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Presseeinladung


Ausstellung zu Grenzüberschreitungen in der Medizin während des Nationalsozialismus


Berlin, 17.11.2017 Welche Haltungen in der Medizin und welche Verhältnisse konnten dazu führen, dass Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus in einer aus heutiger Sicht ethisch fragwürdigen und menschenverachtenden Weise gehandelt haben? Auch Angehörige der Berliner Medizinischen Fakultät ließen sich umfassend und bereitwillig für die biopolitischen Ziele und Maßnahmen des Regimes in Anspruch nehmen. Sie machten ihre Kliniken und Institute der Charité und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Orten der NS-Rassen-, Leistungs- und Vernichtungsmedizin. In neun Stationen zeigt die Ausstellung diese Grenzüberschreitungen und thematisiert ebenso Gefährdungen, die auch der modernen Medizin immanent sind.

Wir laden Sie herzlich zum Presserundgang durch die Ausstellung ein:
Donnerstag, den 23. November um 11 Uhr
Psychiatrische und Nervenklinik
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1 in 10117 Berlin
Geländeadresse: Bonhoefferweg 3


Ihre Gesprächspartner sind:
Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité
Dr. Judith Hahn, Kuratorin, Institut für Geschichte der Medizin der Charité
Prof. Dr. Thomas Beddies, Stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité
Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Stiftungsgastprofessur Medical Humanities an der Charité

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten bis Mittwoch, den 22. November um Anmeldung unter presse@charite.de.

Die offizielle Ausstellungseröffnung findet abends um 18 Uhr im Carl Westphal-Hörsaal der Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité, Bonhoefferweg 3 in 10117 Berlin statt. Weitere Informationen unter https://gedenkort.charite.de/ueber_gedenkortcharite/veranstaltungen/


Kontakt:

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400




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