniker und Zahntechnikerinnen über bewährte und zukünftige Behandlungsmethoden in der Zahnmedizin. Wie in der Vergangenheit findet der Kongress in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer und der Ärztekammer Berlin statt.

Zwei Informationsveranstaltungen sind für Interessierte kostenfrei zugänglich: Am Montag, den 10. September um 18:30 Uhr informiert die Deutsche Herzstiftung zum Thema "Hemmung der Blutgerinnung bei Herzerkrankungen." Am Dienstag, den 11. September um 18:00 Uhr stellt sich der Krebsinformationsdienst vor.
Beide Veranstaltungen finden im Lehrgebäude der Charité im Campus Virchow-Klinikum statt. Weitere Informationen unter undefinedhttp://www.deutscher-aerztekongress.de oder telefonisch unter +49 711 720 7120.

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undefinedwww.deutscher-aerztekongress.de

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28.08.2007

Bluthochdruck bei Jugendlichen wird Volkskrankheit

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Charité-Studie belegt hormonelle Ursache

Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, dass ein körpereigenes Hormon wesentlich zur Entstehung von Bluthochdruck bei Jugendlichen beiträgt.

Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, dass ein körpereigenes Hormon wesentlich zur Entstehung von Bluthochdruck bei Jugendlichen beiträgt.

Im Rahmen einer kürzlich publizierten Studie* hat die Forschergruppe um Privatdozent Dr. Joachim Jankowski und Dr. Vera Jankowski von der Medizinischen Klinik IV am Campus Benjamin Franklin das Blutplasma von 40 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 13 bis 16 Jahren untersucht und mit dem einer etwa gleich großen und gleichaltrigen Patientengruppe ohne Bluthochdruck verglichen. Die Wissenschafter konnten nachweisen, dass die erhöhten Blutdruckwerte der Jugendlichen durch die Konzentration des Hormons "Uridin-Adenosin-Tetraphosphat" im Blutplasma bestimmt werden. Bereits vor mehr als einem Jahr ist es den Wissenschaftlern der Charité gelungen, das Hormon erstmals zu isolieren. Jetzt konnte belegt werden, welche große Bedeutung dieses Hormon hat: Je höher dessen Anteil im Blut, desto größer ist das Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken. Außerdem bestimmt das Hormon die Herzmuskelmasse und die Gefäßdicke.

Bluthochdruck oder Hypertonie tritt bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger auf. Etwa drei Prozent leiden bereits darunter. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt, steigt das Risiko, als Erwachsener lebensbedrohliche Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nieren- und Gefäßschäden zu entwickeln.

Die momentan verfügbaren blutdrucksenkenden Medikamente beseitigen nicht die eigentlichen Ursachen des Bluthochdrucks. Denn: Diese waren bisher unbekannt. Das soll nun anders werden. "Das von uns nachgewiesene Hormon ist eine direkte Ursache der Hypertonie. In einem nächsten Schritt können wir nun spezifischere Medikamente entwickeln, die unmittelbar beim Hormon ansetzen", erklärt Jankowski. Zunächst jedoch möchten die Forscher beweisen, dass der Zusammenhang zwischen Hormon und Bluthochdruck auch bei Erwachsenen gilt, denn hier ist Hypertonie schon längst zu einer Volkskrankheit geworden. "Dies ist jedoch schwieriger als bei den Jugendlichen, da die meisten Erwachsenen bereits in Behandlung sind. Dadurch können die Untersuchungsergebnisse beeinflusst werden."

* Jankowski V. et al.: Increased Uridine Adenosine Tetraphosphate Concentrations in Plasma of Juvenile Hypertensives. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2007;27:1776-81.

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Dr. Joachim Jankowski
Medizinische Klinik IV
CharitéUniversitätsmedizin Berlin

Tel.: +49 30 8445 1771



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08.11.2007

Forschungsministerinnen besuchen Charité

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Ein Gipfeltreffen der besonderen Art erwartet die CharitéUniversitätsmedizin Berlin am kommenden Montag. Die Forschungsministerinnen Frankreichs und Deutschlands, Valérie Pécresse und Annette Schavan, treffen sich gegen 11:30 Uhr im Althoff-Saal des Vorstandsgebäudes mit Prof. Detlev Ganten, dem Vorstands­vorsitzenden der Charité und dem Dekan Prof. Martin Paul.

Ein Gipfeltreffen der besonderen Art erwartet die CharitéUniversitätsmedizin Berlin am kommenden Montag. Die Forschungsministerinnen Frankreichs und Deutschlands, Valérie Pécresse und Annette Schavan, treffen sich gegen 11:30 Uhr im Althoff-Saal des Vorstandsgebäudes mit Prof. Detlev Ganten, dem Vorstands­vorsitzenden der Charité und dem Dekan Prof. Martin Paul. Die Ministerinnen wollen sich bei dieser Gelegenheit über die vielfältigen Aktivitäten der Charité im Bereich der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf universitärer Ebene informieren. Hierzu zählen der Austausch von Studierenden und die Verzahnung in der Forschung. Valérie Pécresse ist die jüngste Ministerin in der neuen französischen Regierung. Staatspräsident Nicolas Sarkozy beauftragte die 40-jährige Mutter von drei Kindern mit einer umfassenden Reform der Universitäten und der Forschungs­förderung. Zu Beginn des Treffens werden sich die Ministerinnen in das Goldene Buch der Charité eintragen. Fotografinnen und Fotografen sind herzlich willkommen und sollten sich bis 11:15 Uhr im Vorstandsgebäude, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin einfinden. Um Anmeldung unter presse(at)charite.de wird gebeten. Das Ende des Gesprächs ist für 12:30 Uhr vorgesehen.

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08.11.2007

Neuer Katheter für eine bessere Bauchfelldialyse

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Mit einem neuartigen Katheter für Bauchfelldialyse haben sich jetzt Prof. Klaus Affeld und Dr. Ulrich Kertzscher von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin beim Innovations­wettbewerb Medizintechnik 2007 durchgesetzt.

Mit einem neuartigen Katheter für Bauchfelldialyse haben sich jetzt Prof. Klaus Affeld und Dr. Ulrich Kertzscher von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin beim Innovations­wettbewerb Medizintechnik 2007 durchgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit einer Summe von 1,2 Millionen Euro. Bei der Bauchfell­dialyse wird die Dialyseflüssigkeit durch einen Katheterdirekt in den Bauch­raum geleitet. Das Bauchfell übernimmt dann anstelle der Nieredie Blutreinigung. Die Wissenschaftler vom Labor für Biofluidmechanik an der Klinikfür kardiovaskuläre Chirurgie am Charité Campus Mitte haben eine so genannte Infektionsschutz-Manschette entwickelt: Diese umschließt den Katheter und ist im Körper wie eine Ziehharmonika zusammen­ gefaltet. Sie lässt sich nach und nachherausziehen - sie "wächst" sozusagen aus dem Körper heraus - und verhindert so, dass Bakterien von der Katheteroberfläche in die Bauchhöhle gelangen. Die Bauchfelldialyseist wesentlich schonender als die herkömmliche Blutwäsche und kann zu Hausedurchgeführt werden. Bislang werden in Deutschland aufgrund der hohen Infektionsgefahr aber nur fünf Prozent der Dialyse-Patienten mit dieser Methodebehandelt.

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08.11.2007

Biotechnologie-Forscher der Charité erhält Gründungsförderung

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Dr. Ahmed Sheriff von der Klinik für Innere Medizin der Charité -
Universitäts­medizin Berlin erhält im Rahmen des Wettbewerbs "GO-Bio" eine Förderung des Bundes­ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Dr. Ahmed Sheriff von der Klinik für Innere Medizin der Charité -Universitäts­medizin Berlin erhält im Rahmen des Wettbewerbs "GO-Bio" eine Förderung des Bundes­ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die beantragte Summe fürdie erste Phase liegt bei 3,4 Millionen Euro. Die "GO-Bio"-Initiative unterstützthoch qualifizierte Nachwuchskräfte dabei, Entdeckungen auf dem Gebiet der Biowissen­schaften wirtschaftlich zu verwerten. Dr. Sheriff und sein Teambeschäftigen sich mit dem Protein CRP, das eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Bakterien in Wunden spielt. Nach einem Herzinfarkt jedoch wirkt es verheerend: Der CRP-Anteil im Blutspiegel steigt oft drastisch an und vergrößert die vom Infarkt betroffenen Bereiche des Herzens. Das wollen die "GO-Bio"-Gewinner verhindern: Eine Spezialkartusche soll das Blutplasma von Herzinfarkt-Patienten ähnlich wie bei einer Dialyse außerhalb des Körpers von den überschüssigen CRP-Molekülen befreien. Ziel ist es, das Verfahren zur klinischen Anwendung zu bringen und anschließend mit einer eigenen Firma auf dem Markt anzubieten.

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08.11.2007

Herzwoche 2007: Tag der offenen Tür an der Charité

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Unter dem Motto "Verdacht auf Herzinfarkt, sofort 112!" veranstaltet die Internistische Notaufnahme der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am Campus Virchow-Klinikum jetzt einen Tag der offenen Tür.

Unter dem Motto "Verdacht auf Herzinfarkt, sofort 112!" veranstaltet die Internistische Notaufnahme der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am Campus Virchow-Klinikum jetzt einen Tag der offenen Tür. Im Rahmen der Deutschen Herzwoche informieren Experten umfassend über Herzkrankheiten und beantworten Fragen nach dem persönlichen Herzinfarktrisiko. Was passiert, wenn mein Herz nicht mehr mitmacht? Schnelles Handeln ist bei Verdacht auf Herzinfarkt entscheidend. Die zügige Einleitung von Wiederbelebungsmaßnahmen und ein schneller Transport ins Krankenhaus steigern die Überlebenschancen deutlich.

Wie diese Versorgungskette im Notfall funktioniert, können die Besucher vor Ort erleben. Aber nicht nur für die Gesundheit ist der Ausflug in die Charité ein Gewinn: Mit etwas Glück können sich die Gewinnspielteilnehmer über ein mediterranes Menü für zwei Personen, eine Cholesterinbestim­mung samt Ernährungsberatung oder eine Ultraschalldemonstration ihres Herzens freuen. Der Aktionstag findet am Sonntag, 11. November von 10 bis 16 Uhr in der Glashalle am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, statt.

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04.10.2007

Hohe Auszeichnung für Nieren-Forscher der Charité

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Gleich zwei bedeutende Forschungspreise gehen jetzt an Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Gleich zwei bedeutende Forschungspreise gehen jetzt an Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Dr. Stanislao Morgera erhält den "undefinedNils-Alwall-Preis 2007" für seine Arbeit auf dem Gebiet der Behandlung des akuten Nierenversagens bei Patienten mit Blutvergiftung. Der Preis ist von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie gestiftet und mit 10.000 Euro dotiert.

Für neue Therapieansätze bei Nierenerkrankungen, die durch krankhafte Vermehrung des Bindegewebes bedingt sind, wird Prof. Harm Peters mit dem "Hans-U.-Zollinger-Forschungspreis 2007" der Gesellschaft für Nephrologie prämiert. Beide Forscher arbeiten an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Mitte.

Die Auszeichnungen zählen zu den wichtigsten in diesem Fachgebiet. Entsprechend erfreut zeigt sich Klinikdirektor Prof. Hans-Hellmut Neumayer, selbst "Nils-Alwall"-Preisträger: "Es ist ein gutes Gefühl, den Preis nach fast 20 Jahren wieder in der Klinik zu wissen."

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undefinedhttp://en.wikipedia.org/wiki/Nils_Alwall

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27.09.2007

Die Psychiatrie an der Charité - neues Buch schildert Tradition

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Wie die Psychiatrie am Campus Benjamin Franklin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zu dem geworden ist, was sie heute ist, kann man jetzt nachlesen:

Wie die Psychiatrie am Campus Benjamin Franklin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zu dem geworden ist, was sie heute ist, kann man jetzt nachlesen: Prof. Hanfried Helmchen hat einen umfassenden Überblick über die psychiatrischen Abteilungen der Freien Universität Berlin von 1949 bis 1999 verfasst. Die Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin gehört seit 2003 zur Charité. Ihren Vorläufer, die Psychiatrische Klinik der Freien Universität Berlin, hat Helmchen bis 1999 geleitet. Aus der Sicht eines Psychiaters präsentiert der Autor jetzt die Geschichte der psychiatrischen Forschung, Lehre und Krankenversorgung dieses Campus. Wie hat sich das Bild der Psychiatrie in den letzten 50 Jahren gewandelt? Wie haben sich die politischen, ökonomischen und kulturellen Veränderungen in der Nachkriegszeit auf die Entwicklung dieser Fachrichtung ausgewirkt? Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das Buch "Geschichte der Psychiatrie an der Freien Universität Berlin".*

* Hanfried Helmchen (Hrsg.): Geschichte der Psychiatrie an der Freien Universität Berlin. Pabst Science Publishers, Lengerich, 2007.

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27.09.2007

Charité hilft Frühgeborenen in Usbekistan

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Schwerkranke Früh- und Neugeborene in Taschkent, Usbekistan, können zukünftig dank der Unterstützung durch die CharitéUniversitätsmedizin Berlin besser behandelt und versorgt werden.

Schwerkranke Früh- und Neugeborene in Taschkent, Usbekistan, können zukünftig dank der Unterstützung durch die CharitéUniversitätsmedizin Berlin besser behandelt und versorgt werden. Professor Roland Wauer, Direktor der Klinik für Neonatologie am Charité Campus Mitte, besuchte bereits mehrfach das Republikanische Perinatalzentrum in Taschkent. Dort werden früh- und neugeborene Kinder mit lebensbedrohlichen Fehlbildungen zentral behandelt. Aufgrund dieser zentralisierten Versorgung und steigender Geburtenzahlen fehlen der Klinik viele Spezialgeräte zur Intensivtherapie der Kinder. Bei seinen Besuchen versprach Prof. Wauer, Hilfe zu organisieren. Jetzt konnte er sein Versprechen einlösen: Er sammelte in seiner Klinik Inkubatoren, Wärmebetten, Monitore und Beatmungsgeräte mit einem Neuwert von etwa 200.000 Euro. Diese werden in Berlin nicht mehr gebraucht, da durch eine bessere Behandlung Komplikationen verringert und die Liegezeiten der Kinder verkürzt werden konnten. Die Geräte wurden vor kurzem der Usbekischen Botschaft übergeben und nach Taschkent ausgeflogen. Sie sind dort bereits im Einsatz.

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27.09.2007

Was Fresszellen im Hirn bei Alzheimer bewirken

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Prof. Frank Heppner leitet Neuropathologie in der Charité

Vom Hirntumor über Alzheimer bis zur Multiplen Sklerose - bei vielen neurologischen Erkrankungen spielt das Immunsystem eine entscheidende Rolle. Davon ist der neu berufene Leiter der Neuropathologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Prof. Frank Heppner, überzeugt.

Vom Hirntumor über Alzheimer bis zur Multiplen Sklerose - bei vielen neurologischen Erkrankungen spielt das Immunsystem eine entscheidende Rolle. Davon ist der neu berufene Leiter der Neuropathologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Prof. Frank Heppner, überzeugt. "Man weiß, dass die Fresszellen, die so genannten Makrophagen, im Gehirn bei allen diesen Erkrankungen aktiviert sind", erklärt der erst 39-jährige Institutsdirektor. "Nur ob das gut oder schlecht für den Verlauf der Krankheit ist, war bislang ein Rätsel". Den ersten Schritt zum Verständnis hat der Wissenschaftler bereits getan: Gemeinsam mit Forschern aus Zürich, Köln, Göttingen und Berlin hat er an einem Mausmodell der Multiplen Sklerose gezeigt, dass die Tiere deutlich weniger Entzündungsherde zeigen, wenn man die Hirn-Makrophagen gezielt ausschaltet. Diese Ergebnisse auf Alzheimer zu übertragen, ist eines der Forschungsprojekte, die Heppner jetzt in Berlin weiterführen möchte: "Denn ein Verständnis der Funktion von Immunzellen bei verschiedensten Hirnerkrankungen kann ungeahnte, neue Therapiemöglichkeiten eröffnen."

Doch nicht allein die Forschung hat Heppner im Blick: Die Neuropathologie der Charité hat in der Krankenversorgung ein Alleinstellungsmerkmal in Berlin und Brandenburg. Hier werden Hirntumore untersucht und Entzündungen im Gehirn genauer betrachtet. Jede Auffälligkeit in der Bildgebung kann durch Probenentnahme geklärt werden: "Wir sehen das Gewebe unter dem Mikroskop und können so Verdachtsmomente konkretisieren", beschreibt Heppner einen Aspekt seiner klinischen Arbeit. Aber auch bei Muskelschmerzen, Muskelschwäche und kindlichen Entwicklungsverzögerungen kann der diagnostische Blick auf Proben aus Skelettmuskulatur und Nervenfaserbündeln helfen. Ist eine Bandscheibe degeneriert, schließen die Neuropathologen aus, dass es sich vielleicht doch um einen Tumor handeln könnte. Und auch nach dem Tod spielt das Team um Heppner eine entscheidende Rolle: Hirnautopsien sind ein wichtiger Bestandteil einer klinischen Sektion und dienen im Sinne der Qualitätskontrolle der zukünftigen Behandlung von Patienten.

"Aus unserer täglichen klinischen Arbeit entwickeln wir neue Fragestellungen für die Forschung und die Erkenntnisse daraus setzen wir zum Wohle unserer Patienten ein", wirbt Heppner für sein Fach. Eine Kombination, die nur an einer Universitätsklinik und insbesondere an der Charité möglich ist. "Ich sehe hier ein tolles Entwicklungspotential für die Neuropathologie - der Grund, warum ich mich trotz anderer Optionen sehr bewusst für die Charité entschieden habe", erklärt Heppner, der 1999 in Berlin promoviert hat und nach neun Jahren an der Universität Zürich Anfang Juli in die Hauptstadt zurückgekehrt ist. "Die Neurowissenschaften sind einer unserer Forschungsschwerpunkte. Ein neuer Sonderforschungsbereich ist beantragt und mit dem Forschungscluster Neurocure ist die Charité in der Endrunde des Exzellenzwettbewerbs vertreten", freut sich auch der Dekan Prof. Martin Paul. "Wenn es uns so gelingt, dem viel zitierten Braindrain entgegenzuwirken und einen jungen, international angesehenen Wissenschaftler aus dem Ausland zurückzuholen, werte ich das als großen Erfolg."

