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Untersuchungen zur exzitatorisch/inhibitorischen (E/I) Neurotransmitterbalance mittels Magnetresonanzspektroskopie in Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen



Kurztitel: SysMedSUDs

Untersuchte Krankheit: Substanzgebrauchsstörungen (Nikotin-, Cannabis- und Opiatgebrauchsstörung)

Studienleitung: Prof. Dr. Dr. Henrik Walter


Klinik, Institut: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie | CCM

Patient/-in (krank)
Alter: 25 - 50
Geschlecht: Alle

Status: Teilnehmende gesucht
Stand: 16.04.2021

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Studienbeschreibung

Titel

Untersuchungen zur exzitatorisch/inhibitorischen (E/I) Neurotransmitterbalance mittels Magnetresonanzspektroskopie in Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen

Kurztitel

SysMedSUDs

Allgemeinverständliche Kurzbeschreibung

Suchterkrankungen tragen einen wesentlichen Teil zur globalen Krankheitslast bei. Studien legen nahe, dass das Verhältnis zwischen aktivierenden und hemmenden Botenstoffen im Gehirn einen wichtigen Faktor bei der Entstehung von Suchterkrankungen darstellt. Allerdings steht der direkte Nachweis eines Ungleichgewichtes zwischen aktivierenden und hemmenden Botenstoffen im Gehirn bei Suchtpatienten noch aus. Diese Wissenslücke wollen wir durch die direkte Messung von aktivierenden und hemmenden Botenstoffen mittels Magnetresonanzspektroskopie schließen. Dabei werden zwei für die Suchtentstehung relevante Hirnregionen untersucht. Da verschiedene Suchtmittel sehr unterschiedliche Effekte auf das Gehirn haben, werden die Messergebnisse zwischen Menschen mit verschiedenen Suchterkrankungen (Nikotin-, Cannabis- oder Opiatabhängigkeit) und gesunden Kontrollprobanden verglichen. Wir erwarten, dass die regionalen Botenstoffkonzentrationen die Ruheaktivität des Gehirns in einer für das jeweilige Suchtmittel spezifischen Weise beeinflusst. Aus den Erkenntnissen der Studie erhoffen wir uns ein tieferes Verständnis der Ursachen von Suchterkrankungen, auf dessen Basis neue Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen entwickelt werden können, um so die durch Sucherkrankungen verursachte Krankheitslast zu verringern.

Wissenschaftliche Kurzbeschreibung

Genetic and molecular studies suggest imbalances in major neurotransmitter systems as an important pathogenetic mechanism in substance use disorders (SUDs), however direct evidence for such dysregulation of the main excitatory (glutamate, GLU) and inhibitory (γ-aminobutyric acid, GABA) neurotransmitters in patient populations is lacking. In our study, we therefore intend to compare patients with a SUD diagnosis for either nicotine, cannabis or opiate as well as drug-free healthy controls in a cross-sectional design. Our goal is to compare the excitatory/inhibitory balance by measuring the local concentration of GABA and Glu in the left insular cortex and the prefrontal cortex using magnetic resonance spectroscopy. Moreover, data from resting-state functional MRI will be acquired to study properties of the resting state networks and their relationship to local Glu and GABA concentrations as well as data from diffusion tensor imaging to determine the relationship between the observed functional connectivity and structural connectivity with regard to the different classes of substance use disorders. Together, these data will give insight into specific and shared SUD related alterations in E/I balance within two key brain regions of the reward system, and how these parameters affect the properties of large-scale brain networks.

Webseite (Charité)WebseitePrimärregister-Typ

DRKS-Nr.

Primärregister-ID

DRKS00022038

Untersuchte Krankheit, Gesundheitsproblem

ICD-Code
  • F11.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide; Abhängigkeitssyndrom
  • F12.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide; Abhängigkeitssyndrom
  • F17.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak; Abhängigkeitssyndrom

Einschlusskriterien

Alter

25 - 50

Geschlecht

Alle

Weitere Einschlusskriterien

Vorliegen der Diagnose Nikotinabhängigkeit ODER
Vorliegen der Diagnose Cannabisabhängigkeit ODER
Vorliegen der Diagnose Opiatabhängigkeit sowie Opiatsubstitutionstherapie

Ausschlusskriterien

Schwerwiegende internistische und neurologische Erkrankungen (z.B. Tumor, Parkinson, Multiple Sklerose)
Vorliegen einer psychotischen Störung oder einer sonstigen schweren und schlecht kontrollierbaren psychiatrischen Störung
Einnahme von Medikamenten, die auf das Gehirn wirken
Wesentlicher Beikonsum zusätzlich zur jeweiligen Substanz oder akute Intoxikation
Metall im Körper (z.B. Herzschrittmacher, Metall-Implantate oder feste Zahnspangen)
Bei Frauen: derzeitige Schwangerschaft und Stillzeit

Charakteristika

Studientyp

Nicht-interventionell

Studienphase

Nicht zutreffend

Kontakt

Kontakt für Studienteilnehmende

Herr M.Sc. Justin Böhmer

+49 30 450 517 223

sysmedsud-studie(at)charite.de


Kontakt für wissenschaftliche Anfragen

Herr M.Sc. Justin Böhmer

+49 30 450 517 223

sysmedsud-studie(at)charite.de


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