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Online Studie zur Behandlungszufriedenheit von PatientInnen



Kurztitel: Tin-TRAC

Untersuchte Krankheit: Tinnitus

Studienleitung: Prof. Dr. Birgit Mazurek


Klinik, Institut: Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde CCM

Patient/-in (krank)
Alter: 18 - 100
Geschlecht: Alle

Status: Teilnehmende gesucht
Stand: 26.11.2022

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Studienbeschreibung

Titel

Online Studie zur Behandlungszufriedenheit von PatientInnen

Kurztitel

Tin-TRAC

Allgemeinverständliche Kurzbeschreibung

Online Befragung zur Ermittlung von gängigen Tinnitus- Diganose und - Behandlungsmethoden sowie der Behandlungszufriedenheit von

Wissenschaftliche Kurzbeschreibung
  • Hintergrund zu "Tin-TRAC"
    Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass 10-30 % der erwachsenen Bevölkerung in den EU-Ländern von Tinnitus betroffen sind. Neben der gesellschaftlichen und individuellen Belastung ist auch die wirtschaftliche Belastung durch Tinnitus groß. Die Gesundheitskosten für jeden betroffenen Patienten werden auf 500 bis 1500 € pro Jahr geschätzt. Aufgrund der großen Heterogenität der Symptome sind ein interdisziplinärer Ansatz und ein individueller Behandlungsplan für ein erfolgreiches Tinnitus-Management von entscheidender Bedeutung. In ganz Europa arbeiten Vertreter/ Vertreterinnen verschiedener Disziplinen (HNO, Audiologie, Psychoakustik, Psychologie/Psychiatrie, Neurologie, Allgemeinmedizin, …) an der Bereitstellung hochgradig personalisierter, aktueller Diagnostik- und Managementmaßnahmen und arbeiten in verschiedenen Forschungsprojekten zusammen, um die Pathophysiologie des Tinnitus zu untersuchen sowie aktuelle Diagnostik- und Managementmaßnahmen zu verbessern.
    Im Rahmen des Projekts "Interprofessional Training for Tinnitus Researchers and Clinicians" (Tin-TRAC) sollen digitale Ressourcen erstellt werden, die einem breiten Publikum von Personen verschiedener Gesundheitsberufe und Forschern/Forscherinnen zur Verfügung stehen werden, um die Untersuchung und das Management von Tinnitus in der klinischen und wissenschaftlichen Praxis in der EU zu integrieren. Tin-TRAC ist ein europäisches, im Rahmen von Erasmus+ gefördertes Projekt der folgenden Partnerorganisationen:
  • Abteilung für Psychologie, Universität Zypern, Zypern
  • CYENS Forschungszentrum "Centre of Excellence", Zypern
  • Labor für medizinische Physik und digitale Innovation, Medizinische Fakultät, Aristoteles-Universität Thessaloniki, Griechenland
  • Institut für Kommunikation und Computersysteme, Fakultät für Elektro- und Computertechnik, Nationale Technische Universität Athen, Griechenland
  • Tinnituszentrum, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland
  • Tinnituszentrum, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland
    Tin-TRAC wird 6 wiederverwendbare Lernobjekte (Reusable Learning Objects, RLOs) und eine e-Learning-Plattform erstellen, um Fachkräfte im Gesundheitswesen, Klinikern/Klinikerinnen und Forschern/Forscherinnen in weltweit anerkannten Richtlinien zur Tinnitusuntersuchung, -behandlung und -forschung zu schulen. Die langfristigen Ziele von Tin-TRAC liegen in der Integration der Tinnitus-Untersuchung und des Tinnitus-Managements in der klinischen und wissenschaftlichen Praxis in der gesamten EU. Tin-TRAC's audiovisuelle Ressourcen zielen darauf ab, von Patienten/Patientinnen und Fachpersonen mit unterschiedlichem Hintergrund verstanden zu werden, die jüngsten (neuro-)wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet zu nutzen und durch Webinare, Workshops, wissenschaftlichen Austausch und innovative Lernziele Tinnitus-Fachkenntnisse zu vermitteln.
    Als erster Schritt des Tin-TRAC Projektes soll eine Bedarfsanalyse erfolgen, die den Bildungsbedarf in Bezug auf die Tinnitus-Diagnostik/-Untersuchung und das Tinnitus-Management erforscht. Die Bedarfsanalyse stellt die Grundlage von Tin-TRAC dar, da die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Inhalte der zu erstellenden Lernobjekte und der e-Learning-Plattform einfließen werden. Dieser Ethikantrag bezieht sich auf die Erhebung der Rohdaten für die Bedarfsanalyse, für dessen Koordination das Tinnituszentrum der Charité zuständig ist.
    Ziele der Bedarfsanalyse
    Ziel der Bedarfsanalyse ist es, typische Untersuchungs- und Behandlungspraktiken für Tinnitus sowie den Bildungsbedarf von Klinikern/Klinikerinnen, Forschern/Forscherinnen und Patienten/Patientinnen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse werden in das zu entwickelnde Lehrmaterial einfließen. Ziel der Bedarfsanalyse ist es, durch Befragung von Klinikern/Klinkerinnen, Forschern/Forscherinnen und Patienten/Patientinnen Rohdaten zur Untersuchungs-/Behandlungspraxis von Tinnitus und zum Bildungsbedarf zu sammeln. Die Datenerhebung für die Bedarfsanalyse wird in Form von drei anonymen Online-Umfragen erfolgen. Die spezifischen Ziele dieser Umfragen sind:
    1. die gängigen Tinnitus-Diagnose- und -Behandlungsmethoden zu ermitteln
    2. den Einsatz von Diagnose- und Behandlungsmethoden zwischen Klinikern/Klinikerinnen und Forschern/Forscherinnen zu vergleichen
    3. die Nutzung von Diagnose- und Behandlungsmethoden durch Patienten/Patientinnen zu ermitteln
    4. die Behandlungszufriedenheit zwischen Klinikern/Klinikerinnen, Forschern/Forscherinnen und Patienten/Patientinnen zu vergleichen
    5. den Bildungsbedarf von Klinikern/Klinikerinnen, Forschern/Forscherinnen und Patienten/Patientinnen zu Tinnitus zu ermitteln und zu vergleichen
    Beide Umfragen sollen anonym erfolgen, auf Englisch, Griechisch und Deutsch zur Verfügung stehen und durch alle Partnerorganisationen verbreitet werden.
Webseite (Charité)WebseiteStudienstart

01.09.2022

Untersuchte Krankheit, Gesundheitsproblem

ICD-Code
  • H93.1 - Tinnitus aurium

Tinnitus

Einschlusskriterien

Alter

18 - 100

Geschlecht

Alle

Weitere Einschlusskriterien
  • Sie sind selbst von Tinnitus betroffen oder
  • Sie arbeiten im klinischen Bereich mit Tinnitus-Patienten/-innen oder
  • Sie betreiben Forschung zu Tinnitus

Ausschlusskriterien

Charakteristika

Studientyp

Nicht-interventionell

Studienphase

Nicht zutreffend

Kontakt

Kontakt für Studienteilnehmende

Tabea Schiele

tabea.schiele(at)charite.de


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