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Prof. Dr. Frank Heppner
Institut für Neuropathologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CVK: Campus Virchow-Klinikum

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13353 Berlin

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04.10.2007

Rekordansturm auf der europäischen Studentenkonferenz

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Mit einer Rekordzahl von 950 Bewerbungen beginnt am Sonntag die diesjährige European Students' Conference (ESC) an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Mit einer Rekordzahl von 950 Bewerbungen beginnt am Sonntag die diesjährige European Students' Conference (ESC) an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Daraus sind 400 Studierende aus 50 Nationen ausgewählt worden, ihre Forschungsprojekte vor einer Jury und dem Fachpublikum zu präsentieren. In einem mehrstufigen Verfahren werden dann fünf Preisträger ermittelt.

Unter dem Motto "Herz - jenseits der Anatomie" stehen Workshops und Vorlesungen von renommierten Medizinern wie Dr. Douglas Hamilton von der NASA oder Prof. Roland Hetzer, dem Leiter des Deutschen Herzzentrums Berlin, mit auf dem Programm. Ein weiteres Highlight ist die Vorlesung von Arzt, Autor und Komiker Dr. Eckart von Hirschhausen zum Thema "Lachen als Medizin". Auch die Allerjüngsten können sich informieren: Schüler der Europaschule Neues Tor, mit der die Charité eine Patenschaft unterhält, schwingen unter Anleitung der Nachwuchswissenschaftler selbst das Reagenzglas.

Die 18. European Students' Conference, die ausschließlich von Studenten organisiert wird, findet vom 07. bis 11. Oktober 2007 am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen gibt es unter undefinedhttp://www.esc-berlin.com.

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03.09.2007

Charité-Wissenschaftler gründen Unternehmen

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Klinikum will mit Erfindungen wirtschaftlich punkten

Zum zehnten Mal seit 2002 hat ein Mitarbeiter der CharitéUniversitätsmedizin Berlin auf der Grundlage seiner Forschungen ein eigenständiges Unternehmen aufgebaut.

Zum zehnten Mal seit 2002 hat ein Mitarbeiter der CharitéUniversitätsmedizin Berlin auf der Grundlage seiner Forschungen ein eigenständiges Unternehmen aufgebaut. Privatdozent Dr. Michael Sittinger gründete gemeinsam mit dem Direktor des Instituts für medizinische Immunologie an der Charité, Prof. Hans-Dieter Volk, die CellServe GmBH. Jetzt unterschrieb die Firma einen Kooperationsvertrag mit der Charité. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Zellen zu therapeutischen Zwecken spezialisiert und kooperiert dabei mit dem neuen Berlin-Brandenburg Zentrum für Regenerative Therapien (BCRT), das von Charité und Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam getragen wird.

Schon in seiner Dissertation 1994 befasste Dr. Sittinger sich mit der Züchtung von transplantierbaren Zellgeweben. Mit Unterstützung der Fachstelle für Technologietransfer an der Charité gelang es ihm, seine Forschungsergebnisse in Patente und schließlich in marktfähige Produkte umzumünzen. Die Charité etablierte dieses Referat im Jahr 2002 unmittelbar nach der Novellierung des Arbeitnehmer-Erfindergesetzes. Es bietet professionelle Unterstützung für die "Erfinder" unter den Forschern und Ärzten des Universitätsklinikums. Dr. Sittinger hat mit dieser Struktur gute Erfahrungen gemacht: "Man wird bei der Anmeldung eines Patents beraten, muss die oft hohen Kosten nicht selbst tragen und kann trotzdem von den Verwertungserlösen profitieren."

An der Charité führte diese Entwicklung binnen weniger Jahre zu einem wahren Boom. In der diesjährigen Rangliste des Centrums für Hochschulentwicklung belegt die Charité bei den Erfindungen bundesweit den ersten Platz.

Nach Ansicht des Dekans Prof. Martin Paul erfüllt das Klinikum mit dieser Struktur genau die Vorgaben des neuen Spitzencluster-Wettbewerbs, den die Bundesforschungsministerin Annette Schavan vor wenigen Tagen angekündigt hat. "Wir haben als Fakultät in der Forschung immer die konkrete Wertschöpfung im Blick", betont er. "Unsere Hochschullehrer sollen sich zu biotechnologischen Unternehmern entwickeln können." Das nütze nicht nur ihnen, sondern auch dem Klinikum und der Stadt Berlin. "Die aus der Charité heraus gegründeten Unternehmen sind start-ups mit großen Zukunftsaussichten. Sie schaffen hoch qualifizierte Arbeitsplätze und tragen dazu bei, dass Ärzte und Wissenschaftler ihre beruflichen Chancen nicht mehr im Ausland suchen müssen."

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19.09.2007

Charité vergibt ihre höchste Ehrung

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Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt vergibt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt ihre höchste Auszeichnung: Professor Klaus Rajewsky und Warren Strober, M.D. werden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Immunologie von Dekan Prof. Martin Paul mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt vergibt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt ihre höchste Auszeichnung: Professor Klaus Rajewsky und Warren Strober, M.D. werden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Immunologie von Dekan Prof. Martin Paul mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Im Rahmen der Feier werden auch etwa 35 Doktoranden aus dem Jahr 1957 geehrt. Ihnen wird der Dekan für ihr 50-jähriges Jubiläum eine Urkunde zur Goldenen Promotion überreichen. Aber auch der Nachwuchs ist mit dabei: Etwa 150 Doktoranden dürfen sich über die Verleihung ihres Doktortitels durch den Vorsitzenden der Promotionskommission, Prof. Helmut Maxeiner, freuen. Musikalisch umrahmt wird der Festakt von den "Primanern", dem gemischten Jugendchor des Georg-Friedrich-Händel Gymnasiums in Berlin. Die Feier findet am 23. September um 11 Uhr im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin Mitte statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

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19.09.2007

Suchtmittel Alkohol unter der wissenschaftlichen Lupe

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Mit den medizinischen und sozialen Konsequenzen von Alkoholmissbrauch befassen sich internationale Wissenschaftler anlässlich des "11. Congress of the European Society for Biomedical Research on Alcoholism (ESBRA)" an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Mit den medizinischen und sozialen Konsequenzen von Alkoholmissbrauch befassen sich internationale Wissenschaftler anlässlich des "11. Congress of the European Society for Biomedical Research on Alcoholism (ESBRA)" an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Unter der Leitung von Prof. Andreas Heinz von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Mitte steht auf dem Kongress die Erforschung und Behandlung von Alkoholismus und der damit verbundenen Folgeerkrankungen, wie der Schädigung innerer Organe, im Mittelpunkt. Neurowissenschaftler diskutieren, wie Suchtmechanismen im Gehirn funktionieren. Auch die Gene haben die Forscher im Blick: So beeinflusst die Erbsubstanz das Risiko, alkoholkrank zu werden. Bei manchen Personen reichen schon geringe Mengen an Alkohol aus, um Folgeschäden zu verursachen. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Manfred Lautenschläger Awards, dem mit 25.000 Euro weltweit höchst dotierten Förderpreis zur Erforschung von Alkoholkrankheiten. Es wird auch ein kostenfreies Symposium für Lehrer und Schüler geben. Dabei können die Jugendlichen zum Beispiel erfahren, ab wann Alkohol süchtig macht. Der Kongress findet vom 23. bis 26. September im Lehrgebäude, Forum 3 am Campus Virchow-Klinikum statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Nähere Informationen unter undefinedhttp://www.esbra2007.com.

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19.09.2007

Risiko für Neurodermitis steckt in den Genen

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Forscher der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie und der Klinik für Dermatologie und Allergologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt ein Gen entdeckt, das bei vielen Neurodermitikern mutiert ist.

Forscher der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie und der Klinik für Dermatologie und Allergologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt ein Gen entdeckt, das bei vielen Neurodermitikern mutiert ist. Neurodermitis ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die oft mit Allergien einhergeht. In den industrialisierten Ländern sind 10 bis 20 Prozent aller Kleinkinder davon betroffen. Im Rahmen ihrer Studie haben die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Young-Ae Lee und Dr. Cilla Söderhäll 908 an Neurodermitis erkrankte Kinder genetisch untersucht. Dabei entdeckten sie verschiedene Mutationen des Gens, die das Risiko erhöhen, an Neurodermitis zu erkranken. Das Gen enthält die Bauanleitung für ein neu entdecktes Protein, Kollagen 29, das in der Haut von Gesunden nur in der äußersten Schicht, der so genannten Epidermis, aktiv ist. Bei Neurodermitis-Patienten dagegen wird das Gen nur unvollständig angeschaltet, weswegen ihnen das Protein gerade in den äußeren Hautschichten fehlen kann. Allerdings muss die Krankheit nicht bei jedem ausbrechen, der die Mutation des Gens trägt. Vermutlich haben auch Umweltfaktoren einen entscheidenden Einfluss auf den Ausbruch der Erkrankung.

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07.09.2007

Frühwarnsystem für Herzkranke erhält Preis

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Dr. Friedrich Köhler von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie am Campus Mitte der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist einer von fünf Hauptpreisträgern beim "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten".

Dr. Friedrich Köhler von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie am Campus Mitte der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist einer von fünf Hauptpreisträgern beim "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten". Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde für sein Konzept zur telemedizinischen Betreuung von Patienten mit chronischer Herzschwäche vergeben. Dabei werden neueste Telekommunikationstechnik und medizinische Versorgung gewinnbringend miteinander kombiniert: Bestimmte Gesundheitswerte, wie zum Beispiel der Blutdruck, werden vom Patienten gemessen und per Mobilfunk automatisch an ein ständig ärztlich besetztes Telemedizinisches Zentrum gesendet. Dadurch können Veränderungen oder Komplikationen frühzeitig entdeckt und damit wirkungsvoller therapiert werden. Im Rahmen einer aktuellen Studie soll jetzt der medizinische Nutzen und die Wirtschaftlichkeit der telemedizinischen Betreuung belegt werden. "Natürlich ist es unser Ziel, mittelfristig ein Dienstleistungszentrum für die telemedizinische Betreuung zu gründen", so Köhler. Hier könnten dann auch Patienten mit anderen kardiovaskulären Erkrankungen wie Schwangerschaftshochdruck betreut werden.

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07.09.2007

Handeln trotz Lähmung - mit der Kraft der Gedanken

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Zur 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) laden Prof. Karl Einhäupl und Privatdozent Dr. Stephan Brandt von der Klinik für Neurologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ein.

Zur 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) laden Prof. Karl Einhäupl und Privatdozent Dr. Stephan Brandt von der Klinik für Neurologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ein. Der Kongress ist gleichzeitig der Geburtstag der DGN, deren Grundstein bereits vor 100 Jahren von Medizinern der Charité gelegt wurde. Symposien, Videoforen und Workshops informieren über Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Demenz. Auch die Möglichkeiten der modernen Computertechnik und deren ethische Aspekte werden diskutiert: Patienten mit einer schweren Lähmung können mittlerweile dank elektronischer Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine eine Tastatur allein durch Gedankenkraft bedienen. Der Kongress findet vom 12. bis 15. September 2007 im Internationalen Congress Centrum (ICC) statt. Für Studierende und Doktoranden ist der Eintritt frei. Vertreter der Medien sind herzlich zur Jubiläums-Pressekonferenz am Mittwoch, 12. September von 11 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle der DGN in der Reinhardtstraße 14 eingeladen. Rund um die Themen des Kongresses geht es in der Pressekonferenz am Freitag, dem 14. September von 12 bis 13 Uhr im ICC. Weitere Informationen unter undefinedhttp://www.dgn2007.de.

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29.08.2007

Thrombose-Patienten besser helfen

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Wie kann eine Thrombose verhindert oder effektiv behandelt werden? Mit diesen grundlegenden Fragen beschäftigen sich Experten beim 11. Symposium "Aktuelles zur Thrombose" an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Wie kann eine Thrombose verhindert oder effektiv behandelt werden? Mit diesen grundlegenden Fragen beschäftigen sich Experten beim 11. Symposium "Aktuelles zur Thrombose" an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. In Deutschland erkranken jährlich etwa 750.000 Menschen an einer Thrombose. Durch eine konsequente Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten kann das Thromboserisiko zum Beispiel nach Operationen deutlich reduziert werden. Im Rahmen des Symposiums diskutieren die Teilnehmer die Prävention von Thrombosen in der Gefäß- und Kardiochirurgie. Ein wichtiges Thema ist auch die gezielte Prophylaxe von Embolien, die oft in Folge einer Thrombose auftreten können. Außerdem werden verschiedene gerinnungshemmende Medikamente hinsichtlich ihrer Wirkung verglichen und deren Verwendung bei anderen Erkrankungen wie beispielsweise bösartigen Tumoren erörtert. Das Symposium wird veranstaltet von Prof. Holger Kiesewetter und Prof. Abdulgabar Salama vom Institut für Transfusionsmedizin und findet am 1. September von 10 bis 15:30 Uhr im Hörsaal des Hochhauses der Charité in der Luisenstraße am Campus Mitte statt. Die Presse ist herzlich willkommen.

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29.08.2007

Abwechslung für kleine Patienten beim Kinderfest der Charité

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Am 1. September ist es wieder soweit: Das Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin feiert sein diesjähriges Kinderfest.

Am 1. September ist es wieder soweit: Das Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin feiert sein diesjähriges Kinderfest. Die Kinder und deren Familien erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag - sie können ihre Kreativität beim Malen und Basteln beweisen, eine aufregende Fahrt mit der Feuerwehr erleben oder ausprobieren, wie sich ein eingegipster Arm anfühlt. Außerdem gibt es wieder eine große Tombola, bei der mehr als 1000 Preise verlost werden. Wer nach einem neuen Hobby sucht, sollte sich die Karate-Vorführung einer Kindergruppe nicht entgehen lassen. Auch für das leibliche Wohl aller Gäste ist bestens gesorgt. Eine besonderes Erlebnis ist in diesem Jahr der Besuch des Sandmännchens, das um 15 Uhr vorbeikommen und Bücher an die Kinder verteilen wird. Das Fest findet von 14 bis 18 Uhr am Campus Virchow-Klinikum statt. Der Eintritt ist kostenlos. Alle Berliner Kinder sind herzlich eingeladen.

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24.08.2007

DIVERSITÉ - Grenzerfahrungen zwischen Kunst und Wissenschaft

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Fotos der Installation "DIVERSITÉ" von Annibel Cunoldi Attems sind jetzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zu bewundern. Anlass ist die zwanzigjährige Städtepartnerschaft zwischen Paris und Berlin.

Fotos der Installation "DIVERSITÉ" von Annibel Cunoldi Attems sind jetzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zu bewundern. Anlass ist die zwanzigjährige Städtepartnerschaft zwischen Paris und Berlin. Auch der Austausch zwischen den beiden größten und bedeutendsten Universitätsklinika Frankreichs und Deutschlands - dem Pariser Hôpital de la Pitié-Salpêtrière und der Charité - soll gepflegt werden. Im Original ist die Arbeit der Künstlerin in einem Säulengang des Pariser Krankenhauses zu sehen. Im 19. Jahrhundert saßen dort die geisteskranken Frauen auf hölzernen Sitzen vor ihren Zellen. Cunoldi hat für ihre Installation die 22 Sitze mit Stahlplatten versehen. Auf diesen kreuzen sich die Begriffe und die Namen der Konzepte, mit denen der Vater der modernen Neurologie, Jean-Martin Charcot, den Umgang mit Hysterie und Wahn revolutionierte. Die Ausstellung der großformatigen Fotos wird am 24. August um 15 Uhr eröffnet und ist bis 30. November täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Sie ist im Verbindungsgang der Psychiatrischen und Nervenklinik am Campus Mitte gegenüber dem Medizinhistorischen Museum zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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10.08.2007

Neueste Erkenntnisse zu ungewollter Kinderlosigkeit

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Wenn Paare keine Kinder bekommen können, ist oft das Immunsystem schuld. Mit diesem Thema befassen sich internationale Experten auf dem 5. Europäischen Kongress zur Reproduktionsimmunologie an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Wenn Paare keine Kinder bekommen können, ist oft das Immunsystem schuld. Mit diesem Thema befassen sich internationale Experten auf dem 5. Europäischen Kongress zur Reproduktionsimmunologie an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Circa 20 bis 25 Prozent aller Paare haben einen unerfüllten Kinderwunsch. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Auch immunologische Störungen sind ein Auslöser. Diese können sowohl psychologische als auch physiologische Gründe haben. Da die Schwangerschaft für das Immunsystem der Frau eine Ausnahmesituation darstellt, führen beispielsweise Faktoren wie Stress zu einer Abwehrreaktion und damit zu einer Fehlgeburt. Ein besseres Verständnis fehlerhafter Immunprozesse in der Schwangerschaft trägt dazu bei, diesen Paaren effektiver helfen zu können. Der Kongress wird geleitet von Prof. Petra Arck und Dr. Sandra Blois von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik am Campus Virchow-Klinikum der Charité und findet vom 30. August bis 2. September in Berlin statt.
Nähere Informationen unter undefinedhttp://www.conventus.de/ecri.

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02.08.2007

Forscher warnen vor Wundinfektion Gasbrand

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Die schwere Wundinfektion Gasbrand schien ausgestorben - jetzt hat ein Team um Prof. Michael Tsokos von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin das Gegenteil bewiesen. Geläufige Krankheiten wie Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Leberzirrhose können Ursache für die Wundinfektion sein.

Die schwere Wundinfektion Gasbrand schien ausgestorben - jetzt hat ein Team um Prof. Michael Tsokos von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin das Gegenteil bewiesen. Geläufige Krankheiten wie Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Leberzirrhose können Ursache für die Wundinfektion sein. Bisher kannte man Gasbrand fast nur als Folgekrankheit von Kriegsverletzungen. Die Rechtsmediziner obduzierten sechs plötzlich unter unklaren Umständen verstorbene Personen, von denen sich vier zum Todeszeitpunkt in klinischer Behandlung befunden haben. Nach den Untersuchungen stand fest, dass alle Patienten an Gasbrand gestorben waren. Die Erreger dieser Krankheit bilden sowohl Giftstoffe, die das Gewebe zerstören, als auch Kohlendioxid, das für die Infektion charakteristische Gas. Wird die Diagnose früh genug gestellt, kann der Patient mit Antibiotika behandelt werden. Erste Symptome sind violett-braune Hautverfärbungen und Schwellungen, begleitet von starken Schmerzen. Dann hat der Betroffene noch vier bis 20 Stunden zu leben. Es folgen Multiorganversagen und Tod. Die Arbeit ist bereits online veröffentlicht* und wird in der nächsten Ausgabe des Journal of Legal Medicine abgedruckt.

