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Corona-Ticker

Auf dieser Seite finden Sie Tickermeldungen der Charité zum Coronavirus.

 

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[18. Juni] Charité-SARS-CoV-2-Untersuchungsstelle am Campus Virchow-Klinikum stellt Betrieb ein

Die Charité-SARS-CoV-2-Untersuchungsstelle am Campus Virchow-Klinikum hat am 18. Juni ihren Betrieb eingestellt. Sie war die erste Untersuchungsstelle in Berlin, die am 3. März 2020 eröffnet hat. Mehr als 25.000 Abstriche konnten in der Einrichtung durchgeführt werden. Für das Land Berlin hat die Charité zudem mehr als 3.000 Lehrende und Erziehende untersucht. In Spitzenzeiten haben sich pro Tag mehr als 200 Patientinnen und Patienten vorgestellt.

[20. April] Charité richtet COVmAB-Ambulanz zur Gabe von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 ein

Die Charité bietet ab sofort den Einsatz monoklonaler Antikörper (mAB) bei einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion in der vom Pandemiestab neu eingerichteten COVmAB-Ambulanz in der Campusklinik auf dem Campus Charité Mitte an. Das Angebot umfasst eine ambulante Behandlung zur Versorgung von Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf und zur Vorbeugung einer Hospitalisierung. Das Bundesministerium für Gesundheit stellt dazu zwei mAB zur Verfügung: Bamlanivimab sowie die mAB-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab. Dabei handelt es sich nicht um eine Arzneimittelstudie. Das neue Angebot richtet sich an ambulante, selbstständige, aufklärungs- und einwilligungsfähige Erwachsene.

Voraussetzungen für eine mAB-Behandlung

Voraussetzung für die ambulante mAB-Gabe ist ein frühes Infektionsstadium, d.h. die ersten Symptome sollten nicht länger als fünf Tage zuvor aufgetreten und der positive SARS-CoV-2-Nachweis nicht älter als 72 Stunden sein. Für Patientinnen und Patienten, die eine fortgeschrittene Erkrankung aufweisen und aufgrund COVID-19 im Krankenhaus behandelt werden, konnte kein Nutzen nachgewiesen werden.

Folgende COVID-19-Patientinnen und -Patienten können behandelt werden:

  • alle Personen im Alter von über 50 Jahren
  • Erwachsene mit einer Immunsuppression (z.B. aktive Chemotherapie, Organ- oder Stammzelltransplantierte, Menschen mit HIV-Infektion mit schlecht kontrollierter Erkrankung)
  • Erwachsene mit chronischen Nierenerkrankungen
  • Erwachsene mit deutlichem Übergewicht (BMI ≥35)
  • Erwachsene mit höhergradiger chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Lungenfibrose
  • Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)

Terminvergabe

Eine Terminvergabe ist nur nach telefonischer Anmeldung über einen Arzt-zu-Arzt-Kontakt möglich. Die COVmAB-Ambulanz ist zu erreichen unter:

Tel: +49 30 450 576 888

Bei pädiatrischen Patienten sollte Rücksprache gehalten werden mit der Infektiologie:

Tel: +49 30 450 653 666

Vor der Infusion findet eine ausführliche Aufklärung statt. SARS-CoV-2-infizierte Menschen sollten keinesfalls unangemeldet am Campus Charité Mitte vorstellig werden.

[Die Liste der berechtigten Patienten wurde am 29. April um Über-50-Jährige ergänzt.]

[17. Februar] Veröffentlichung von Zahlen zu Virusvarianten

Labor Berlin, ein gemeinsames Tochterunternehmen von Charité und Vivantes, veröffentlicht ab sofort einmal wöchentlich auf seiner Webseite die Anzahl der Proben, die positiv auf eine der aktuell im Fokus stehenden Virusvarianten getestet wurden.

Die Proben stammen aus der Charité und Vivantes sowie von externen Einsendern (siehe "Wie werden Mutationen an der Charité untersucht?"). Zusammen versorgen die Charité und Vivantes rund 40 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten in Berlin. Die von Labor Berlin erhobenen Daten sind damit bereits ein wichtiger Indikator für die Verbreitung von Virusvarianten in der Region.

Wissenswertes zu Mutationen ist hier zusammengestellt.

