Presseinformation


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Berlin, 28.03.2018 Die Charité – Universitätsmedizin Berlin führt bei stationär aufgenommenen Neugeborenen und ausgewählten Eltern routinemäßig ein sogenanntes Screening auf multiresistente Erreger durch, zu denen auch MRSA gehört. Erwartungsgemäß werden in unregelmäßigen Abständen dabei Patienten und Angehörige identifiziert, die MRSA-besiedelt sind, ohne krank zu sein.

So wurde in diesem Jahr bei drei Kindern MRSA nachgewiesen. Bei einem weiteren Frühchen bestand ein Verdacht, der inzwischen ausgeräumt ist. Dabei ist zu betonen, dass diese Kinder zurzeit nur besiedelt und nicht infiziert sind. Die Patienten wurden entsprechend separiert und vorkehrende Schutzmaßnahmen getroffen. Eines der drei besiedelten Kinder hatte eine zurückliegende MRSA-Infektion – die Behandlung ist erfolgreich abgeschlossen. Kein Patient der Neonatologie ist aktuell an einer MRSA-Infektion erkrankt.

Ob es sich bei diesen drei Fällen um den gleichen MRSA-Stamm handelt, ist offen und wird derzeit geklärt. Für diese Fragestellung sind hochspezialisierte molekularbiologische Untersuchungen erforderlich, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.


Kontakt:

Manuela Zingl
Stellvertretende Pressesprecherin
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400






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