* Tsokos M et al: Pathology of fatal traumatic and nontraumatic clostridial gas gangrene: a histopathological, immunohistochemical, and ultrastructural study of six autopsy cases.

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02.08.2007

"Künstliche Arterie" soll Tierversuch ersetzen

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Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Bluthochdruck sollen künftig auch in einem Zellkulturmodell getestet werden können. Ziel ist es, bislang übliche Tierversuche überflüssig zu machen.

Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Bluthochdruck sollen künftig auch in einem Zellkulturmodell getestet werden können. Ziel ist es, bislang übliche Tierversuche überflüssig zu machen. Dafür setzt sich jetzt eine Forschergruppe um Privatdozent Ivo Buschmann vom Center for Cardiovascular Research (CCR) der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ein. Ihre Arbeit wird über einen Zeitraum von drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Summe von rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Charité kooperiert dabei mit der Membrana GmbH und der ExcorLab GmbH. Aus den Hauptzelltypen von Blutgefäßen wollen die Wissenschaftler eine "künstliche Arterie" entwickeln. Die physiologischen Bedingungen einer in vivo Situation werden dabei durch biomechanische Stimulation in einem Bioreaktor geschaffen. Das humane Zellkulturmodell soll dann wie eine echte Arterie auf Substanzen reagieren, deren Wirkung untersucht werden soll. Für die Entwicklung von Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die mit Gefäßverengung zusammenhängen, ist ein breiter industrieller Einsatz geplant, sobald sich das Verfahren etabliert hat.

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02.08.2007

Neue Forschergruppe untersucht Muskelschwund

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert jetzt für drei Jahre eine klinische Forschergruppe der Charité und des Max-Delbrück-Centrums, die untersuchen wird, wie Muskelwachstum reguliert ist und warum Muskeln schwinden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert jetzt für drei Jahre eine klinische Forschergruppe der Charité und des Max-Delbrück-Centrums, die untersuchen wird, wie Muskelwachstum reguliert ist und warum Muskeln schwinden. Insgesamt acht Teams werden diese Fragen beantworten und Behandlungsansätze entwickeln. Sprecher der Gruppe ist Prof. Friedrich C. Luft, die wissenschaftliche Leitung liegt bei Privatdozentin Dr. Simone Spuler. Muskeldystrophien, also degenerative Muskelerkrankungen, sind bisher nicht therapierbar und führen zum Verlust der Gehfähigkeit. Aber auch Herzinsuffizienz, chronische Bronchitis oder Intensivbehandlungen können von einem rapiden Abbau von Muskelmasse begleitet sein. Die Ursachen sind unbekannt und die Folgen überdauern die Grunderkrankung oft jahrelang. Bei dem interdisziplinären Projekt kooperieren Wissenschaftler aus sieben Bereichen. Dabei sollen grundlagenwissenschaftliche Arbeiten und klinische Forschung am Patienten gekoppelt werden.

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18.07.2007

Charité und Elisabeth Klinik kooperieren in der Notfallversorgung

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Im Bereich der internistischen Notfallversorgung ziehen die CharitéUniversitätsmedizin Berlin und die Elisabeth Klinik jetzt an einem Strang. Patienten, die von der Rettungsstelle am Campus Virchow-Klinikum erstversorgt wurden, werden bei entsprechendem Gesundheitszustand in der Elisabeth Klinik in Berlin Mitte weiterbehandelt.

Im Bereich der internistischen Notfallversorgung ziehen die CharitéUniversitätsmedizin Berlin und die Elisabeth Klinik jetzt an einem Strang. Patienten, die von der Rettungsstelle am Campus Virchow-Klinikum erstversorgt wurden, werden bei entsprechendem Gesundheitszustand in der Elisabeth Klinik in Berlin Mitte weiterbehandelt. "Dort erhalten Patienten, die nach der Akut-Behandlung keine High-Tech-Behandlung mehr benötigen, die nötige stationäre Versorgung", erklärt Prof. Rainer Dietz von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie an der Charité. Die Auswahl der Patienten erfolgt gemeinsam. Dazu ist eine Ärztin der Elisabeth Klinik in der Rettungsstelle am Campus Virchow-Klinikum mit im Einsatz. Dort werden jährlich etwa 24.000 Patienten überwiegend wegen Herz- und Kreislaufbeschwerden eingeliefert. Die Spannbreite reicht von Hitzekollaps, Bluthochdruckkrisen bis hin zum Herzinfarkt. Die Charité rechnet damit, dass anfangs etwa 250 Patienten pro Jahr in die Partnerklinik verlegt werden. Die Kooperation beginnt offiziell im September, der Vertrag ist soeben unterzeichnet worden. Er setzt eine in den letzten Jahren gewachsene und erprobte Zusammenarbeit fort.

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18.07.2007

Klinische Studie für Patienten mit Multipler Sklerose

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Mit einem Wirkstoff aus grünem Tee wollen Ärzte der CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt eine neue Therapie der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) entwickeln.

Mit einem Wirkstoff aus grünem Tee wollen Ärzte der CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt eine neue Therapie der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) entwickeln. Nach aktuellen Forschungsergebnissen des Teams ist die Substanz Epigallocatechin-Gallat im Gegensatz zu anderen Medikamenten nicht nur entzündungshemmend, sondern schützt zusätzlich noch die Nervenzellen. An der Cecilie-Vogt-Klinik für Molekulare Neurologie soll dieser Wirkstoff in einer Studie an Patienten mit schubförmiger MS getestet werden. Möglicherweise kann Epigallocatechin-Gallat die Zahl der Schübe senken und verhindern, dass Nervenzellen erkranken und absterben. Damit hofft die Ärztegruppe, das Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder zumindest verlangsamen zu können. Für die Studie sucht das Team Probanden im Alter zwischen 18 und 55 Jahren. Anmeldung telefonisch unter +49 30 450 539 040 und +49 30 9401 14240 oder per E-Mail an friedemann.paul(at)charite.de

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06.07.2007

Krebs in der Schwangerschaft - neues Kompetenzzentrum

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Für Frauen, bei denen während der Schwangerschaft Krebs diagnostiziert wird, gibt es jetzt an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin das deutschlandweit einzigartige Kompetenzzentrum Neoplasie und Schwangerschaft (NUSS).

Für Frauen, bei denen während der Schwangerschaft Krebs diagnostiziert wird, gibt es jetzt an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin das deutschlandweit einzigartige Kompetenzzentrum Neoplasie und Schwangerschaft (NUSS). Unter Neoplasie versteht man die Neubildung von bösartigem Gewebe, also Krebs. Das Zentrum arbeitet interdisziplinär und bietet Betroffenen eine gezielte fachspezifische Beratung und Therapie. Der Schutz des ungeborenen Kindes ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Ein beigeordnetes Zentrum befasst sich mit der Behandlung von Trophoblast-Tumoren - das sind Tumore, die an und von der Plazenta ausgehend entstehen. Neben den Betroffenen sind niedergelassene Ärzte und externe Kliniken eine wichtige Zielgruppe: Sie können sich hier fundierte Informationen über die selten auftretende Kombination von Schwangerschaft und Krebs einholen und ihre Patientinnen entsprechend behandeln. Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung referieren Charité-Experten über Themen wie "Chemotherapie und Schwangerschaft - ein lösbares Dilemma" oder "Fertilität und Krebs". Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. Juli 2007 um 18 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Der Hörsaal 6 befindet sich im Erdgeschoss der Glashalle, Mittelallee 10.

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06.07.2007

Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert Charité-Darmzentrum

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat für das neu gebildete Interdisziplinäre Darmzentrum das Zertifikat von der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Nicht nur die Behandlung, sondern auch Früherkennung, Vorsorge und Nachsorge von Darmkrebs sollen durch die fachübergreifende Kooperation noch effizienter werden.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat für das neu gebildete Interdisziplinäre Darmzentrum das Zertifikat von der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Nicht nur die Behandlung, sondern auch Früherkennung, Vorsorge und Nachsorge von Darmkrebs sollen durch die fachübergreifende Kooperation noch effizienter werden. Mit rund 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Wird er frühzeitig diagnostiziert, bestehen gute Heilungschancen. Darmkrebspatienten erhalten im Berliner Darmzentrum nun eine gebündelte Rundum-Versorgung. In Zusammenarbeit von Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Gastroenterologen wird der individuell beste Versorgungsweg erarbeitet. Hierfür finden beispielsweise so genannte interdisziplinäre Tumorkonferenzen statt, bei denen niedergelassene Allgemein- und Fachärzte mit einbezogen werden. Sie verpflichten sich, vorgegebene Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Zentrumssprecher ist Prof. Bertram Wiedenmann, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie am Campus Virchow-Klinikum.

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06.07.2007

Probanden mit schwerer Neurodermitis für Studie gesucht

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Die Erbinformation von Neurodermitis-Patienten analysiert jetzt ein Ärzteteam des Allergie-Centrums der Charité. Ziel der Untersuchungen ist es, herauszufinden, welche Gene für diese Krankheit verantwortlich sind.

Die Erbinformation von Neurodermitis-Patienten analysiert jetzt ein Ärzteteam des Allergie-Centrums der Charité. Ziel der Untersuchungen ist es, herauszufinden, welche Gene für diese Krankheit verantwortlich sind. Für ihre Studie sucht die Forschergruppe der Universitätsmedizin Berlin nun 400 Probanden, die bereits in ihren ersten zwei Lebensjahren an schwerer Neurodermitis erkrankt sind. Das heutige Alter der Probanden spielt dabei keine Rolle. Bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird zusätzlich eine kostenlose Allergiediagnostik durchgeführt. Anmeldungen telefonisch unter +49 30 450 566 616 und +49 30 450 666 437 oder per E-Mail an fatimah.kussebi(at)charite.de.

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10.07.2007

Charité erwägt Umbau der Intensivmedizin

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Klinikum zieht Konsequenzen aus Kommissionsbericht

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin erwägt, die intensivmedizinische Versorgung komplett umzustrukturieren. Dies ist ein Ergebnis des "Berichts zur Patientensicherheit", den Vorstandsmitglieder der Charité gemeinsam mit Mitgliedern der unabhängigen Expertenkommission heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin erwägt, die intensivmedizinische Versorgung komplett umzustrukturieren. Dies ist ein Ergebnis des "Berichts zur Patientensicherheit", den Vorstandsmitglieder der Charité gemeinsam mit Mitgliedern der unabhängigen Expertenkommission heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Die Kommission empfiehlt, Stationen fachübergreifend in größeren Einheiten zusammenzulegen und nur nach dem Grad der notwendigen Versorgung zu unterscheiden. So könne in einem größeren Pflegeteam ein Wechsel zwischen belastenden und weniger belastenden Arbeitssituationen stattfinden, heißt es in dem Bericht. Eine Arbeitsgruppe soll im Auftrag des Vorstandes prüfen, wie in reorganisierten Intensivstationen die organisatorische und medizinische Verantwortung neu verteilt werden kann.

"Auch eine solche Umstrukturierung kann Verbrechen wie die Taten von Irene Becker - so bedauerlich das ist - letztlich nicht verhindern, jedoch kann damit die Versorgungsqualität und die Patientensicherheit verbessert werden", betonte Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. Die organisatorischen Probleme müssten sorgfältig analysiert werden. Vor allem bedürfe es in größeren Intensivstationen einer genauen Abstimmung der einzelnen Arbeitsabläufe zwischen Intensiv- und Fachmedizinern.

Die Kommission regt weiter an, auf jeder Intensivstation verantwortliche Personen für das bereits eingeführte anonyme Fehlermeldesystem CIRS (Critical Incident Reporting System) zu benennen. Deren Aufgabe ist es, in regelmäßigen Besprechungen mit dem Team die eingegangenen Fehlermeldungen auszuwerten. Generell soll nach den Vorschlägen der Kommission der Austausch zwischen Pflegekräften und Ärzten intensiviert werden. Neben täglichen gemeinsamen Visiten am Krankenbett sind eingehende Fallanalysen und Teambesprechungen geplant. Wichtig ist nach Ansicht der Kommission ein offener Meinungsaustausch zu ethischen Grenzsituationen am Lebensende, ergänzt durch verpflichtende Weiterbildung in klinischer Ethik. Eine Arbeitsgruppe aus Ärzten und Pflegekräften soll auf der Grundlage des Kommissionsberichts eine standardisierte Qualitätsrichtlinie zur Teamkommunikation entwickeln.

Die "Kommission zur Patientensicherheit" ist vom Vorstand der Charité nach den Verbrechen auf der kardiologischen Intensivstation eingerichtet worden. Ihr gehören das Mitglied des Nationalen Ethikrates, Professor Jens Reich, sowie die Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement am Universitätsklinikum Hamburg, Ricarda Klein, an. Zum Gremium zählen ebenfalls der Vorsitzende Richter am Bundesarbeitsgericht, Klaus Bepler, sowie der Professor für Intensivmedizin und Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Peter Suter.

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09.07.2007

Proteine sollen Erbkrankheiten heilen helfen

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Spezifische Therapie ermöglicht Reparatur von Genmaterial

An der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist es jetzt gelungen, künstliche Proteine herzustellen, die fehlerhafte Gene zerschneiden können. So soll es künftig möglich sein, Erbkrankheiten erfolgreich zu therapieren.

An der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist es jetzt gelungen, künstliche Proteine herzustellen, die fehlerhafte Gene zerschneiden können. So soll es künftig möglich sein, Erbkrankheiten erfolgreich zu therapieren. Die Forschungsarbeit, die kürzlich bei Nature Biotechnology online veröffentlicht wurde*, ist ein Projekt des Teams um Prof. Toni Cathomen vom Institut für Virologie am Campus Benjamin Franklin in Kooperation mit zwei Arbeitsgruppen aus Spanien und den USA.

Bei den künstlich hergestellten Proteinen handelt es sich um so genannte Zinkfingernukleasen. Diese funktionieren wie Scheren. Nachdem sie den DNA-Strang an einer fehlerhaften Stelle aufgeschnitten haben, wird in den Zellen automatisch ein Reparaturvorgang aktiviert, die Lücke wird mit "gesundem" Genmaterial aufgefüllt. Fehlerhafte Gene werden so gegen intakte ausgetauscht, ohne dass toxische Nebeneffekte auftreten.

Bisher konnten Forscher nicht garantieren, dass die Gen-Scheren nur am "kranken" Gen schneiden. "Wir haben jetzt die Struktur der Nukleasen so verändert, dass sie zielgenau nur noch das defekte Gen angreifen können", erklärt Prof. Cathomen. Das bedeute allerdings, dass für jede Erbkrankheit eine maßgeschneiderte Schere entworfen werden müsse.

Getestet hat das Team die neuen Gen-Scheren in einer Zellkultur. Bei diesen Versuchen konnte ein fehlerhaftes Gen in über zehn Prozent der Zellen korrigiert werden, ohne dass diese dabei zu Schaden gekommen sind. Die Forscher vermuten, dass neue Blutstammzellen auch im Organismus einen Wachstumsvorteil gegenüber den kranken Zellen besitzen und nach und nach alle Funktionen übernehmen können. So würde das Immunsystem des Patienten langsam wieder aufgebaut. "Das ist ein großer Erfolg", sagt Prof. Cathomen. "Mit dieser neuen Behandlung ließe sich dann beispielsweise jedem Patienten mit angeborener Immunschwächekrankheit helfen." War man bisher auf Stammzellen eines geeigneten Spenders angewiesen, könnte man jetzt stattdessen die korrigierten, körpereigenen Zellen des Patienten transplantieren.

Als nächstes wird das Forscherteam seine Ergebnisse an Mäusen mit Immunschwäche überprüfen. "Wir wollen testen, ob mit den Scheren auch wirklich ein kompletter Organismus geheilt werden kann", sagt Prof. Cathomen. "Möglicherweise eine Erkenntnis, die uns als Grundlage für klinische Studien dienen wird." Der Forscher hofft, dass die Proteine alle Tests bestehen und mit ihnen in Zukunft bestimmte Erbkrankheiten vollständig geheilt werden können.

* Szczepek, Cathomen et al. Nature Biotechnology, advanced online publication: http://www.nature.com/nbt/journal/vaop/ncurrent/abs/nbt1317.html

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Prof. Toni Cathomen
Arbeitsgruppenleiter Institut für Virologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CBF: Campus Benjamin Franklin

Postadresse:

Hindenburgdamm 30
12203 Berlin

t: +49 30 8445 3820



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Presseeinladung

05.07.2007

Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung des Berichts der "Kommission Patientensicherheit" zum Fall Irene Becker

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Die "Kommission zur Patientensicherheit" legt am kommenden Dienstag ihren Abschlussbericht vor. Der Vorstand der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hatte die unabhängige Expertenkommission nach den Verbrechen auf der kardiologischen Intensivstation einberufen.

Die "Kommission zur Patientensicherheit" legt am kommenden Dienstag ihren Abschlussbericht vor. Der Vorstand der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hatte die unabhängige Expertenkommission nach den Verbrechen auf der kardiologischen Intensivstation einberufen. Über diesen Bericht sowie erste Maßnahmen möchten wir Sie auf einer Pressekonferenz informieren:

am Dienstag, 10. Juli 2007, um 11.00 Uhr
im Friedrich-Althoff-Saal, 1. OG im Friedrich-Althoff Gebäude,
CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Charité Campus Mitte,
Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Gesprächspartner:

  • Dr. Behrend Behrends, Klinikumsdirektor
  • Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité
  • Hedwig François-Kettner, Pflegedirektorin
  • Mitglieder der Expertenkommission

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Gez. Kerstin Endele
Leiterin Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin

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05.07.2007

Kommission präsentiert Ergebnisse im Fall Irene B.

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Die vom Vorstand der CharitéUniversitätsmedizin Berlin einberufene unabhängige Expertenkommission zur Patientensicherheit hat gestern über den Stand ihrer Arbeit berichtet.

Die vom Vorstand der CharitéUniversitätsmedizin Berlin einberufene unabhängige Expertenkommission zur Patientensicherheit hat gestern über den Stand ihrer Arbeit berichtet. Ihre Empfehlungen könnten kriminelle Taten auch in Zukunft nicht verhindern, wohl aber die Situation auf Intensivstationen und die Grundsätze der Arbeit im Krankenhaus verbessern, erklärten die Mitglieder der Kommission. Im Laufe ihrer zweimonatigen Tätigkeit stellten sie organisatorische, kommunikative und strukturelle Probleme im Umfeld der inzwischen verurteilten Mörderin Irene Becker fest. Zu ihren Vorschlägen zählt ein Ausbau des bereits an der Charité eingerichteten Critical Incident Reporting Systems (CIRS). Dabei handelt es sich um ein System zur anonymen Meldung kritischer Vorkommnisse im Klinikalltag. Weiterhin fordert die Kommission intensive und regelmäßige Fallbesprechungen, eine verpflichtende Weiterbildung des Personals in klinischer Ethik sowie die regelmäßige, kritische Bewertung der Patientenzufriedenheit.