[25. Januar] Stationär behandelte Person positiv auf Variante B.1.1.7. getestet

Im Zuge der erweiterten Analysen hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine weitere Probe positiv auf die Virusvariante B.1.1.7, die sogenannte "englische Variante", getestet. Die Probe war bei einer symptomatischen Person in einer Zentralen Notaufnahme der Charité entnommen worden. Die betroffene Person befindet sich seit der Probenentnahme in stationärer Behandlung auf einer COVID-19-Normalstation der Charité und wird seitdem durchgehend unter den üblichen COVID-19-Schutzmaßnahmen behandelt und isoliert.

Wissenswertes zu Mutationen ist hier zusammengestellt.

[21. Januar] Ambulant entnommene Probe positiv auf Variante B.1.1.7 getestet

Im Zuge der erweiterten Testung auf Virusvarianten hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine Probe positiv auf die Virusvariante B.1.1.7, die sogenannte "englische Variante", getestet. Die Probe war in der ambulanten Untersuchungsstelle der Charité am Campus Virchow-Klinikum entnommen worden. Die betroffene Person wurde über den positiven Befund gemäß den Vorschriften informiert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Sie war zu keinem Zeitpunkt in stationärer Behandlung. DIe Information über die nachgewiesene Virusvariante wurde übermittelt.

Wissenswertes zu Mutationen ist hier zusammengestellt.

[1. Oktober] Corona-Teststellen an den Flughäfen

Wichtige Hinweise für alle Einreisenden und Rückkehrenden hat die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unter https://www.berlin.de/sen/gpg/service/oft-gesucht/artikel.968998.php veröffentlicht. Informationen zu den Corona-Teststellen an den Flughäfen erhalten Sie unter https://www.berlin.de/corona/massnahmen/einreisen-und-quarantaene/ [Änderung am 1.10.2020].

[29. Juni] Was umfasst die Berliner Teststrategie?

Der Senat hat die „Berliner Teststrategie“ auf COVID-19 beschlossen, mit der berlinweit in einem abgestimmten Vorgehen Personen mit erhöhtem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes und Personen mit erhöhtem Risiko der Verbreitung frühzeitig identifiziert werden sollen. Im Fokus stehen dabei Einrichtungen des Gesundheitswesens, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten sowie Tests an Orten mit erhöhtem Verbreitungsrisiko, wie etwa in der Gastronomie oder in Justizvollzugsanstalten. Ein von der Charité gemeinsam mit Vivantes Netzwerk für Gesundheit erarbeitetes Konzept bildete die Grundlage der Teststrategie mit dem Ziel der Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung der Gesundheit und des öffentlichen, gesellschaftlichen und wirtschaften Lebens in Berlin.

Als Auftakt ist die Berliner Teststrategie in Bildungseinrichtungen gestartet, die sich aus mehreren Bausteinen zusammensetzt: Seit Anfang Juni konnten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zunächst 48 ausgewählten Bildungseinrichtungen ohne Symptome an der Charité testen lassen. Seit Ende Juni können sich nun symptomfreie Beschäftigte aller Berliner Kitas nach vorheriger Terminvereinbarung auf das Coronavirus testen lassen. Die Charité stellt dafür gesonderte Zeitfenster zur Verfügung, um eine Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Symptome zu vermeiden. Informationen zur verbindlichen Terminvereinbarung erhalten die Beschäftigten in einem Schreiben von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die Tests sind freiwillig und kostenfrei. Seit dem 6. Juli können sich asymptomatische Kita-Beschäftigte zudem auch an den drei Vivantes Abklärungsstellen für Corona-Tests in Prenzlauer Berg, Tempelhof und Spandau testen lassen. Auch hier ist dies nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Seit Anfang August können sich auch symptomfreie Beschäftigte aller Berliner Schulen auf das Corona-Virus testen lassen. Die Testungen können in der Charité-Teststelle am Campus Virchow-Klinikum, in den drei Teststellen der Vivantes-Kliniken in Prenzlauer Berg, Tempelhof-Schöneberg und Spandau sowie im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe vorgenommen werden. Informationen zur verbindlichen Terminvereinbarung erhalten die Beschäftigten in dieser Woche in einem Schreiben von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die Tests sind freiwillig und kostenfrei.

Ein weiterer Baustein ist die einjährige Berliner Corona Schulstudie (BECOSS), die Mitte Juni gestartet ist. Dafür sind mobile Teams der Charité an 24 zufällig ausgewählte Grund- und Oberschulen gefahren und haben die Testungen vor Ort durchgeführt.

