Berlin-Nairobi-Forschungsaustausch

Ein neues, spannendes Projekt ist der mehrwöchige Austausch an die Universität in Nairobi, wo im Rahmen des Moduls 23 gemeinsam mit kenianischen Studierenden an drei verschiedenen Themen geforscht wird, zunächst in Nairobi und dann in Berlin.

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Geschichte

„Education is the most powerful weapon to change the world“ (Nelson Mandela). Auch wenn die Welt enger zusammen wächst und Medizin und Gesundheitsangelegenheiten zunehmend globaler werden, ist der Austausch zwischen dem afrikanischen und europäischen Kontinent häufig noch sehr einseitig gestaltet. Viele deutsche Medizinstudierende nutzen die Möglichkeit, um Praktika in Afrika zu absolvieren. Unbestritten machen sie dabei unersetzbare Erfahrungen auf medizinischer und persönlicher Ebene. Umgekehrt haben jedoch viele afrikanische Studierende nicht die Möglichkeit ähnliche Erfahrungen in Deutschland zu machen.
Dies war der Anlass für Mathias Krisam, seinerzeit Medizinstudent der Charité Berlin, gemeinsam mit Studierenden der University of Nairobi-Medical School einen studentischen Austausch zwischen beiden Fakultäten ins Leben zu rufen.

Von nun an verbringen jährlich sechs Studierende beider Fakultäten vier Wochen an der jeweiligen Partner-Universität, um sich gemeinsam verschiedenen Forschungsthemen zu widmen. Das Besondere ist, dass immer ein kenianisch-deutsches Paar am gleichen Thema forscht, die deutschen Studierenden im kenianischen Kontext und die kenianischen Studierenden im deutschen Kontext. Betreut werden die Teilnehmenden von Dozierenden beider Fakultäten. Des Weiteren ist der Aufenthalt mit einer einwöchigen Hospitation in der jeweiligen Wunschfachrichtung verknüpft. Vor der Ausreise nehmen die Studierenden verpflichtend an einem interkulturellen Vorbereitungstraining teil, um für interkulturelle Situationen im Klinik- und Auslandsalltag sensibilisiert zu werden.

Koordination
Das Austauschprogramm wird von Franziska Grimm und Mete Odabasi (Medizinstudent) von der Charité International Cooperation sowie Dr. Peter Maturi von der University of Nairobi koordiniert.
Prof. Adelheid Kuhlmey, Prodekanin für Studium und Lehre und Dr. Andreas Kopf, Oberarzt der Anästhesie am Campus Benjamin Franklin, unterstützen und repräsentieren den Austausch.

Sponsoren

Das Projekt wird unterstützt von

Preis zur Förderung von Wissenschaft und Forschung 

Herzlichen Dank!

Die nächste Bewerbungsrunde zum Sommersemster 2019

...findet im November/Dezember 2018 statt.

Erste Eindrücke

Erste Erfahrungen seitens der Studierenden finden Sie in Form von öffentlichen Artikeln hier:

Bereits zweiter Gegenbesuch im September 2017

Die Charité hat am 25. September sechs kenianische Gäste mit einer Welcome Reception in Berlin willkommen geheißen. Im Fenster der Wissenschaften am Campus Charité Mitte begrüßten die Projekt-koordinatoren und -unterstützer sechs Studierende und deren Koordinator aus dem ostafrikanischen Staat.

Der Projekt-Sponsor B. Braun lud zudem die Studierenden zu einem Besuch nach Melsungen ein, bei dem es viel zu sehen und zu lernen gab.
Diesem Besuch folgte eine Einladung zur Gesprächsrunde seitens des Projekt-Sponsors BKK zum Thema "Gesundheitspolitk im Berliner Regierungsviertel". Es wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Gesundheitssysteme herausgearbeitet und angeregt diskutiert. 

Kontakt

Koordination und Planung des Programms in Berlin

Franziska Grimm

Betreuung von internationalen Forschenden. Koordinatorin des Studenten­austauschprogramms zwischen der University of Nairobi und der Charité

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Mete Odabasi

Medizinstudent und Studentischer Mitarbeiter (ChIC)

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Die Koordinatoren des Nairobi-Programms in Berlin: Franziska Grimm und Mete Odabasi, Foto: Charité I Baar

Koordination und Planung des Programms in Nairobi

Dr. Peter Maturi
Abteilung für Humanpathologie
Medizinische Fakultät University of Nairobi-Medical School
Kenia