Der Kommission gehören das Mitglied des Nationalen Ethikrates, Professor Jens Reich, sowie die Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement am Universitätsklinikum Hamburg, Ricarda Klein, an. Zum Gremium zählen ebenfalls der Vorsitzende Richter am Bundesarbeitsgericht, Klaus Bepler, sowie der Professor für Intensivmedizin und Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Peter Suter. Sie führten intensive Gespräche mit Mitarbeitern der kardiologischen Intensivstation und suchten die Station mehrmals auf. Gestützt auch auf die Berichte aus dem Strafverfahren gegen Irene Becker sowie auf die Begründung des Urteils vom vergangenen Freitag präsentierten sie dem Vorstand einen umfangreichen Katalog von Empfehlungen. Ihren endgültigen Bericht wird die Kommission bis zum nächsten Dienstag erstellen. Der Vorstand wird dann auf einer Pressekonferenz zu den Vorschlägen Stellung nehmen, die Mitarbeiter informieren und über erste konkrete Maßnahmen berichten.

"Unser Ziel war es, die Wiederholung vergleichbarer Taten so weit wie möglich zu vermeiden", erklärte das Kommissionsmitglied Peter Suter. Die Arbeit auf der kardiologischen Intensivstation sei durch ein "Obrigkeitsdenken" gekennzeichnet gewesen. Frau Beckers Verbrechen dürften jedoch keinesfalls als logische Folge dieser Defizite begriffen werden, betont die Kommission. Sie empfiehlt, für die Zukunft einen regelmäßigen Austausch über ethische Fragen zum Lebensende und kritische Vorkommnisse im Stationsalltag einzurichten.

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27.06.2007

Podiumsdiskussion zur Rolle der Charité in der Nazizeit

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Mit einer Podiumsdiskussion beschließt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ihre Vorlesungsreihe zum Thema

Mit einer Podiumsdiskussion beschließt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ihre Vorlesungsreihe zum Thema "Die Charité im Nationalsozialismus". Unter den Teilnehmern sind der Vorstandsvorsitzende Prof. Detlev Ganten, Prof. Joachim Dudenhausen, Leiter der Klinik für Geburtsmedizin und Prof. Thomas Schnalke, Leiter des Medizinhistorischen Museums. "Die Charité möchte ihrer besonderen Rolle in dieser Frage verantwortungsvoll durch Information und Stimulation des Dialogs gerecht werden", erklärte Prof. Ganten vorab. Zum ersten Mal hat sich die Charité im Rahmen dieser Vorlesungsreihe mit ihrer Rolle während der Nazizeit transparent und öffentlich auseinandergesetzt. In den insgesamt 13 Veranstaltungen kamen so unterschiedliche Themen wie "Rassenhygiene" oder Experimente an Kindern zur Sprache. Dabei wurde deutlich, dass eine Reihe Wissenschaftler der Charité sich in den Dienst der nationalsozialistischen Gesundheits- und Hochschulpolitik stellten oder sogar an Gräueltaten beteiligt waren. Aber es gab auch Beispiele von Charité-Mitarbeitern, die sich seinerzeit nicht von der nationalsozialistischen Propaganda blenden ließen. Die Podiumsdiskussion beginnt am Mittwoch, dem 4. Juli um 17.30 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik, Charité Campus Mitte, Sauerbruchweg 2.

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27.06.2007

Sieben Teams im Wettstreit beim Benjamin Franklin Contest 2007

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Sieger des alljährlichen Benjamin Franklin Contests an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am vergangenen Freitag sind die Medizinstudentinnen und -studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München mit 1690 Punkten.

Sieger des alljährlichen Benjamin Franklin Contests an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am vergangenen Freitag sind die Medizinstudentinnen und -studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München mit 1690 Punkten. Die Plätze zwei und drei belegen der Vorjahressieger aus Frankfurt am Main mit 1575 und das Team aus Leipzig mit 980 Punkten. Die Berliner Mannschaft der Charité landete mit 945 Punkten auf dem vierten Platz. Zum neunten Mal sind sieben Teams mit je fünf Studierenden aus dem deutschsprachigen Raum gegeneinander angetreten. Über mehrere Runden stellten sie in Höchstgeschwindigkeit anhand von charakteristischen Bildern Blickdiagnosen, lösten klinische Fälle und recherchierten im Internet. Bei den praktischen Aufgaben dagegen ging es beispielsweise darum, eine Niere mithilfe von Ultraschall zu vermessen. Organisiert wurde die Veranstaltung wieder vom Dekanat und dem Institut für Medizinische Informatik der Charité. Weitere Informationen gibt es unter: undefinedhttp://www.charite.de/bfc/

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21.06.2007

Charité macht fit: 116 Teams starten bei der DKB-TEAM-Staffel

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Auch in diesem Jahr stellt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin die meisten Teilnehmer für die DKB-TEAM-Staffel des SCC-RUNNING.

Auch in diesem Jahr stellt die CharitéUniversitätsmedizin Berlin die meisten Teilnehmer für die DKB-TEAM-Staffel des SCC-RUNNING. Insgesamt 116 Gruppen, also 580 Sportlerinnen und Sportler, nehmen die 5 x 5 Kilometer des Laufparcours im Tiergarten in Angriff. Die Staffel hat Tradition - zum 8. Mal bringt sie nun schon die Berliner Unternehmen ins Laufen. "Sportlicher Teamgeist sorgt für Zusammenhalt, der sich positiv auf den Berufsalltag auswirken kann", begrüßt Charité-Sprecherin Kerstin Endele die rege Teilnahme. Auch die enge Verbindung der Charité zu Healthy Living wird hier sichtbar. Während die Charité die Gesundheitszeitschrift das ganze Jahr über mit Expertenrat versorgt, revanchiert sich das Hamburger Magazin zur Staffel mit den passenden Laufshirts. Sechs der Charité-Teams sind bereits gestern gesprintet, für den Großteil fällt der Startschuss heute um 18.30 Uhr. Anfeuernde Zaungäste sind herzlich willkommen.

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21.06.2007

Ausbildung zum Diätassistenten beginnt früher

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Die Gesundheitsakademie der Charité – Universitätsmedizin vergrößert die Zahl ihrer Ausbildungsplätze für künftige Diätassistenten. Pro Ausbildungsjahrgang stehen jetzt 20 Plätze zur Verfügung.

Die Gesundheitsakademie der Charité – Universitätsmedizin vergrößert die Zahl ihrer Ausbildungsplätze für künftige Diätassistenten. Pro Ausbildungsjahrgang stehen jetzt 20 Plätze zur Verfügung. Gleichzeitig verändern sich die Kurstermine. Der nächste Jahrgang beginnt bereits am 1. April 2008, nicht wie ursprünglich angekündigt am 1. Oktober 2008, mit der Ausbildung. Bewerbungen können im August und September 2007 eingereicht werden. Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer staatlich anerkannten Prüfung. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein guter Realschulabschluss oder Abitur. Bewerber sollten zusätzlich besondere Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie körperliche Gesundheit und Belastbarkeit vorweisen können. Mehr Informationen gibt es unter undefinedhttp://www.charite.de/schulzentrum/diaetassistenz/ oder diaetschule(at)charite.de.

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21.06.2007

Charité wird Pate der Europaschule Neues Tor

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin kooperiert jetzt mit der Europaschule Neues Tor in Berlin-Mitte. Die Patenschaft wird nächste Woche offiziell mit einem Vertrag besiegelt.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin kooperiert jetzt mit der Europaschule Neues Tor in Berlin-Mitte. Die Patenschaft wird nächste Woche offiziell mit einem Vertrag besiegelt. Die Grundschüler dürfen dann regelmäßig hinter die Kulissen der Charité schauen. Erlebnisaufenthalte und Besichtigungen sollen den 6- bis 12-Jährigen frühzeitig Themen aus der Wissenschaft nahe bringen. "Gesundheitserziehung fängt bereits in der Schule an", erläutert der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Detlev Ganten. "Nur so kann man erreichen, dass jeder einzelne die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt und Krankheiten aktiv vorbeugt. Natürlich wollen wir darüber hinaus bei den Kindern schon jetzt kritisches, das heißt wissenschaftliches Denken fördern." Im Gegenzug werden künftig die Musik- und Tanzgruppen der Schule den Veranstaltungen der Charité noch mehr Glanz verleihen. Eine erste Kostprobe vom Können der kleinen Künstler gibt es beim Festakt zur Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde am Mittwoch, 27. Juni 2007 ab 16.30 Uhr im Medizinhistorischen Museum, Charité Campus Mitte am Charitéplatz 1 in 10117 Berlin. Auch der Chemie-Zauberer Oliver Grammel greift dann in seine Labor-Trickkiste. Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

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20.06.2007

Hoffnung gegen Meningitis

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Charité-Forscher finden Hinweis auf körpereigenen Wirkstoff

Forschern der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist ein Durchbruch im Kampf gegen die bakterielle Hirnhautentzündung, die so genannte Meningitis, gelungen.

Forschern der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist ein Durchbruch im Kampf gegen die bakterielle Hirnhautentzündung, die so genannte Meningitis, gelungen. Sie entdeckten einen Botenstoff im Nervenwasser, der die Spätschäden überlebender Meningitis-Patienten vermindern könnte. Die US-Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigation (JCI) wird die Ergebnisse der Charité-Arbeitsgruppe in einem Leitartikel ihrer Juli-Ausgabe publizieren.

TRAIL ist die Abkürzung des Botenstoffs. Im Englischen bedeutet das Wort auch "der Pfad." Tatsächlich könnten die Forscher um Frauke Zipp, Direktorin der Cecilie-Vogt-Klinik für Molekulare Neurologie an der Charité, und den ehemaligen Charité-Professor Jörg Weber mit TRAIL einen Weg zur Linderung der Folgen einer bakteriellen Meningitis gefunden haben. Sie stellten den Botenstoff gentechnisch her und injizierten ihn Meningitiskranken Mäusen. Das Ergebnis: Bei den so behandelten Mäusen ging die Entzündung zurück und es starben weniger Hirnzellen ab. Die Wissenschaftler fanden weiterhin heraus, dass TRAIL auch bei Menschen vorhanden ist, die an Meningitis erkrankt sind. Mehr noch: Mit dem Fortschreiten der Krankheit versucht der Körper, möglichst große Mengen des Botenstoffs im Nervenwasser zu bilden. "Das ist der erste Hinweis, dass TRAIL eines Tages als neuer Entzündungshemmer bei Hirnhautentzündung und anderen Infektionen eingesetzt werden könnte", erklärt Frauke Zipp.

Die bakterielle Meningitis ist auch heute noch eine lebensgefährliche Erkrankung. Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts erkrankten im Jahr 2005 insgesamt 626 Menschen, 44 starben. Kinder und Heranwachsende sind besonders gefährdet. "Dank der heute verfügbaren Antibiotika überleben immer mehr Menschen eine Meningitis", erläutert Frauke Zipp. "Doch viele von ihnen leiden ein Leben lang an den Folgen. Sie können sich nichts merken, sich nicht mehr im Alltag zurecht finden." Die Charité-Forscher hoffen, in den nächsten Jahren auf der Basis des Botenstoffs TRAIL ein Medikament entwickeln zu können, das derartige Hirnschäden verhindern oder zumindest mildern kann.

Der Aufsatz ist als E-Paper schon veröffentlicht und im Internet zu finden.

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undefinedAufsatz als E-Paper

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Frauke Zipp
Klinikdirektorin Cecilie-Vogt-Klinik für Molekulare Neurologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
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14.06.2007

Europäisches Stammzell-Register an der Charité

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin betreibt künftig gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Medizin in Barcelona (Spanien) eine europaweite Datenbank humaner embryonaler Stammzellen.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin betreibt künftig gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Medizin in Barcelona (Spanien) eine europaweite Datenbank humaner embryonaler Stammzellen. Ziel des Projekts, das von der EU-Kommission mit rund einer Million Euro gefördert wird, ist der Aufbau eines Registers aller in den Mitgliedsstaaten der EU hergestellten oder derzeit eingesetzten Stammzell-Linien. Auf Seiten der Charité übernimmt das neu gegründete Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) die Koordination. Das Zentrum wird gemeinsam von Charité und Helmholtz-Gemeinschaft getragen. Der Startschuss für das Projekt erfolgte jetzt in Barcelona.

"Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zum verantwortlichen Umgang mit embryonalen Stammzellen in Europa", erläutert Joeri Borstlap, technischer Koordinator des Projekts am BCRT. "Alle Wissenschaftler, die derartige Stammzellen für ihre Forschungsarbeit brauchen, können sich künftig anhand der Datenbank über bereits existierende Stammzell-Linien informieren." So werde der aktuelle Forschungsstand transparent gemacht und dazu beigetragen, die Entwicklung überflüssiger Stammzell-Linien zu vermeiden.

Weitere Informationen sind auf der offiziellen Website des Projektes zu finden: undefinedwww.hescreg.eu

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14.06.2007

Patientenkongress zum Thema "Schlaf und Schlafstörungen"

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Das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlaf veranstalten jetzt für alle Interessierten einen zweitägigen Kongress zum Thema Schlaf.

Das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlaf veranstalten jetzt für alle Interessierten einen zweitägigen Kongress zum Thema Schlaf. Dort soll vor allem geklärt werden, wie wichtig gesunder Schlaf ist. Denn inzwischen leidet jeder fünfte Mensch an Schlafstörungen. Die drei großen Bereiche dieser Krankheit sind schlafbezogene Atmungsstörungen, Schlaflosigkeit und unruhige Beine.

Wieso stören Kaffee und Eisbein beim Träumen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Atmungsaussetzern während des Schlafs? Diese und andere Fragen werden die Referenten in ihren Vorträgen beantworten.

Am Freitag, den 15. Juni 2007, startet der Kongress im International Congress Centrum (ICC) um 12.30 Uhr mit einer Pressekonferenz. Um 13.30 Uhr beginnt der öffentliche Teil. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter: undefinedhttp://www.charite.de/schlaflabor

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undefinedhttp://www.charite.de/schlaflabor

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14.06.2007

Pressegespräch zu aktuellen Highlights in der Krebsforschung

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Neueste Highlights in der Krebstherapie präsentieren Ihnen führende Onkologen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin im Rahmen eines Pressegesprächs über den kürzlich stattgefundenen 43. Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago.

Neueste Highlights in der Krebstherapie präsentieren Ihnen führende Onkologen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin im Rahmen eines Pressegesprächs über den kürzlich stattgefundenen 43. Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago. Aktuelle Entwicklungen in der gynäkologischen Krebsforschung und der urologischen Onkologie stehen ebenso im Mittelpunkt der Kurzvorträge wie jüngste Ergebnisse aus der Krebsbehandlung in der inneren Medizin und aus der Tumorchirurgie. Unter der Moderation des Journalisten und Arztes Dr. Christoph Fischer diskutieren die Experten abschließend, wie schnell Patienten vom medizinischen Fortschritt profitieren. Das 7. Post-ASCO-Pressegespräch findet am 20. Juni 2007 von 10 bis 11.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Kursraum 2 im Lehrgebäude, Foyer II. OG am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin.

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07.06.2007

Exklusives Konzert zur klügsten Nacht des Jahres

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Studenten von der Juilliard School New York und der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin verwöhnen am kommenden Samstag die Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften mit klassischen Klängen von Brahms und Bach. Das kulturelle Ereignis konnte durch das soziale Engagement der Künstler auf die Beine gestellt werden, die unentgeltlich auftreten werden.

Studenten von der Juilliard School New York und der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin verwöhnen am kommenden Samstag die Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften mit klassischen Klängen von Brahms und Bach. Das kulturelle Ereignis konnte durch das soziale Engagement der Künstler auf die Beine gestellt werden, die unentgeltlich auftreten werden. Für den Konzert-Besuch ist damit lediglich der Eintritt für die Lange Nacht der Wissenschaften zu zahlen. Das Konzert findet am 9. Juni 2007 um 19 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Luisenstr. 65, statt. Vorab und im Anschluss können Interessierte bei Expertenrunden zum Thema Volkskrankheiten praktische Tipps im Umgang mit Rückenleiden, Diabetes, Brustkrebs, Tinnitus und Depression einholen. Bis 1 Uhr nachts öffnet die Charité an den Standorten Mitte und Virchow-Klinikum ihre Pforten. Infostände, Führungen zum Mitmachen sowie Vorträge sorgen für kurzweilige und hautnahe Wissenschaftserlebnisse. Auch für die kleinen Wissenschaftler ist gesorgt: In einem Chemie-Zauberkurs können Kinder beeindruckende Experimente bestaunen oder selbst zum Reagenzglas greifen. Näheres zum Programm unter undefinedhttp://www.langenachtderwissenschaften.de, Rubrik "Route Wedding Mitte".

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01.06.2007

Wenn der Teddy krank ist, gibt es Hilfe in der Charité

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Medizinstudenten und -studentinnen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin kümmern sich jetzt wieder um kranke Plüsch-Patienten. Bereits zum siebten Mal können besorgte Kinder ihre Lieblinge in das Berliner Teddybär-Krankenhaus bringen und dort untersuchen und versorgen lassen.

Medizinstudenten und -studentinnen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin kümmern sich jetzt wieder um kranke Plüsch-Patienten. Bereits zum siebten Mal können besorgte Kinder ihre Lieblinge in das Berliner Teddybär-Krankenhaus bringen und dort untersuchen und versorgen lassen. Ob ein Teddy mit Bauchschmerzen, ein Elefant mit Rüsselbruch oder ein Krokodil mit Zahnschmerzen - die engagierten Teddy-Ärzte stehen den "Plüschtier-Eltern" mit Rat und Tat zur Seite. Die kleinen Patienten können in extra für sie gebastelten Geräten geröntgt und in besonders schweren Fällen im Teddy-OP behandelt werden. In einer Apotheke gibt es außerdem Vitamine und Tapferkeitsurkunden. Das Projekt hat seinen Ursprung in Schweden und soll helfen, Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren spielerisch die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Das Teddybär-Krankenhaus am Campus Benjamin Franklin öffnet am 7. und 8. Juni von 9 bis 14 Uhr seine Türen. Anmeldungen von Kita-Gruppen sind aufgrund der großen Nachfrage nicht mehr möglich.