Ziel dieses schrittweisen Vorgehens ist es, die Berliner Bildungseinrichtungen bei der graduellen Rückkehr zum Normalbetrieb wissenschaftlich zu begleiten und eventuelle Risiken zu identifizieren. Somit wird eine Datengrundlage geschaffen, die zur epidemiologischen Beurteilung der aktuellen Situation und für die weitere Planung herangezogen werden kann.

Neben dem Bereich der Bildungseinrichtungen werden derzeit auch Testungsmöglichkeiten für Pflegeeinrichtungen, Kliniken, die Gastronomie, Verkehrsbetriebe, Kultureinrichtungen und weitere Einrichtungen vorbereitet. Ziel der Berliner Teststrategie bleibt eine wissenschaftliche Begleitung und dadurch frühzeitige Identifizierung eines möglichen Infektionsgeschehens, um der Politik und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Die Charité verantwortet die Konzeption der Teststrategie, die Umsetzung der Testungen geschieht gemeinsam mit den Senatsverwaltungen und dem ÖGD.

Die Teststrategie wird in einer Steuerungsgruppe koordiniert und ihre Umsetzung in verschiedenen Arbeitsgruppen unter Beteiligung von Senatsverwaltungen, Expertinnen und Experten der Charité und Vivantes, Amtsärzten, Gesundheitsämtern sowie weiterer Akteure erarbeitet.

[Der Wortlaut der Meldung wurde am 7. Juli um den Hinweis zu den Vivantes Abklärungsstellen sowie am 01. August zu der Testmöglichkeit für symptomfreie Lehrer ergänzt.]

[8. Mai] Letzter französischer COVID-19-Patient entlassen

Die Charité unterstützt Nachbarländer, die besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen sind. So wurden am 28. März schwerkranke COVID-19-Patienten aus Frankreich aufgenommen und intensivmedizinisch behandelt. Jetzt wurde der letzte Patient aus der Charité entlassen.

"Die Charité hat in den vergangenen Wochen großes solidarisches Engagement bewiesen und vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie Patienten aus Frankreich aufgenommen. Diese Personen konnten die bestmögliche medizinische Versorgung bekommen. Ich danke der Charité und besonders dem ganzen Team sehr herzlich für dieses grossartige Engagement", sagt I.E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland.

[18. April] Wie unterstützt die Charité in der aktuellen Situation ihre Studierenden im Praktischen Jahr?

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation während der COVID-19-Pandemie zahlt die Charité ihren Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) für 3 Monate eine Aufwandsentschädigung. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem aktuellen BAföG-Höchstsatz und beträgt 744 Euro. Die Charité möchte damit das herausragende Engagement der PJ-Studierenden bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 würdigen.

[26. März] Wie trägt die Charité dazu bei, die Erforschung von COVID-19 zu bündeln?

Auf Initiative der Charité fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 150 Millionen Euro den Aufbau eines Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen COVID-19-Pandemie zu bündeln und zu stärken. Die Charité koordiniert dieses nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu COVID-19 ("Netzwerk Universitätsmedizin"). Die Nationale Task Force des Netzwerks hat am 24. April die Arbeit aufgenommen.

Um die Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen und auch eine bestmögliche medizinische Versorgung für die Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, bedarf es einer bundesweiten Abstimmung. Nur so lassen sich schnell wichtige Erkenntnisse erzielen. Hier setzt das Forschungsnetzwerk – ein Verbund aus perspektivisch allen deutschen Universitätskliniken – an. Auf Initiative von Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, und Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie am Campus Charité Mitte, stellt das Bundesforschungsministerium dafür 150 Millionen Euro bereit. Erstmals sollen in einem Krisenfall bundesweit alle Maßnahmenpläne, Diagnostik- und Behandlungsstrategien der Universitätskliniken und weiterer Akteure des Gesundheitswesens systematisch zusammengeführt werden. Gerade innovative Methoden, wie beispielsweise die telemedizinische Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19, können so nach erfolgreicher Erprobung schnell großflächig eingesetzt werden.

Außerdem werden die Forschenden die Behandlung der COVID-19-Patienten standardisiert erheben, verfolgen und analysieren. Auf dieser Basis lassen sich Behandlungsoptionen entwickeln, zum Beispiel für bestimmte Patientengruppen mit Vorerkrankungen. Vorhandene und neue Erkenntnisse sollen schnell und flächendeckend kommuniziert werden. So können sie zügig in die Praxis einfließen und die bestmögliche Behandlungsqualität sicherstellen. Der breite Datensatz wird darüber hinaus neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, die für die Impfstoff- und Therapieentwicklung, aber auch für das Pandemiemanagement von hohem Nutzen sind.