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01.06.2007

Fitnesstraining gegen Herzschwäche - Studienteilnehmer gesucht

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Ob sich ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining positiv auf die Herzleistung und Lebensqualität von Menschen mit Herzschwäche auswirkt, will die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt im Rahmen einer Studie testen. Gesucht werden Patienten, die mindestens einen Risikofaktor wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes aufweisen.

Ob sich ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining positiv auf die Herzleistung und Lebensqualität von Menschen mit Herzschwäche auswirkt, will die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt im Rahmen einer Studie testen. Gesucht werden Patienten, die mindestens einen Risikofaktor wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes aufweisen. Außerdem sollte bei ihnen neben einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit eine Herzwandverdickung oder Dehnbarkeitsstörung des Herzmuskels bekannt sein. Nach einer Eingangsuntersuchung mit Blutentnahme, Herz-Ultraschall, EKG und Belastungstest nehmen die Patienten in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten an einem individuell gestalteten Trainingsprogramm teil. Anschließend werden erneut die Herzfunktionen überprüft. Herzschwäche ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die bislang hauptsächlich durch Tabletten behandelt wird. Die Studie soll die Wirkung von Alternativen zu einer medikamentösen Behandlung ermitteln. Durchgeführt wird sie zusammen mit dem Kompetenznetz Herzinsuffizienz und Ärzten der Universitäten München und Göttingen am Campus Virchow-Klinikum. Interessierte können sich unter +49 30 450 553 462 an das Studienteam des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz wenden.

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01.06.2007

Charité soll rauchfrei werden

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Die gesamte CharitéUniversitätsmedizin Berlin soll eine Nichtraucherzone werden. Der Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens ist das Hauptanliegen des Projekts "Rauchfreie Charité", das sich heute im Rahmen eines Aktionstags vorstellt.

Die gesamte CharitéUniversitätsmedizin Berlin soll eine Nichtraucherzone werden. Der Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens ist das Hauptanliegen des Projekts "Rauchfreie Charité", das sich heute im Rahmen eines Aktionstags vorstellt. Seit 2006 gibt es die Arbeitsgruppe, inzwischen gehört die Charité dem Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser an. Ein 9-Punkte-Programm muss jedes Krankenhaus durchführen, um mit dem EU-Zertifikat Gold ausgezeichnet zu werden. Zunächst werden an der Charité offizielle Raucherbereiche eingerichtet, um heimliche Rauchernischen wie zum Beispiel Treppenhäuser qualmfrei zu halten.

Zudem werden künftig Tabakentwöhnungsprogramme für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angeboten. "Es geht darum, für das Thema zu sensibilisieren", erklärt Projektkoordinator Marco Gölzenleuchter. "Nachhaltige Wirkung können wir nur erzielen, wenn jeder Einzelne Verantwortung übernimmt."

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01.06.2007

Neue Charité-Studien im Kampf gegen Panikstörungen

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin will jetzt herausfinden, welche neurobiologischen Prozesse ablaufen, wenn sich Menschen unter ärztlicher und psychologischer Anleitung ihren Ängsten aussetzen. Deshalb führt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Mitte gleich drei Studien zur Expositionstherapie durch.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin will jetzt herausfinden, welche neurobiologischen Prozesse ablaufen, wenn sich Menschen unter ärztlicher und psychologischer Anleitung ihren Ängsten aussetzen. Deshalb führt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Mitte gleich drei Studien zur Expositionstherapie durch. Bei dieser nachweislich wirksamen Behandlungsform werden Betroffene mit Angst auslösenden Situationen konfrontiert. In der ersten Studie wird anhand von Blutproben ermittelt, welche Hormone während dieser Therapie ausgeschüttet werden. Die zweite Untersuchung klärt die Wirkung einer begleitenden, das Umlernen fördernden medikamentösen Behandlung. In der dritten Studie wird mit Hilfe eines Kernspintomographen gemessen, wie sich die Hirnaktivität vor und nach der Exposition verändert. Plötzliche Angst-Attacken, Erwartungs- und Platzangst sind typische Symptome einer Panikstörung. Etwa jeder fünfte Bundesbürger leidet einmal in seinem Leben unter den Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Angsterkrankung. Die Studien sollen helfen, die bei der Expositionstherapie ablaufenden körperlichen und zur Heilung beitragenden Prozesse besser zu verstehen und zu nutzen. Nähere Informationen gibt es bei Frau Dr. Anja Siegmund unter +49 30 450 517 214.

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14.11.2007

Informationstag zu Krebserkrankungen an der Charité

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Am kommenden Samstag informiert die CharitéUniversitätsmedizin Berlin Patienten und Interessierte über so genannte neuroendokrine Tumore. Dabei handelt es sich um Krebserkrankungen, die in hormonbildenden Zellen entstehen.

Am kommenden Samstag informiert die CharitéUniversitätsmedizin Berlin Patienten und Interessierte über so genannte neuroendokrine Tumore. Dabei handelt es sich um Krebserkrankungen, die in hormonbildenden Zellen entstehen. Sie treten am häufigsten im Magen-Darm-Trakt und in der Bauchspeicheldrüse auf. Wie wird Patienten geholfen, die an diesen seltenen Tumoren leiden? Experten beantworten Fragen zu bewährten Methoden und neuen Therapieansätzen. Darüber hinaus geht es um naturheilkundliche Verfahren und soziale Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene. Die Veranstaltung wird von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie und dem Interdisziplinären Stoffwechsel-Centrum ausgerichtet. Sie findet am Samstag, dem 17. November von 10:00 bis 14:15 Uhr im Hörsaal 6, Mittelallee 10 am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, in 13353 Berlin statt.

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14.11.2007

Gesund groß werden mit dem Elternordner

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Frischgebackenen Eltern bietet die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt einen für Berlin bislang einzigartigen Service: Für alle hier geborenen Kinder gibt es den neuen Elternordner "Gesund groß werden".

Frischgebackenen Eltern bietet die CharitéUniversitätsmedizin Berlin jetzt einen für Berlin bislang einzigartigen Service: Für alle hier geborenen Kinder gibt es den neuen Elternordner "Gesund groß werden". Von der Geburt bis zum 15. Lebensjahr begleitet er die Entwicklung des Kindes und informiert umfassend über die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen U1 bis J1. Zudem klären sieben Infohefte über Themen rund um die Gesundheit und das Verhalten des Kindes auf. "Damit stehen alle für die Gesundheit relevanten Informationen von der Geburt bis ins Teenageralter kompakt bereit", freut sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, ärztliche Leiterin des CharitéCentrums für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin, die das Nachschlagewerk mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) entwickelt hat. "Außerdem gibt es in dem Ordner Platz für eigene Aufzeichnungen und den Impfpass." Den ersten Elternordner übergeben Prof. Grüters-Kieslich und Prof. Joachim Dudenhausen persönlich: Wir laden herzlich zum Fototermin in der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin ein. Er findet am Dienstag, dem 20. November 2007 um 11 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten unter kerstin.sauer(at)charite.de. Rezensionsexemplare werden auf Wunsch kostenfrei zugeschickt.

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05.10.2007

Klinikumsdirektor verlässt Charité zum Jahresende

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Klinikumsdirektor Dr. Behrend Behrends wird die Charité zum Jahresende verlassen. Darauf verständigte er sich mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Senator Prof. Zöllner.

Klinikumsdirektor Dr. Behrend Behrends wird die Charité zum Jahresende verlassen. Darauf verständigte er sich mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Senator Prof. Zöllner. Der Aufsichtsrat hat heute zugestimmt und beschlossen, dass der Aufsichtsratsvorsitzende einen geeigneten Nachfolger mit klinischer und betriebswirtschaftlicher Leitungserfahrung suchen soll, der für einen längeren Zeitraum für Kontinuität im Sanierungsprozess sorgt. "In den vergangenen drei Jahren ist es gelungen, die Charité zukunftsfähig zu machen. Herr Dr. Behrends hat daran einen entscheidenden Anteil, weshalb wir sein Ausscheiden aus dem Vorstand bedauern", erläutert Prof. Zöllner. Die Restrukturierung laufe erfolgreich, der Vorstand habe seit 2004 wichtige Meilensteine erreicht.

So gibt das Unternehmenskonzept, das auf der Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung basiert, die strategische Richtung vor. Die 17 CharitéCentren sind eingerichtet, das Betriebs- und Flächennutzungskonzept für alle vier Standorte ist die Grundlage eines langfristigen Investitionsplans. Ambulante Behandlungszentren wurden gegründet, wichtige klinische Bereiche wie die Labore oder die Radiologie sind neu geordnet. Die Ausgliederung des Facilitymanagements in eine Tochtergesellschaft wurde in kürzester Zeit erfolgreich umgesetzt. Vereinbarungen mit den Tarifpartnern und Kostenträgern geben Planungssicherheit.

Dr. Behrend Behrends war im Juli 2004 vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in den Vorstand der Charité berufen worden. Die erfolgreichen Tarifabschlüsse mit dem Marburger Bund und mit den Gewerkschaften ver.di und dbb tarifunion sind nur zwei Erfolge, die sich der promovierte Jurist auf seine Fahne schreiben kann. Auch die Erstellung des Betriebs- und Flächennutzungskonzepts hat Dr. Behrends federführend vorangetrieben. Er legte damit die Grundlage für die Investitionsplanung der Charité bis ins Jahr 2015.

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19.10.2007

Großer Erfolg für Berliner Neurowissenschaftler

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Charité erhält Forschungsförderung als Exzellenzcluster

Mit rund 40 Millionen Euro fördert die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern das Berliner Exzellenzcluster "NeuroCure" bis zum Jahr 2012. Dies gab der gemeinsame Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats am Freitag bekannt.

Mit rund 40 Millionen Euro fördert die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern das Berliner Exzellenzcluster "NeuroCure" bis zum Jahr 2012. Dies gab der gemeinsame Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats am Freitag bekannt. Der Antrag von CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität und Freier Universität stand im Wettbewerb mit 143 starken Konkurrenten. Nur 19 weitere Anträge erhielten die Förderung.

Hauptziel der Initiative "NeuroCure - neue Perspektiven in der Therapie neurologischer Erkrankungen" ist die Übertragung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in klinisches Handeln. Zunächst wollen sich die Wissenschaftler insbesondere den Erkrankungen Schlaganfall, Multiple Sklerose, sowie Entwicklungsstörungen des Gehirns, die zum Beispiel zu epileptischen Anfällen führen können, widmen. Diese Leiden sind derzeit allenfalls in ihren Auswirkungen zu lindern, in der Regel jedoch nicht heilbar. Sie teilen eine Vielzahl zugrunde liegender Mechanismen, deren Verständnis Voraussetzung ist für eine spätere, wirksame Therapie. "Unser Ziel ist es, die Lebenssituation von Patienten mit neurologischen Erkrankungen entscheidend zu verbessern", erklärt Prof. Dietmar Schmitz, wissenschaftlicher Koordinator des Clusterantrags. Die Wissenschaftler um die Kerngruppe der Professoren Ulrich Dirnagl, Uwe&nbsp,Heinemann, Robert Nitsch, Dietmar Schmitz und Frauke Zipp von der Charité wollen grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschung am Campus Charité Mitte eng verzahnen.

Über die Exzellenzförderung hinaus werden Partnerorganisationen von "NeuroCure" jährlich 4,1 Millionen Euro beisteuern. Dazu zählen neben den beiden Universitäten auch das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie und das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Darüber hinaus haben die beiden Firmen Bayer-Schering Pharma und Siemens AG substantielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Weiterhin beteiligt sich das Land Berlin durch Finanzierung eines Forschungshaus-Neubaus, des so genannten Neurocure-Towers, mit einer Fläche von etwa 4500 Quadratmetern am Campus Charité Mitte. Die Charité selbst wird schon ab 2008 weitere 1500 Quadratmeter in unmittelbarer Nähe zu diesem Neubau zur Verfügung stellen.

"Die Fakultät der Charité hat in den letzten Jahren neue Strukturen der Forschungsförderung geschaffen, die beispielhaft für Deutschland sind. Mit diesem großen Erfolg im Exzellenzwettbewerb sehen wir auch diese Arbeit belohnt", urteilt Prof. Martin Paul, Dekan der Charité. Deshalb wird die Charité auch eigene Mittel in erheblichem Umfang einsetzen. Einen Großteil der Förderung will Paul nutzen, um international renommierte Forscherpersönlichkeiten der Neurowissenschaften nach Berlin zu locken. "Wir haben jetzt die Chance, aus Berlin auch die Hauptstadt der neurowissenschaftlichen Forschung zu machen."

Weitere Informationen: undefinedhttp://www.neurocure.de

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26.10.2007

Hörscreening für Neugeborene zahlt sich aus

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Bei rund 30 Babys konnte das Hörzentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin im letzten Jahr mit Hilfe eines Hörscreenings einen Gehörschaden diagnostizieren. Einige von ihnen stehen jetzt gemeinsam mit ihren Eltern im Rahmen eines Pressetermins für Gespräche und Fotos zur Verfügung.

Bei rund 30 Babys konnte das Hörzentrum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin im letzten Jahr mit Hilfe eines Hörscreenings einen Gehörschaden diagnostizieren. Einige von ihnen stehen jetzt gemeinsam mit ihren Eltern im Rahmen eines Pressetermins für Gespräche und Fotos zur Verfügung. Prof. Manfred Gross, Leiter des Hörzentrums der Charité, beantwortet alle Fragen rund um die Untersuchungsmethode. Der Gemeinsame Bundesausschuss, das höchste Beschlussgremium der Ärzte und Krankenkassen, verhandelt derzeit darüber, ob das Neugeborenen-Hörscreening in Deutschland universell als Vorsorgeuntersuchung eingeführt werden soll. Ein Hörtest in den ersten Lebenstagen kann entscheidend sein für die künftige Entwicklung des Säuglings: Wird die Hörstörung in den ersten sechs Monaten nach der Geburt entdeckt, hat das Kind die Chance, mit geeigneter Hörhilfe normal sprechen zu lernen. In Berlin sind dank der Unterstützung des Lions-Clubs und anderer Institutionen bereits routinemäßig Hörscreening-Geräte in allen geburtshilflichen Einrichtungen im Einsatz. Der Fototermin beginnt am Dienstag, 30. Oktober 2007 um 15:30 Uhr unter dem Megaflag vor der Konzernzentrale der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz. Anschließend findet ein Pressegespräch im Berlin Marriott Hotel, Inge-Beisheim-Platz 1, 10785 Berlin, statt.

Um Anmeldung wird gebeten unter +49 30 8445 2435. Weitere Informationen gibt es im Internet: undefinedhttp://www.charite.de/hoerzentrum

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21.11.2007

Großgerät kommt per Rutsche ins Gebäude

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In einer spektakulären Aktion wird am morgigen Donnerstag ein offener Magnetresonanztomograph (MRT) ins Bettenhochhaus der Charité transportiert. Die Luisenstraße muss dafür den ganzen Tag gesperrt werden.

In einer spektakulären Aktion wird am morgigen Donnerstag ein offener Magnetresonanztomograph (MRT) ins Bettenhochhaus der Charité transportiert. Die Luisenstraße muss dafür den ganzen Tag gesperrt werden. Gegen 10 Uhr hievt ein Spezialkran das 6,5 Tonnen schwere Gerät mit Hilfe einer überdimensionalen Rutsche in den 1. Stock des Gebäudes. Vorher wurde die Fassadenverkleidung entfernt. Das ultramoderne Gerät vom Typ Philips Panorama dient einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das die Charité im Verbund mit medizintechnischen Firmen der Region Berlin-Brandenburg durchführt. Es wird mit etwa sechs Millionen Euro durch die Technologiestiftung Berlin, den Zukunftsfonds Berlin und den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert. Im Gegensatz zu Röhrensystemen lässt das offene MRT-Gerät eine Behandlung der Patienten bei gleichzeitiger Bildgebung zu. So können Diagnostik und minimal-invasive Operationen zukünftig zielgenauer, wirksamer und schonender durchgeführt werden. Fotografen sind willkommen, dem Ereignis beizuwohnen.

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21.11.2007

Myome behandeln: Schallwellen statt Skalpell

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Über gutartige Tumore der Gebärmutter und deren Behandlung informieren jetzt Experten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Über gutartige Tumore der Gebärmutter und deren Behandlung informieren jetzt Experten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Um Beschwerden durch diese so genannten Myome in den Griff zu bekommen, müssen Ärzte nicht immer operativ eingreifen und die Gebärmutter entfernen. So können alternativ gebündelte Ultraschallwellen eingesetzt werden, um das Myom unter großer Hitze abzuschmelzen. Eine weitere Möglichkeit ist ein Kurzeingriff ohne Narkose, bei dem die Blutgefäße des Myoms verödet werden, so dass die gutartigen Wucherungen schrumpfen und die Beschwerden verschwinden. Über die Grenzen dieser Verfahren und weitere Therapieformen berichten Gynäkologen und Interventionelle Radiologen der Charité. Etwa jede fünfte Frau hat Myome - oftmals unbemerkt. Bei einem Drittel der Betroffenen treten Beschwerden wie Blutungen oder Schmerzen auf, die eine Behandlung erforderlich machen. Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Informationswochen der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und findet am Montag, dem 26. November 2007, von 19 bis 21 Uhr in der Mittelallee 10 am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Weitere Informationen unter undefinedhttp://www.myomembolisation.org.

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21.11.2007

Professor der Charité gehört zu Deutschlands junger Elite

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Das Wirtschaftsmagazin Capital hat Prof. David Groneberg in eine Gruppe von 40 Wissenschaftlern unter 40 Jahren berufen. Ausgewählt wurden Wissenschaftler, die nach Ansicht der Jury zu Deutschlands Elite von morgen zählen und so die Forschungslandschaft mitprägen werden.

Das Wirtschaftsmagazin Capital hat Prof. David Groneberg in eine Gruppe von 40 Wissenschaftlern unter 40 Jahren berufen. Ausgewählt wurden Wissenschaftler, die nach Ansicht der Jury zu Deutschlands Elite von morgen zählen und so die Forschungslandschaft mitprägen werden. Der 33-jährige Arbeits- und Sportmediziner Groneberg war mit 28 Jahren zum jüngsten Medizinprofessor Deutschlands ernannt worden und leitet seit Juni 2007 das Institut für Arbeitsmedizin der Charité. Dort befasst er sich mit der Erforschung von arbeits- und umweltmedizinisch relevanten Erkrankungen wie Allergien sowie den Auswirkungen von Tabakrauch und Feinstaub. Die Gruppe trifft sich morgen erstmals zur Diskussion mit Bundesinnenminister Schäuble und anderen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. In diesem Rahmen finden Workshops zu Themen wie "Brauchen wir eine deutsche Leitkultur?" oder "Klimawandel und Rohstoffknappheit" statt.

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12.11.2007

Berlin und Paris Motor der Lebenswissenschaften

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Schavan und Pécresse besuchen gemeinsam die Charité / Ministerinnen wollen deutsch-französische Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften ausbauen

Ministerinnen schreiben ins Goldenen Buch der Charité.
Die Ministerinnen Valérie Pécresse (im Bild links) und Dr. Annette Schavan tragen sich ins Goldene Buch der Charité ein.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute ihre traditionell enge wissenschaftliche Kooperation mit Frankreich untermauert. Valérie Pécresse, die französische Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, besuchte gemeinsam mit ihrer deutschen Amtskollegin Dr. Annette Schavan die Charité.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute ihre traditionell enge wissenschaftliche Kooperation mit Frankreich untermauert. Valérie Pécresse, die französische Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, besuchte gemeinsam mit ihrer deutschen Amtskollegin Dr. Annette Schavan die Charité. "Mit der Charité gibt es in nächster Nähe des Forschungsministeriums einen Kristallisationspunkt deutsch-französischer Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften", sagte Annette Schavan.

Prof. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité, sieht den Besuch der beiden Ministerinnen als Ermunterung und Bestätigung für den Weg der engen Partnerschaft mit französischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, den die Charité eingeschlagen hat. Ganten, selbst Ritter der französischen Ehrenlegion, hat seit seinem Amtsantritt diesen Weg maßgeblich geprägt. Derzeit arbeitet die Charité mit elf Universitäten in ganz Frankreich zusammen. Besonders weit gediehen ist die Kooperation mit der Université René Descartes – Paris V. Die Hochschulen entwickeln gemeinsam eine Zusatzausbildung, die junge Mediziner auf die Berufstätigkeit im jeweils anderen Land vorbereiten soll. Brandneu sind zwei Austauschprogramme für Wissenschaftler, die das staatliche Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) mit der Charité konzipiert hat. "Durch solche Initiativen können wir wesentliche Impulse für eine noch engere wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Frankreich setzen und den Nachwuchs auf beiden Seiten gezielt fördern", sagte Prof. Martin Paul, Dekan der Charité.

Auch mit der wohl berühmtesten französischen Forschungsinstitution, dem Collège de France, pflegt die Charité eine intensive Zusammenarbeit. So richtete das Collège sein zweites Auslandssymposium zum Thema "Public Health und Prävention" gemeinsam mit der Charité aus. Die französische Ministerin zeigt sich beeindruckt: "Diese enge Kooperation der Charité mit Frankreich hat für mich Modellcharakter", erklärte Valérie Pécresse. Sie möchte die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften zu einer Priorität ihrer Forschungspolitik machen. "Die Charité wird dabei einer unserer wichtigsten Partner sein. So können Deutschland und Frankreich sich auch in den Lebenswissenschaften als Motor der EU zeigen", sagte sie.

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23.11.2007

Statement der Charité zum Vorwurf der Quersubvention von Helios

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Der Campus Berlin Buch ist einer der wissenschaftlich erfolgreichsten Standorte. Ohne die Kooperation mit Helios wäre Buch heute kein akademischer Standort für die klinische Forschung mehr.

Der Campus Berlin Buch ist einer der wissenschaftlich erfolgreichsten Standorte. Ohne die Kooperation mit Helios wäre Buch heute kein akademischer Standort für die klinische Forschung mehr. Wir schätzen daher die Zusammenarbeit mit Helios sehr und möchten diese durch die aktuellen Diskussionen nicht gefährdet sehen.

Es hat in der Vergangenheit nur eine in Grundzügen aufgelegte Trennungsrechnung in Buch gegeben. Da jeder Arzt in der klinischen Forschung auch am Patienten arbeitet, hat die Charité sicherlich an der einen oder anderen Stelle auch Beiträge zur Krankenversorgung geleistet. Auf der anderen Seite führt eine Krankenversorgung auf akademischem Niveau auch zu Mehrkosten beim Krankenhausträger. Es ist daher unmöglich, diese finanziellen Unschärfen rückwirkend auseinander zu dividieren. Dass die Charité Helios mit 15 Millionen subventioniert habe, ist aber eine unzutreffende Behauptung.

Es war der jetzt amtierende Vorstand, der sich dafür eingesetzt hat, die Trennungsrechnung in Buch weiterzuentwickeln und bereits kurz nach seinem Amtsantritt begonnen hat, ein Konzept für eine nachvollziehbare und transparente Kostenaufteilung zu erstellen. Mit der Gründung des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) ist dieses auch gelungen. Sollte es jetzt noch Unklarheiten geben, werden wir dies umgehend überprüfen und gemeinsam mit Helios für eine Richtigstellung sorgen. Helios hat dazu volle Unterstützung zugesagt.

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28.11.2007

Tagung der Charité-Frauenklinik zur Migration

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Um "Frauengesundheit, Migration und Kultur in einer globalisierten Welt" geht es beim 6. Interdisziplinären Migrations-Symposium der Frauenklinik der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Alice-Salomon-Fachhochschule.

Um "Frauengesundheit, Migration und Kultur in einer globalisierten Welt" geht es beim 6. Interdisziplinären Migrations-Symposium der Frauenklinik der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Alice-Salomon-Fachhochschule. In wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops können sich Besucher über Themen wie genitale Beschneidung bei Frauen, häusliche Gewalt und Suchtprävention bei Migrantinnen informieren. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag, 30. November 2007 um 11:30 Uhr im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz in 10825 Berlin. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro, Zehn Euro ermäßigt. Anmeldung und Kontakt unter undefinedhttp://www.armut-und-gesundheit.de. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

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28.11.2007

Tinnitus erkennen und behandeln: Experten diskutieren

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Beim 10. Tinnitussymposium der CharitéUniversitätsmedizin Berlin können sich Fachärzte und –ärztinnen über neue Erkenntnisse in der Erforschung und Therapie dieses Symptoms austauschen.

Beim 10. Tinnitussymposium der CharitéUniversitätsmedizin Berlin können sich Fachärzte und –ärztinnen über neue Erkenntnisse in der Erforschung und Therapie dieses Symptoms austauschen. Neben der aktuellen Tinnitusdiagnostik werden psychosomatische Behandlungsansätze sowie medikamentöse Optionen in der Tinnitusbehandlung diskutiert. Auch um Tinnitus bei gleichzeitiger Altersschwerhörigkeit wird es gehen, da bei älteren Menschen häufiger Ohrgeräusche auftreten. Weiterer Aspekt ist die Rolle von Traumata als Auslöser. Chronischer Tinnitus ist eine Fehlverarbeitung akustischer Signale im Gehirn und kann zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Alltag führen. Die Veranstaltung ist von der Berliner Ärztekammer mit sieben Punkten zertifiziert und findet am Samstag, dem 1. Dezember 2007 im Hörsaal der zentralen Poliklinik der Charité, Luisenstraße 11-13 in 10117 Berlin statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Anmeldung und Kontakt unter undefinedhttp://www.charite.de/hno/tinnitus. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

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29.11.2007

Kleine Helfer in der Schwangerschaft

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Protein unterstützt Anpassung des mütterlichen Immunsystems

Ob eine Schwangerschaft erfolgreich verläuft, hängt unter anderem vom Protein Galectin-1 ab. Auch das Zusammenspiel des Proteins Galectin-1 mit dem Hormon Progesteron beeinflusst diese entscheidend. Das belegt jetzt eine Studie* der CharitéUniversitätsmedizin Berlin,

Ob eine Schwangerschaft erfolgreich verläuft, hängt unter anderem vom Protein Galectin-1 ab. Auch das Zusammenspiel des Proteins Galectin-1 mit dem Hormon Progesteron beeinflusst diese entscheidend. Das belegt jetzt eine Studie* der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, die von Prof. Petra Arck und Dr. Sandra Blois von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik in Zusammenarbeit mit argentinischen, ungarischen und französischen Arbeitsgruppen durchgeführt wurde.

Galectin-1 ist ein zuckerbindendes Protein, das an einer Vielzahl von biologischen Prozessen beteiligt ist - so zum Beispiel an der Knochenheilung. In der Schwangerschaft trägt es wesentlich dazu bei, dass das immunologische Gleichgewicht aufrechterhalten wird und beugt so Fehlgeburten vor.

Für eine komplikationsfreie Schwangerschaft muss sich das Immunsystem der Mutter an das des Ungeborenen anpassen. Dieser so genannte "Mutterschaftsurlaub" verhindert, dass mütterliche Abwehrzellen den Fetus abstoßen. Gleichzeitig ist es erforderlich, dass sich das Hormon- und das Immunsystem der werdenden Mutter im Einklang befinden. Stress oder andere Faktoren können dieses Gleichgewicht stören und eine Fehlgeburt auslösen. Durch die Gabe von Galectin-1 gelang es der Forschergruppe, die Rate der stressbedingten Fehlgeburten bei Mäusen zu senken. Dabei besteht eine Wechselwirkung zwischen dem Hormon Progesteron und Galectin-1. Ohne das Schwangerschaft erhaltende Progesteron kann Galectin-1 nicht schützend wirken, und auch das Hormon kann nur im Zusammenspiel mit dem Protein Fehlgeburten verhindern. Progesteron beeinflusst das Immunsystem und bewirkt, dass eine Entzündungsreaktion oder eine Abstoßung des Kindes verhindert werden. In zurückliegenden Studien haben Forscher bereits den Beweis erbracht, dass Frauen unter hohen Anforderungen weniger Progesteron produzieren und häufiger Fehlgeburten erleiden.

Was zunächst am Tiermodell untersucht wurde, ist möglicherweise auch auf den menschlichen Organismus übertragbar. "Ob Galectin-1 erfolgreich gegen stressbedingte Schwangerschaftskomplikationen beim Menschen eingesetzt werden kann, wollen wir in zukünftigen Studien untersuchen", erklärt Prof. Arck. "Unser Ziel ist es herauszufinden, ob das Protein zum Beispiel bei drohenden Fehlgeburten therapeutisch genutzt werden kann."

* Blois, Sandra M. et al. (2007): A pivotal role for galectin-1 in fetomaternal tolerance. Nature Medicine. Advanced online publication.

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05.12.2007

Neue Handwerker fürs Gehirn

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Forscher wollen Abwehrzellen im Gehirn ersetzen

Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin sind jetzt einem Mechanismus auf die Spur gekommen, mit dessen Hilfe künftig Abwehrzellen im Gehirn durch neue ersetzt werden könnten.

Wissenschaftler der CharitéUniversitätsmedizin Berlin sind jetzt einem Mechanismus auf die Spur gekommen, mit dessen Hilfe künftig Abwehrzellen im Gehirn durch neue ersetzt werden könnten. Es geht um die so genannten Mikroglia-Zellen. Sie entstehen aus dem Knochenmark und siedeln sich bei der Geburt im Gehirn an. Dort bekämpfen sie Krankheitserreger und erkennen krankhafte Veränderungen des Gehirns, etwa bei Schlaganfall, Alzheimer oder Multipler Sklerose. Jahrzehntelang war man der Ansicht, dass diese Zellen unersetzbar sind. Prof. Josef Priller aus dem Labor für Molekulare Psychiatrie am Campus Charité Mitte hatte bereits vor sechs Jahren am Mausmodell nachgewiesen, dass die Mikroglia auch beim Erwachsenen neu gebildet und sogar gezielt an die geschädigte Stelle im Gehirn transportiert werden können. In einer neuen Arbeit, die von der Zeitschrift Nature Neuroscience jetzt veröffentlicht wurde*, zeigt er gemeinsam mit Kollegen aus Göttingen, Regensburg und Zürich, unter welchen Voraussetzungen das gelingen kann.

"Es ist ein komplizierter Prozess, den wir jetzt zum ersten Mal an Mäusen besser beschreiben können", erklärt Prof. Priller. Zunächst haben wir das Knochenmark und die restlichen Abwehrzellen einer Maus durch das Knochenmark einer anderen ersetzt. Es entsteht ein neues Blutbild und an diesem Punkt bilden sich auch wieder Monozyten, die Vorläuferzellen der Mikroglia. Diese wandern ins Gehirn und werden dort in neue Abwehrzellen umgewandelt. Um das zu erreichen, muss man allerdings den ganzen Körper des Empfängers, einschließlich des Gehirns, vorher bestrahlen. "Wenn man das Gehirn nicht bestrahlt, wandern die Monozyten dort nicht hin und es entstehen keine Mikroglia", sagt Prof. Priller. Die Forscher wollen sich in ihrem nächsten Projekt unter anderem der Frage zuwenden, weshalb diese Bestrahlung so wichtig ist. Wenn sie den Vorgang vollständig analysiert haben, werden sie prüfen, ob die Ergebnisse des Tierversuchs auf den Menschen übertragbar sind.

Doch Prof. Priller denkt schon weiter: "Vielleicht braucht man eines Tages das fremde Knochenmark und die Bestrahlung gar nicht mehr", meint er. Es könnte genügen, Zellen aus dem Blut des Patienten selbst zu isolieren, sie gentechnisch zu verändern und dann mit Hilfe spezieller Signalmoleküle zu veranlassen, im Gehirn mit der Reparatur des Schadens zu beginnen, den eine Alzheimer-Erkrankung oder ein Schlaganfall hinterlassen haben. "Das wäre für alle Erkrankungen des Gehirns von großer Bedeutung."

* Nature Neuroscience 10, 1544 - 1553 (2007)

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Prof. Josef Priller
Labor für Molekulare Psychiatrie
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07.12.2007

Keine Angst vor Magnetresonanz

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Bei Untersuchungen in modernen Magnetresonanztomographen (MRT) leiden weit weniger Patienten unter Klaustrophobie als in herkömmlichen Modellen.

Bei Untersuchungen in modernen Magnetresonanztomographen (MRT) leiden weit weniger Patienten unter Klaustrophobie als in herkömmlichen Modellen. Das belegt jetzt eine Studie* der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, bei der die Daten von über 55.000 Patienten im Zeitraum von acht Jahren verglichen worden sind. Für eine gute Bildqualität müssen die Patienten etwa 30 Minuten lang regungslos in einem engen Zylinder liegen. Vor allem Frauen und ältere Menschen klagen dabei häufig über Schwierigkeiten. In den modern gestalteten, offeneren und geräuschärmeren Geräten haben die Untersuchten deutlich seltener Angstzustände: Während bei den herkömmlichen Modellen 2,1 Prozent betroffen waren, hatten in den neuartigen Tomographen nur 0,7 Prozent der Patienten Klaustrophobie. Die Magnetresonanztomographie, die auf vielen Gebieten die genaueste diagnostische Methode ist und einen strahlenfreien Blick in den Körper ermöglicht, steht damit noch mehr Menschen zur Verfügung. Die neuartigen MRT-Geräte wendet auch die Charité in ihrem Institut für Radiologie an. Bilder stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.

* Marc Dewey, Tania Schink, Charles F. Dewey (2007). Claustrophobia During Magnetic Resonance Imaging: Cohort Study in over 55000 patients. Journal of Magnetic Resonance Imaging. Gemeinsame Studie des Instituts für Radiologie der Charité und der Radiologie Löbau.

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07.12.2007

Kunststoff gegen Karies gewinnt Innovationspreis

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Die Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin erhält den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis Berlin-Brandenburg für eine neue, mikroinvasive Therapie, die das Bohren bei beginnender Karies überflüssig macht.

Die Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin erhält den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis Berlin-Brandenburg für eine neue, mikroinvasive Therapie, die das Bohren bei beginnender Karies überflüssig macht. Ein winziger Eingriff genügt, um den Kariesbefall im Keim zu ersticken, selbst wenn er zwischen den Zähnen auftritt. Ein speziell entwickelter Kunststoff wird mit besonderen Applikationshilfen aufgetragen, um die Poren kleiner Karieslöcher zu verschließen und so die weitere Ausbreitung zu verhindern. Füllungen, Kronen oder Inlays können damit bei rechtzeitiger Behandlung vermieden werden. Der Innovationspreis wird jährlich von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und dem Brandenburger Ministerium für Wirtschaft an maximal fünf Kandidaten vergeben. Am Freitag sind die diesjährigen Preisträger gekürt worden. Eine 16-köpfige Jury hat sie aus 121 Bewerbungen ausgewählt.

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07.12.2007

BMBF präsentiert innovative Patientenversorgung an der Charité

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Wie sieht die medizinische Versorgung von morgen aus? Auf dem vierten Innovationsforum stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hochmoderne Ansätze in der Patientenversorgung vor.

Wie sieht die medizinische Versorgung von morgen aus? Auf dem vierten Innovationsforum stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hochmoderne Ansätze in der Patientenversorgung vor. Darunter ist das so genannte StrokeNet, ein telemedizinisches Projekt für die Versorgung von Schlaganfall-Patienten, das die CharitéUniversitätsmedizin Berlin mit der Technischen Universität Berlin durchgeführt hat. Bei einem Schlaganfall zählen Sekunden. Um Folgeschäden gering zu halten, gibt es künftig eine Videokonferenz per Mobilfunk zwischen Rettungswagen und dem Neurologen auf der speziellen Schlaganfallstation, dem so genannten Stroke Unit. So kann bereits auf dem Weg ins Krankenhaus eine Verdachtsdiagnose gestellt und eine adäquate klinische Versorgung vorbereitet werden. Neben StrokeNet werden auch die neuesten Ergebnisse aus der medizinischen Innovationsforschung der TU Berlin sowie weitere telemedizinische Projekte präsentiert. Das Innovationsforum findet am Freitag, dem 7. Dezember 2007 von 10 bis 18 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen und erhalten das genaue Programm gerne auf Anfrage. Um Anmeldung wird gebeten.

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07.12.2007

Ganymed lädt Charité-Kinder zum traditionellen Weihnachtsessen ein

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Die Brasserie Ganymed bekocht auch dieses Jahr wieder 60 kleine Patienten der Charité mit ihren Eltern. Schirmherrin des Weihnachtsessens ist diesmal die Sängerin Marianne Rosenberg.