[Der Wortlaut der Meldung wurde am 30. April um den Hinweis zum Start des Projekts sowie am 29. Juni um den Link zur Webseite des Netzwerks Universitätsmedizin ergänzt.]

[16. März] Charité verschiebt geplante Eingriffe

Ab dem heutigen Tag und bis auf Weiteres verschiebt die Charité geplante Eingriffe, um Betten- und Personalkapazitäten für eine voraussichtlich steigende Zahl an behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten mit COVID-19 zu schaffen. Davon ausgenommen sind Eingriffe, deren Verschieben medizinisch nicht vertretbar wäre. Personen, für die in den kommenden Wochen an der Charité ein Eingriff vorgesehen war, werden von der jeweiligen Klinik kontaktiert.

Die Charité folgt damit einem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 12. März. Danach sollen ab 16. März alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern, soweit medizinisch vertretbar, auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt werden. Auch der Pandemieplan der Charité sieht diese Maßnahme vor (siehe „Fragen und Antworten zur Pandemie-Strategie der Charité“).

[6. März] Wie entlastet die Charité ihre Notaufnahmen bei vermehrten Verdachtsfällen?

Um die zentralen Notaufnahmen der Charité bei erhöhtem Aufkommen von Verdachtsfällen zu entlasten und das Übertragungsrisiko zu reduzieren, sieht der Pandemieplan der Charité die Einrichtung einer Untersuchungsstelle in einem separierten Gebäudeteil vor. Diese interne Maßnahme ist am Dienstag, den 3. März, gestartet und soll als Modellprojekt für andere Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg fungieren.

Es gilt weiterhin: Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben, sind angehalten, sich telefonisch an die Hotline der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung oder an ihren Hausarzt zu wenden. Hier wird eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen ausgesprochen. Nur Patienten mit Symptomen sollten die Untersuchungsstelle direkt aufsuchen. Hier werden bei Verdachtsfällen Proben für SARS-CoV-2-Testungen (Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum) genommen.

Die Charité-Untersuchungsstelle befindet sich am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 1.

So ist die Untersuchungsstelle besetzt:
Mo-Fr 8 bis 13 Uhr

[Die Öffnungszeiten der Untersuchungsstelle wurden am 8. Juni aktualisiert.]

[3. März] Wie wurde die neue Charité-Untersuchungsstelle für COVID-19 angenommen?

Die neu eingerichtete Untersuchungsstelle hat am Dienstag, den 3. März, um 8 Uhr den Betrieb aufgenommen. Die interne Maßnahme hat die Notaufnahmen zwar entlastet, aber die Nachfrage war wie zu erwarten sehr hoch: So wurden am ersten Tag bis kurz vor 16 Uhr bereits rund 100 Abstriche genommen.

Die Charité appelliert daher weiterhin, dass sich Menschen, die befürchten sich angesteckt zu haben, telefonisch an die Hotline der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung oder an ihren Hausarzt wenden. Zudem hofft die Charité, dass zeitnah auch andere Einrichtungen und Kliniken eine solche Maßnahme umsetzen.

[2. März] Wann gab es den ersten bestätigten COVID-19-Fall in Berlin?

Am Sonntag, den 1. März 2020, hat die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung darüber informiert, dass es in Berlin einen ersten bestätigten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gibt. Der Patient wird in der Medizinischen Klinik m. S. für Infektiologie und Pneumologie am Charité Campus Virchow-Klinikum stationär isoliert behandelt. Sein Zustand ist stabil.

Der Patient wurde am Sonntag mit neurologischen Symptomen in eine Notaufnahme der Charité eingeliefert. Im Zuge der Diagnostik wurde er auf Influenza getestet. Bereits seit vergangener Woche führt die Charité standardmäßig bei allen Influenza-Verdachtsfällen auch Tests auf SARS-CoV-2 durch. Nach positivem Befund wurde der Patient stationär aufgenommen und isoliert behandelt. Die Behörden wurden informiert. Der zuständige Amtsarzt hat mit der Nachverfolgung der Kontaktpersonen begonnen. Sowohl eine Reihe von Kontaktpersonen des Patienten als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notaufnahme sind häuslich isoliert.