Die Brasserie Ganymed bekocht auch dieses Jahr wieder 60 kleine Patienten der Charité mit ihren Eltern. Schirmherrin des Weihnachtsessens ist diesmal die Sängerin Marianne Rosenberg. Für viele Familien von chronisch kranken Kindern ist das Festmahl eine außergewöhnliche Gelegenheit, sich verwöhnen zu lassen. Marianne Rosenberg wird ihr Talent als Geschichtenerzählerin unter Beweis stellen und gemeinsam mit dem Nikolaus Geschenke verteilen. Organisiert wird diese Weihnachtsüberraschung vom Sozialpädiatrischen Zentrum für chronisch kranke Kinder in Zusammenarbeit mit der Ganymed Brasserie. Das Kinderweihnachtsessen findet am 9. Dezember 2007 um 12 Uhr in der Ganymed Brasserie, Schiffbauer­damm 5, 10117 Berlin, Tel. +49 30 2859 9046 statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

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10.12.2007

Wirkung von Lithium genetisch bedingt

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Aussicht auf maßgeschneiderte Therapie gegen Depression

Warum sprechen manche Patienten besser auf Lithium an als andere? Eine neue Studie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zeigt, dass eine bestimmte Genvariation den Erfolg der Lithiumtherapie begünstigt.

Die Studie*, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Biological Psychiatry erschienen ist, wurde mit 81 akut depressiven Patienten durchgeführt, bei denen Antidepressiva nicht ausreichend wirken. In einem Zeitraum von bis zu acht Wochen erhielten sie zusätzlich Lithium, das nicht als Antidepressivum gilt, jedoch auch stimmungsausgleichend wirkt und vor allem bei manisch-depressiver Störung eingesetzt wird. Zudem wurde bei diesen Patienten das Gen, das für das Enzym Glycogen Synthase 3-beta (GSK3B) zuständig ist, untersucht. Weist dieses eine Variation auf, sprechen die Studienteilnehmer nach vier Wochen mit rund 56 Prozent signifikant besser auf die Lithiumtherapie an als jene ohne diese Veränderung. Von ihnen reagierten im gleichen Zeitraum nur 31 Prozent positiv auf das Lithium.

Das Gen GSK3B hatten die Forscher nicht zufällig im Blick: Für seine Bedeutung für die psychische Gesundheit gibt es immer mehr Hinweise. Es codiert das Enzym GSK3B, das von Lithium gehemmt wird. Dieser Mechanismus führt dazu, dass vermehrt Proteine gebildet werden, die das Überleben und die Entwicklung der Nervenzellen sichern. Auch unsere "innere Uhr", die im Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen steht, wird davon beeinflusst.

Lithiumsalze werden zur Milderung und Verhütung depressiver und manisch-depressiver Episoden eingesetzt. In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Bei etwa zwei Dritteln der Patienten, die ein Antidepressivum erhalten, ist die Wirkung nicht ausreichend gut. Die Lithiumzugabe ist hier eine gut etablierte Strategie, die aus Angst vor Nebenwirkungen häufig aber nicht eingesetzt wird.

"Bei optimaler Dosis kann Lithium Patienten mit Gemütserkrankungen sehr gut helfen. Außerdem ist es meist besser verträglich als angenommen", erklärt Studienleiter Dr. Mazda Adli von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte. "Ein Gentest könnte in Zukunft vorhersagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Lithium dem Patienten hilft. So können wir zukünftig eine maßgeschneiderte Therapie für jeden einzelnen Patienten entwickeln." Daher startet die Charité unter Federführung von Dr. Adli gerade eine Folgestudie in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem US-amerikanischen National Institute of Mental Health, die die bisherigen Ergebnisse bestätigen und weitere genetische Faktoren identifizieren soll.

* Adli et al: Response to Lithium Augmentation in Depression is Associated with the Glycogen Synthase Kinase 3-Beta -50T/C Single Nucleotide Polymorphism.

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Dr. Mazda Adli

Leiter der Arbeitsgruppe Affektive Störungen

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11.12.2007

Krebs nach Genpanne

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Charité-Forscher enträtseln Mechanismus des Tumorwachstums

Forscher der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben erstmals geklärt, weshalb das Protein Fhit bei vielen Krebserkrankungen eine große Rolle spielt.

Forscher der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben erstmals geklärt, weshalb das Protein Fhit bei vielen Krebserkrankungen eine große Rolle spielt. "Damit sind neue Therapiestrategien näher gerückt, wie man mit Hilfe dieses Proteins das krebsartige Wachstum von Zellen hemmen könnte", erklärt der Leiter der Studie, Prof. Otmar Huber vom Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie am Charité Campus Benjamin Franklin. Die Arbeit seiner Forschergruppe wurde jetzt von der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science veröffentlicht.*

Normalerweise funktioniert das Gen Fhit als Tumorsuppressor. Es unterdrückt also Krebserkrankungen. Schon länger war es als Schwachstelle im Erbgut bekannt. Zellbiologische Untersuchungen brachten ans Licht, dass dieses Gen bei bis zu 60 Prozent der Patienten mit Leberkrebs und ebenso vielen Patienten mit Speiseröhrentumoren zerstört ist. Auch bei Lungen-, Darm-, Gebärmutter- und Brustkrebs spielt es häufig eine Rolle. "Das Gen reagiert extrem empfindlich auf krebsauslösende Umweltfaktoren wie Nikotin", sagt Prof. Huber. Mit seiner Arbeitsgruppe an der Charité konnte er jetzt feststellen, weshalb Fhit für den Schutz vor Krebs so wichtig ist.

Das Gen Fhit enthält die Erbinformation für das gleichnamige Eiweiß. Dieses Protein ist in der Lage, mit β-Catenin, einem für den Zellaufbau zentralen Molekül, zusammen zu wirken. Fhit steuert β-Catenin, so dass die Herstellung einer Vielzahl von Proteinen gehemmt wird, die zu unkontrolliertem Zellwachstum führen. "Wenn Fhit nicht mehr funktioniert, entstehen gerade diese Eiweiße in großen Mengen", erklärt Huber. "Dann wachsen die Zellen verstärkt und das führt häufig zu einem Tumor."

Durch Einbringen eines gesunden Fhit-Gens in Krebszellen ist es der Forschergruppe gelungen, die Produktion dieser Proteine zu hemmen und das für Tumorzellen typische unkontrollierte Wachstum zu verringern. Dabei schalten die entarteten Zellen dann ein Programm ein, das sie absterben lässt. "Hier liegt der Hoffnungsschimmer", meint Prof. Huber. "Wenn diese Strategie beim Menschen auch funktioniert, könnte man in Zukunft in bestimmten Fällen das Tumorwachstum verhindern oder zumindest hemmen." Doch ein Allheilmittel gegen Krebs sei auch das nicht, warnt er. "Es gibt viele Genmutationen, die zu Tumoren führen können. Fhit ist längst nicht in allen Fällen beteiligt."

* Proc Natl Acad Sci USA, 104(51), 20344-20349, 2007

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Prof. Otmar Huber

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Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie

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13.12.2007

Charité-Ambulanz CHAMP wird Ort im "Land der Ideen"

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Krankheiten nicht nur behandeln, sondern möglichst verhindern, das ist der Schwerpunkt der Charité-Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin - in Deutschland ein bislang einmaliges Konzept. Aus diesem Grund ernannte die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" das kurz CHAMP genannte Projekt zu einem der 365 "Ausgewählten Orte" im Jahr 2008.

Krankheiten nicht nur behandeln, sondern möglichst verhindern, das ist der Schwerpunkt der Charité-Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin - in Deutschland ein bislang einmaliges Konzept. Aus diesem Grund ernannte die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" das kurz CHAMP genannte Projekt zu einem der 365 "Ausgewählten Orte" im Jahr 2008. An jedem Tag des Jahres präsentiert sich einer dieser Orte der Öffentlichkeit: Für CHAMP ist es nächsten Sommer soweit. Ärzte des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin gründeten im Mai dieses Jahres die Ambulanz mit dem Ziel, Krankheiten ganzheitlich zu heilen oder besser noch, deren Entstehung vorzubeugen. "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Teil des Projekts 'Deutschland - Land der Ideen' sind", sagt Prof. Stefan Willich, Leiter der Ambulanz. 2006 riefen die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft diese Initiative ins Leben. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler zeichnet sie jährlich für Deutschland richtungsweisende sowie zukunftsorientierte Projekte aus.

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13.12.2007

13 Tonnen schweres Gerät kommt per Kran in die Klinik

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Nächsten Donnerstag wird in einer aufwändigen Aktion am Charité Campus Benjamin Franklin ein Magnetresonanztomograph (MRT) eingebaut. Zunächst liefern etwa zehn Laster einen Baukran, der das 13 Tonnen schwere Gerät in den vierten Stock heben wird.

Nächsten Donnerstag wird in einer aufwändigen Aktion am Charité Campus Benjamin Franklin ein Magnetresonanztomograph (MRT) eingebaut. Zunächst liefern etwa zehn Laster einen Baukran, der das 13 Tonnen schwere Gerät in den vierten Stock heben wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen verfügt das neue Gerät über die doppelte Feldstärke von drei Tesla. Somit ermöglicht es kürzere Untersuchungszeiten und schärfere Bilder, die auch kleinste Gehirninfarkte sichtbar machen. Der Tomograph wird in direkter Nachbarschaft zur Schlaganfallstation stehen, so dass den Patienten lange Wege erspart bleiben. Darüber hinaus dient er auch der Grundlagenforschung zu Lernen und Gedächtnis im Alter. Finanziert wird der zwei Millionen teure Magnetresonanztomograph vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Vertreter der Medien sind am 20. Dezember zwischen 11 und 13 Uhr herzlich zu einem Fototermin eingeladen.

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14.12.2007

Verhandlungen der Charité mit HELIOS erfolgreich

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Unabhängige Wirtschaftsprüfung soll endgültig für Klarheit sorgen

Die Verhandlungen des Vorstandes der Charité mit der HELIOS Kliniken GmbH sind von einem gemeinsam erreichten Verhandlungsergebnis gekrönt

Die Verhandlungen des Vorstandes der Charité mit der HELIOS Kliniken GmbH sind von einem gemeinsam erreichten Verhandlungsergebnis gekrönt: Der private Klinikbetreiber wird sich verstärkt an den Kosten des ECRC für klinische Forschung in Berlin Buch beteiligen. Diese Nachricht konnte der Vorstand der Charité seinem Aufsichtsrat auf der heutigen Sitzung überbringen. "Unsere langwierigen, harten, aber immer von beiden Seiten fair geführten Verhandlungen zahlen sich jetzt aus", freut sich der Vorstandsvorsitzende Prof. Detlev Ganten. "HELIOS wird sich zusätzlich in der klinischen Forschung engagieren und erwartet dafür als Partner in der klinischen Forschung an unserem Campus Berlin Buch zukünftig eine engere Einbindung in die Strukturentwicklung des ECRC".

Mit der Neugründung des Experimental and Clinical Research Centers ECRC hat die Charité gemeinsam mit dem Max Delbrück-Centrum MDC im Jahr 2007 eine neue Struktur in Buch geschaffen, die HELIOS mit dem Förderbetrag für die klinische Forschung jetzt unterstützen wird. Neben der klinischen Forschung wird dort nun auch experimentelle Forschung gemacht; das Geld wird also auf mehr Köpfe verteilt. Die Folge: Die Charité müsste Personal in der klinischen Forschung abbauen, wenn sich HELIOS nicht verstärkt an diesen Kosten beteiligt. "Deshalb verhandeln wir seit Sommer dieses Jahres mit HELIOS und haben eine Summe von rund 860.000 Euro als Beteiligung an den Personalkosten für klinische Forschung der Charié in den Raum gestellt", sagt der Dekan Prof. Martin Paul. 450.000 Euro wird HELIOS als weiterer Partner des ECRC für 2007 zur Verfügung stellen. "Ein absolut positives Signal", wertet Paul diesen Verhandlungserfolg. "Gemeinsam können wir das hohe wissenschaftliche Niveau am Campus Berlin Buch halten."

Der Standort Buch ist wissenschaftlich extrem produktiv. Rund 6 Millionen Euro investiert die Charité dort jährlich aus ihren Landesmitteln für Forschung und Lehre. Eine Investition, die sich lohnt, da die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort hohe Drittmittelsummen einwerben: "In 2006 haben wir für jeden von uns bezahlten Euro in Buch 1,58 Euro an Drittmitteln zurückbekommen", belegt Paul den Erfolg des Standortes.

"Es gibt und gab niemals einen Millionenskandal an der Charité", macht Ganten nochmals deutlich. Er warnt aber zugleich davor, den heutigen Verhandlungserfolg nun zu missbrauchen, um neue Diskussionen loszutreten: "Wer diese für die klinische Forschung jetzt zusätzlich eingeworbene Summe auf die vergangenen Jahre hochrechnet, handelt grob fahrlässig und hat nicht verstanden, dass sich in diesem Jahr mit dem neuen Forschungszentrum in Buch die Struktur wesentlich verändert hat. Es gab keine Quersubvention für die Krankenversorgung, von Rückerstattungen kann daher keine Rede sein."

Der Aufsichtsrat folgte außerdem dem Vorschlag von Charité und HELIOS, gemeinsam eine unabhängige Wirtschaftsprüfung für den Zeitraum seit Beginn der Kooperation in 2001 zu beauftragen.

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17.12.2007

Augentumore: Bestrahlung rettet Sehvermögen

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1000. Charité-Patientin am Hahn-Meitner-Institut behandelt

Augenärzte und Strahlentherapeuten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben jetzt die 1000-ste Patientin am Teilchenbeschleuniger des Hahn-Meitner Instituts (HMI) behandelt. Der Beschleuniger liefert

Augenärzte und Strahlentherapeuten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben jetzt die 1000-ste Patientin am Teilchenbeschleuniger des Hahn-Meitner Instituts (HMI) behandelt. Der Beschleuniger liefert einen Protonenstrahl, der den Augentumor zerstört, das umliegende gesunde Gewebe aber schont. "Im Unterschied zu einer konventionellen Strahlentherapie lässt sich die Wirkung der Protonen sehr genau auf den Tumor beschränken", erklärt Prof. Michael Foerster, Leiter der Klinik für Augenheilkunde am Charité Campus Benjamin Franklin. "So kann mit dem Verfahren in der Mehrzahl der Fälle die Sehkraft des erkrankten Auges gerettet werden." Die Kooperation zwischen der Charité und dem HMI be­steht seit 1998. Seit Beginn dieses Jahres steht das Gerät, das ursprünglich für physikalische Experimente aufgebaut wurde, ausschließlich für die Charité zur Verfügung. Es ist bis heute die einzige derartige Behandlungsmöglichkeit in Deutschland.

In den ersten Jahren behandelten die Augenärzte der Charité nur die so genannten Aderhaut-Melanome mit dem Protonenstrahler. Dann entdeckten sie, dass die Therapie auch bei Gefäß- und Netzhauttumoren gut funktioniert. Auch deswegen stieg die Zahl der Patienten rasch an. Im Herbst 2004 kam der 500-ste Patient. Jetzt hat sich die Zahl erneut verdoppelt. Dennoch ist die Therapie noch nicht ausreichend bekannt. Die Jubiläums-Patientin Birgit Petzold* aus dem sächsischen Oschatz erfuhr nur dank eigener Initiative, dass sich ihr erkranktes Auge auf diese Weise retten ließe. Nicht etwa ihr behandelnder Arzt hatte sie auf die Methode hingewiesen, sondern eine Bekannte stieß im Internet darauf.

Die Charité und das HMI haben das Verfahren kontinuierlich weiter verbessert. "Seit anderthalb Jahren ist ein neues Programm für die Therapieplanung im Einsatz", erläutert Dino Cordini, einer der zuständigen Medizin-Physiker. Mit einem solchen Programm bestimmen Physiker und Ärzte, welche Bereiche im Auge eines Patienten wie stark bestrahlt werden müssen. Das HMI entwickelte das Programm zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Damit kann man den Strahl viel genauer an Lage und Form des Tumors anpassen, so dass weniger gesundes Gewebe mitbestrahlt wird. "So nutzen wir die Eigenschaften der Protonen noch besser aus", betont Cordini. Die Augenklinik der Charité hat zudem das Operationsverfahren perfektioniert, mit dem große, im Protonenstrahler behandelte Tumoren anschließend entfernt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Abbauprodukte das Auge nicht schädigen.

* Die Patientin steht auf Anfrage für Interviews zur Verfügung. Fotos aus der Behandlung finden Sie auf http://www.hmi.de/pr/aktuell/1000/bilder.html.

Links

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Kontakt

 

 

Dr. Ina Helms

Pressesprecherin

Hahn-Meitner-Institut Berlin

Postadresse:

t: +49 30 8062 2034

 

 

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18.12.2007

Atemmuskelstimulation hilft ALS-Patienten

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Charité-Ärzte implantieren erstmalig Zwerchfellschrittmacher

Chirurgen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben erstmals in Europa einen Zwerchfellschrittmacher bei zwei Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) implantiert. In Zusammenarbeit mit der ALS-Ambulanz

Chirurgen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben erstmals in Europa einen Zwerchfellschrittmacher bei zwei Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) implantiert. In Zusammenarbeit mit der ALS-Ambulanz führten die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie und die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin den Eingriff durch. Bei der ALS handelt es sich um eine chronische und fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu einer Muskellähmung am ganzen Körper führt. ALS ist unheilbar, aber die neuartige Operation aus den USA könnte den Patienten ein längeres Überleben ermöglichen. Der Schrittmacher stimuliert das Zwerchfell und wirkt so dem fortschreitenden Muskelschwund des Organs entgegen.

Das Zwerchfell ist der wichtigste Atemmuskel des Menschen. Beim Einatmen zieht es sich zusammen und senkt sich ab. Dadurch wird Luft in die Lungen eingesogen. ALS lähmt das Zwerchfell und führt so zu einer lebensbedrohlichen Atemminderung. Der Schrittmacher reduziert die ALS-bedingte Atmungsschwäche, so dass Patienten länger ohne künstliche Beatmung leben können.

Der Zwerchfellschrittmacher wird in einem minimal-invasiven Verfahren eingesetzt. Dabei befestigen die Operateure vier Elektroden an der Unterseite des Zwerchfells. Die Kabel der Elektroden werden durch die Bauchwand nach außen geführt und dort mit einem elektronischen Stimulationsgerät verbunden. Dieses sendet Impulse an die Elektroden im Zwerchfell, wodurch sich der Muskel zusammenzieht. Die Stimulation regt die Muskelaktivität an und verzögert so die Lähmung des Zwerchfells.

Während der Operationen stand der Entwickler der Methode, Dr. Raymon Onders von der Universitätsklinik Cleveland (USA), den Charité-Chirurgen Dr. Sven-Christian Schmidt und Dr. Robert Eisele beratend zur Seite. Beide Eingriffe verliefen komplikationslos. Nach der Operation werden die Patienten jetzt ambulant weiter behandelt. Zehn Tage nach dem Eingriff wird der Schrittmacher in der ALS-Ambulanz eingestellt und aktiviert. Die Patienten führen die Stimulationen dann selbst zu Hause durch: Viermal täglich trainieren sie jeweils eine halbe Stunde das Zwerchfell.

"Momentan handelt es sich um ein experimentelles Verfahren. Noch gibt es keine Studien, die die therapeutische Wirksamkeit der direkten Stimulation des Zwerchfells bei ALS-Patienten belegen", erklärt Prof. Thomas Meyer, der Leiter der ALS-Ambulanz. Bislang haben US-amerikanische Chirurgen bei 50 Patienten den Zwerchfellschrittmacher eingesetzt und damit erste positive Ergebnisse erzielt.

Damit ALS-Patienten auch weiterhin gut betreut werden können, veranstaltet die Charité gemeinsam mit dem Berlin Marriott Hotel am 3. April 2008 eine Benefizgala. Die Erlöse aus den Eintrittsgeldern und Spenden der "Charity for Charité"-Gala kommen der ALS-Ambulanz zugute. Mehr Informationen gibt es im Internet unter undefinedhttp://www.charity-for-charite.de. Für Karten-anfragen steht Sabine Ruck vom Berlin Marriott Hotel unter sabine.ruck(at)marriotthotels.com zur Verfügung.

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Dr. Ina Helms

Pressesprecherin

Hahn-Meitner-Institut Berlin

Postadresse:

t: +49 30 8062 2034

Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharitéUniversitätsmedizin Berlin
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10117 Berlin

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Campus- bzw. interne Geländeadresse:Friedrich-Althoff-Haus (Charitéplatz 1)

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20.12.2007

Neues Forschungskonzept beim Schlaganfall

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Charité erhält Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin wird im Juni 2008 ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) für Schlaganfall einrichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat gestern zugesagt,

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin wird im Juni 2008 ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) für Schlaganfall einrichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat gestern zugesagt, das neue Konzept zunächst fünf Jahre lang mit insgesamt 25 Millionen Euro zu fördern.

Das so geförderte Centrum für Schlaganfall-Forschung Berlin (CSB) ist auf die Verbesserung der Schlaganfallbehandlung, der Rahmenbedingungen für Forschung und der Situation von Nachwuchswissenschaftlern ausgerichtet und geht auf eine Initiative der Charité und des Max-Delbrück-Centrums aus dem Jahr 2005 zurück. Das neue Zentrum wird unabhängig von Fachrichtungen interdisziplinär organisiert: nicht nur Neurologen, sondern auch Kardiologen, Internisten, Radiologen, Immunologen und Epidemiologen werden dort arbeiten. Neben Instituten der Charité sind das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Evangelische Geriatriezentrum Berlin und die Medical Park AG beteiligt.

"Um den gesamten Verlauf des Schlaganfalls - von der Alarmierung der Feuerwehr bis hin zu den Jahren nach dem Schlaganfall - abzubilden und Maßnahmen auf ihre langfristige Wirksamkeit zu überprüfen, haben wir die Berliner Schlaganfall-Allianz gegründet", sagt Prof. Matthias Endres von der Klinik für Neurologie. Geplant ist eine koordinierte Versorgungskette, in der der Patient von der Akutphase über die Frührehabilitation bis zur Nachsorge optimal behandelt und beraten wird. Ein Großteil aller Schlaganfallpatienten behält auch nach einem Jahr Behinderungen zurück, in Deutschland leben rund eine Million Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls.

"Die Förderung ist für uns eine Chance, die Rahmenbedingungen für klinische Forschung zu verbessern und sie enger mit der krankheitsorientierten Grundlagenforschung zu verknüpfen", erläutert Prof. Ulrich Dirnagl, Leiter der Experimentellen Neurologie. Hierzu dienen unter anderem das neue Curriculum des "klinischen Forschers", mit dem junge Mediziner systematisch auf umfangreiche Forschungsvorhaben vorbereitet werden, Rotationsstellen zwischen Versorgung und Forschung sowie ein Studienteam für klinische Forschung.

Die neue Einrichtung wird an den Standorten Charité Campus Mitte, Campus Benjamin Franklin und Campus Virchow-Klinikum angesiedelt sein. "Schlaganfall ist ein Notfall, bei dessen Behandlung jede Minute zählt, deshalb ist die dezentrale Struktur der Charité für uns ein Vorteil", erklärt Prof. Endres.

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Prof. Matthias Endres

Klinik für Neurologie

CharitéUniversitätsmedizin Berlin

CCM: Campus Charité Mitte

Abteilung für Experimentelle Neurologie

 

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Charitéplatz 1

10117 Berlin

 

t: +49 30 450 560 096



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20.12.2007

Neue Behandlungsstrategie für Nierentransplantierte

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Medikamente sind bereits in geringer Dosis sehr wirkungsvoll

Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, sind bei Patienten nach Nierentransplantationen bereits in geringer Dosis sehr effizient: Die Abstoßung des neuen Organs wird zuverlässig verhindert, Nebenwirkungen werden weitgehend vermieden, die Spenderniere arbeitet deutlich besser

Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, sind bei Patienten nach Nierentransplantationen bereits in geringer Dosis sehr effizient: Die Abstoßung des neuen Organs wird zuverlässig verhindert, Nebenwirkungen werden weitgehend vermieden, die Spenderniere arbeitet deutlich besser. Davon berichten jetzt Prof. Henrik Ekberg von der Lund University in Malmö, Schweden und Prof. Ulrich Frei von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin im "New England Journal of Medicine".* Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus 15 Ländern haben sie eine Studie an insgesamt 1645 Patientinnen und Patienten durchgeführt. "Allein in Deutschland haben sich 316 Betroffene an der Untersuchung beteiligt", erklärt Frei, der Leiter der klinischen Prüfung in Deutschland. "Nun haben wir wichtige Ergebnisse, die die medikamentöse Therapie nach der Nierentransplantation entscheidend voranbringen werden."

Wird ein Patient transplantiert, muss er sein Leben lang Medikamente nehmen. Diese so genannten Immunsupressiva unterdrücken das eigene Immunsystem und verhindern so, dass das neue Organ als Fremdkörper erkannt und abgestoßen wird. Das Problem: Einige der bekannten Immunsupressiva haben Nebenwirkungen und sind vor allem schädlich für die Nieren. "Es gibt daher bislang keinen Königsweg für die Behandlung der nierentransplantierten Patienten", erklärt Frei das Dilemma. "Wir suchen ständig nach einer optimalen Dosis, die die Abstoßung effizient unterdrückt und dennoch der neuen Niere nicht allzu großen Schaden zufügt."

Die Studie, die vier Jahre gedauert hat, sollte neue Wege aufzeigen. Dabei wurden die Patienten in Gruppen aufgeteilt und vom ersten Tag der Transplantation an mit drei verschiedenen Immunsupressiva in besonders niedrigen Dosierungen behandelt. Als Vergleich diente eine Gruppe mit herkömmlicher, hoch dosierter Therapie. Nach einem Jahr überprüften die Wissenschaftler anhand der Nierenfunktion, inwieweit bei den verschiedenen Medikamenten eine, das Organ schädigende, Nebenwirkung aufgetreten war. Zusätzlich betrachteten sie das so genannte Transplantatüberleben. Es ist ein Maß dafür, ob die Abstoßung erfolgreich vermieden werden konnte. Das erstaunliche Resultat: Viel hilft nicht viel - geringe Dosen dieser Medikamente verhindern bereits höchst effizient die Abstoßung und führen so zu deutlich weniger Nebenwirkungen. "Eine Erkenntnis, die die Gesundheit und die Lebensqualität unserer nierentransplantierten Patienten deutlich verbessern könnte", sieht Frei optimistisch in die Zukunft. Weitere Studien müssen nun zeigen, ob die geringe Dosierung auch nach mehrjähriger Behandlung noch ausreichend ist.

* Ekberg et al.: Reduced Exposure to Calcineurin Inhibitors in Renal Transplantation: N Engl J Med 2007; 357:2562-75

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27.12.2007

Die Depression besiegen: Studienteilnehmer gesucht

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Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse - welche Behandlungsform macht chronisch depressive Patienten langfristig gesund? Diese Frage soll eine Studie

Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse - welche Behandlungsform macht chronisch depressive Patienten langfristig gesund? Diese Frage soll eine Studie klären, die an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und mehreren anderen Zentren in Deutschland in den nächsten drei Jahren durchgeführt wird. Während die Verhaltenstherapie eher auf die Veränderung aktueller Gedanken und Gefühle abzielt, richtet die psychoanalytische Methode den Blick auf Beziehungsverhalten und Gefühlsleben, die schon in Kindheit und Jugend geprägt werden. Beide Therapieformen sind von den Krankenkassen anerkannt. "Bis zu 40 Prozent der depressiven Patienten haben trotz verbesserter medikamentöser Therapiemöglichkeiten einen chronischen Krankheitsverlauf", erklärt Prof. Hans-Christian Deter, Leiter der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie am Charité Campus Benjamin Franklin. "Symptomatisch für die Depression ist, dass sich die Menschen über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen hoffnungslos, freudlos, verzweifelt und traurig fühlen". Für die Studie werden Patienten im Alter von 21 bis 60 Jahren gesucht, die sich seit mindestens einem Jahr depressiv fühlen und bereit sind, neben der Therapie auch Fragebögen auszufüllen und Gespräche vor und nach der Behandlung zu führen. Anmeldung und Informationen unter Tel.: +49 30 8445 3996 oder per E-Mail unter psychosomatik-cbf(at)charite.de.

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28.12.2007

Mit guten Vorsätzen ins Neue Jahr starten

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Charité ermöglicht ambulanten Alkoholentzug

Wer jetzt dem Alkohol Adieu sagen will, findet Unterstützung in der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Nicht nur in der Silvesterzeit helfen die Mitarbeiter der Alkoholambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte Alkoholabhängigen, diesen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Wer jetzt dem Alkohol Adieu sagen will, findet Unterstützung in der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Nicht nur in der Silvesterzeit helfen die Mitarbeiter der Alkoholambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte Alkoholabhängigen, diesen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.

1,6 Millionen Deutsche sind alkoholkrank. 42.000 sterben jährlich an den direkten Folgen des Alkoholmissbrauchs. Doch die Gefahr fängt schon viel früher an: "Zehn Millionen Deutsche konsumieren Alkohol in riskanten Mengen", erklärt Prof. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. "Sie sollten ihr Verhalten ändern, bevor es zu spät ist."

Wer Hilfe sucht, muss sich nicht zwangsläufig auf einen Klinikaufenthalt einstellen. Die Charité bietet vielen Patienten die Möglichkeit eines ambulanten Entzuges. Der Vorteil: Der Patient bleibt in seinem häuslichen Umfeld. "Das ist oft wichtig fürs Wohlbefinden, aber auch für die soziale Akzeptanz", sagt Heinz. "Wir wollen die Stigmatisierung der Betroffenen minimieren." Doch gerade dieses Umfeld birgt für die Patienten auch Herausforderungen, wenn der Alkoholkranke weiter sein altes Leben, einschließlich der Stammkneipe, vor Augen hat. Deshalb eignet sich nicht jeder Patient für einen ambulanten Entzug. Ein stabiles Umfeld ist sehr wichtig. Und natürlich können Obdachlose oder Schwerkranke stationär besser betreut werden.

In der Alkoholambulanz erfolgt zunächst eine ausführliche Untersuchung, um das Risikoprofil des Erkrankten zu bestimmen. Erst dann startet die Behandlung mit der körperlichen Entgiftung. Dafür kommen die Patienten täglich in der Ambulanz vorbei. Hier erhalten sie nicht nur ärztliche, sondern auch psychologische Unterstützung. Gemeinsam mit den Patienten werden die tiefer liegenden Probleme erarbeitet, da die Sucht oft nur ein Symptom darstellt. Aber auch die konkreten Probleme zu Hause werden tatkräftig gelöst. Sozialarbeiter zeigen auf, wie es nach dem Entzug weitergeht, vermitteln Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Ohne professionelle Hilfe sollte niemand den ersten Schritt in ein suchtfreies Leben gehen. Das bestätigt auch Dr. Jakob Hein, einer der Leiter der Arbeitsgruppe Suchtmedizin: "Es ist lebensgefährlich, einfach selbst aufzuhören. Krampfanfälle oder Zittern begleiten den Entzug." Auch das so genannte Entzugserbrechen stelle eine besondere Gefahr dar, denn in dessen Folge könne der Patient ersticken.

"Wer sich dazu entschließt, mit dem Trinken aufzuhören oder zum Thema beraten werden will, kann jederzeit auf unsere Unterstützung zählen und in der Alkoholambulanz einen Termin vereinbaren", sagt Dr. Hein.
Unter Tel.: +49 30 450 617 123 ist diese wochentags von 8 bis 17 Uhr zu erreichen.

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09.01.2008

Erster Volumen-Computertomograph Europas installiert

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat am Campus Charité Mitte jetzt den schnellsten Computertomographen (CT) Europas installiert. Das Gerät der Firma Toshiba, ein so genanntes dynamisches Volumen-CT, kann auf einmal bis zu 320 hauchdünne Körperschichten erfassen und zu einem dreidimensionalen Bild

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat am Campus Charité Mitte jetzt den schnellsten Computertomographen (CT) Europas installiert. Das Gerät der Firma Toshiba, ein so genanntes dynamisches Volumen-CT, kann auf einmal bis zu 320 hauchdünne Körperschichten erfassen und zu einem dreidimensionalen Bild zusammensetzen. So lassen sich erstmals Bewegungsabläufe oder die Durchblutung eines Organs abbilden. Auch das vollständige Herz mit seiner Anatomie und Funktion kann nun innerhalb nur eines Herzschlags vollständig erfasst werden. Gleichzeitig arbeitet das Gerät mit einer im Vergleich zu herkömmlichen CTs drastisch reduzierten Röntgenstrahlung und erlaubt, an fast allen Organen die Durchblutung von Tumoren abzubilden. Die Ärzte und Wissenschaftler der Charité versprechen sich davon präzisere Aussagen über das Stadium eines Krebsleidens, um so die Wirksamkeit von Therapien schneller überprüfen zu können. Auch die Durchblutung des Gehirns lässt sich bei Patienten mit einem vermuteten Schlaganfall erstmals vollständig abbilden und in einem Farbbild darstellen. Damit soll in Zukunft eine lebensrettende Therapie schneller und sicherer zum Einsatz kommen.

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09.01.2008

Kinderasthma: Charité definiert Behandlungsstandards

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Unter Federführung von Experten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben sich erstmals Vertreter von 18 medizinischen Fachgesellschaften aus Europa und den USA auf verbindliche Regeln zur Behandlung des allergischen Asthmas bei Kindern

Unter Federführung von Experten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben sich erstmals Vertreter von 18 medizinischen Fachgesellschaften aus Europa und den USA auf verbindliche Regeln zur Behandlung des allergischen Asthmas bei Kindern geeinigt. Die Leitlinien sind in dieser Woche in der Zeitschrift Allergy* veröffentlicht worden. Sie beenden jahrzehntelange Auseinandersetzungen über Grundfragen der Therapie bei dieser häufigsten chronischen Kinderkrankheit. So schließen sie eine genaue Diagnostik ein, damit verhindert werden kann, dass erkrankte Kinder mit dem Asthma erregenden Allergen in Berührung kommen. "Das ist nicht selbstverständlich", erklärt Prof. Ulrich Wahn, Leiter der Klinik für Pädiatrie am Charité Campus Virchow-Klinikum. "In Großbritannien gibt es bisher keine Allergie-Diagnostik. Erst vor kurzem hatten wir eine Delegation aus dem britischen Oberhaus zu Gast, die sich das Berliner Behandlungsmodell anschauen wollten."

*Bacharier LB et al.: Diagnosis and treatment of asthma in childhood – A PRACTALL consensus report. Allergy 2008; Bd. 63, S. 5-34

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09.01.2008

Charité eröffnet Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs

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Als erstes Krankenhaus in Deutschland ist die CharitéUniversitätsmedizin Berlin als Europäisches Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (EKZE) zertifiziert worden. Die Patientinnen erhalten damit eine maßgeschneiderte interdisziplinäre Versorgung.

Als erstes Krankenhaus in Deutschland ist die CharitéUniversitätsmedizin Berlin als Europäisches Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (EKZE) zertifiziert worden. Die Patientinnen erhalten damit eine maßgeschneiderte interdisziplinäre Versorgung. Beteiligt sind etwa 20 Fachdisziplinen, wie zum Beispiel Gynäkologie, Chirurgie, Pathologie, Radiologie oder das Zentrum für Rehabilitation. Die exakt aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit erspart den Patientinnen überflüssige Untersuchungen – sie erhalten so schnellstmöglich die jeweils optimale Behandlung. Ein besonderes Angebot ist die so genannte Tumorkonferenz: Niedergelassene Ärzte, aber auch Mediziner aus anderen Kliniken, können hier komplizierte Krankheitsfälle vorstellen, die dann gemeinsam mit Charité-Ärzten online nach aktuellstem Wissensstand diskutiert werden. Diesen Service soll es in Zukunft sogar europaweit geben. Zur Eröffnung des Europäischen Kompetenzzentrums für Eierstockkrebs spricht Prof. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, ein Grußwort. Experten der Charité stellen das Zentrum in Kurzvorträgen vor. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 16. Januar 2008, um 17:00 Uhr im Kursraum 5 am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin statt. Die Adresse auf dem Gelände lautet Mittelallee 10.

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09.01.2008

Geistig fit bis ins hohe Alter – öffentliches Symposium

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Wie kann man der Altersdemenz oder -depression vorbeugen? Und wie können Angehörige die Betroffenen unterstützen? Die 3. Berliner Psychiatrietage an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin widmen sich den psychischen Erkrankungen

Wie kann man der Altersdemenz oder -depression vorbeugen? Und wie können Angehörige die Betroffenen unterstützen? Die 3. Berliner Psychiatrietage an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin widmen sich den psychischen Erkrankungen im Alter. In wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops stellen Experten Grundlagen des Alterns und häufige Krankheitsbilder vor und zeigen auf, welche Hilfsangebote es gibt. Die Psychiatrietage richten sich an Wissenschaftler, Betroffene und ihre Angehörigen. Auch Patienten kommen zu Wort, und am dritten Tag der Symposiums stehen die Experten für alle offen gebliebenen Fragen zur Verfügung. Veranstalter des Symposiums ist die Abteilung Sozialpsychiatrie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin. Es findet vom 17. bis 19. Januar 2008 im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, in 10117 Berlin statt. Nähere Informationen unter undefinedhttp://www.charite-psychiatrie.de/main/aktuelles.html.

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