Bilaterale Partnerschaften - ein weltweites Netzwerk

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Partner der Charité finden sich in der ganzen Welt.

Die Charité unterhält ein weltweites Netzwerk von Partnerinstitutionen. Je nach Partner und Vertrag sind hier Studierendenaustausch, Forschungskooperation oder klinische Zusammenarbeit möglich. Die Steuerungsgruppe Internationale Kooperationen berät alle diesbezüglichen Anfragen und schlägt ggf. die Unterzeichnung von Verträgen vor. Hier erhalten Sie einen Überblick über laufende Kooperationen auf institutioneller Ebene.

Davon unbenommen bestehen viele Kooperationen auf individueller Ebene, die die Wissenschaftler und Ärzte an der Charité mit ihren jeweiligen Partnern direkt unterhalten.

Chiba University

Chiba, Japan

Die Chiba University ist eine große staatliche Hochschule in der Nähe Tokyos. Die Charité und Chiba verbindet der Name Mori. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitete der Japaner Mori Ôgai im Labor von Robert Koch. Heute fördert sein Nachfahre Dr. Chisato Mori, Professor für Public Health in Chiba, die bilateralen Beziehungen. Seit 2010 tauschen wir regelmäßig Medizinstudierenden für klinische Praktika (Famulatur/PJ) aus und führen gemeinsame Sommerschulen, Symposien und Workshops durch.

In 2017 begann ein vom BMBF gefördertes gemeinsames Forschungsprojekt im Bereich autoimmune, neuro-inflammatorische Krankheiten unter der Leitung von Prof. Kuwabara und Prof. Paul (ccc-neuro.org). Der Erfolg dieser Hochschulpartnerschaft ist sicher auch der Finanzierung eines Koordinators geschuldet, den Chiba seit 2014 an der Charité unterhält.

Hadassah Medical Center

Jerusalem, Israel

Das 1934 gegründete Hadassah Medical Center betreibt heute zwei Universitätskliniken und medizinische Fakultäten inklusive Humanmedizin, Zahnmedizin, Pflege und Pharmakologie, angebunden an die Hebrew University of Jerusalem.

Im Jahr 2014 wurden bereits laufende Forschungsprojekte im Bereich Neonatologie und Pädiatrie durch einen Kooperationsvertrag auf eine formale Grundlage gestellt.

Monash University

Melbourne, Australien

Gegründet 1958 ist Monash University heute eine der forschungsstärksten Universitäten in Australien (Group of Eight). Die Beziehungen zwischen Charité und Monash gehen zurück bis 2007, als ein erster Kooperationsvertrag für den akademischen Austausch geschlossen wurde. Monash bietet dabei 4 Medizinstudierenden die Möglichkeit, ein PJ Tertial in Melbourne zu absolvieren. Umgekehrt kommen jährlich 4 australische Studierende an die Charité.

Beide Einrichtungen sind Gründungsmitglieder der M8 Alliance und des World Health Summits.

Northwestern University Feinberg School of Medicine

Chicago, USA

Die Feinberg School of Medicine der Northwestern University hat ihre Ursprünge in der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges und der beginnenden Industrialisierung. Heute liegt der Fokus neben exzellenter medizinsicher Versorgung auf Stammzellforschung, personalisierter Medizin und Public Health.

Als einziger akademischer Partner in den USA eröffnet diese Kooperation 10 Studierenden im Praktischen Jahr die Möglichkeit, über ein Tertial den US-amerikanischen Klinikbetrieb kennenzulernen. Umgekehrt kommen jährlich 6 bis 10 Studierende aus Chicago nach Berlin.

Saitama Medical School

Moroyama, Japan

Die private medizinische Universität Saitama wurde 1972 in Moroyama gegründet. Der Studierendenaustausch im Praktischen Jahr zwischen Charité und Saitama geht bis ins Jahr 1996 zurück und umfasst zwei bis drei Studierende pro Jahr.

Web: http://www.saitama-med.ac.jp/english

Tongji Medical College

Wuhan, China

Die Namensgleichheit Tongji geht auf die gemeinsamen Wurzeln mit der 1907 in Shanghai gegründeten gleichnamigen Universität zurück. In den 1950er Jahren wurde die medizinische Fakultät von Shanghai nach Wuhan verlegt. Seit dem Jahr 2000 ist das Tongji Medical College Teil der Huazhong University of Science and Technology (HUST). Der Studierendenaustausch zwischen Charité und Tonji Medical College reicht bereits bis 1998 zurück. Im Schnitt gehen ein bis zwei Studierende im Praktischen Jahr nach Wuhan bzw. kommen nach Berlin.

Tongji University

Shanghai, China

Die Gründung der Tongji University 1907 in Shanghai geht auf den an der Charité ausgebildeten Marinearzt Erich Paulun und den preußischen Verwaltungsbeamten Friedrich Althaus zurück. In den 1950er Jahren wurde die medizinische Fakultät nach Wuhan in der Provinz Hubei verlegt. In 2001 gründete sich der Fachbereich neu und es entstand die Tongy University School of Medicine. Mit dieser tauschen wir seit 2015 jährlich zwei bis vier Medizinstudierende im Praktischen Jahr aus.

Darüber hinaus sind die Charité und die Tongji University Partner im Projekt "Topchoice", welches den Bau und Betrieb einer Mutter-Kind-Klinik in Shanghai zum Gegenstand hat.

Universidad de Ciencias Médicas de la Havana

Havanna, Kuba

Die Anfänge der Medizin in Havanna reichen zur Gründung der ersten Universität Kubas 1726 zurück, zunächst als medizinische Fakultät. 1976 wurde die Fakultät in ein von der Universität unabhängiges Institut umgewandelt, das 2009 zur Medizinischen Universität Havanna (Universidad de Ciencias Médicas de la Habana - UCMH) wurde und dem Gesundheitsministerium unterstellt ist.

Die Kooperation zwischen Charité und der UCMH begannen bereits 1997. Verschiedene Fachbereiche waren und sind beteiligt, insbesondere auch die Zahnmedizin. Aus Berlin gehen jährlich 8 bis 10 Studierende im PJ nach Havanna. Im Gegenzug kommen 2 bis 4 Nachwuchswissenschaftler aus Kuba nach Deutschland.

Web: http://instituciones.sld.cu/ucmh/

Université de Montréal

Montreal, Kanada

Die größte französischsprachige Universität Kanadas hat die größte medizinische Fakultät aller kanadischen Universitäten. Forschungsstark und eingebunden in ein Netzwerk von Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen liegt sie im Zentrum Montreals.

Vertraglich vereinbart wurden 2014 der Aufbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten sowie Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden (drei bis fünf pro Jahr).

Die Université Montréal ist, wie die Charité, Mitglied in der M8 Alliance und Partner im World Health Summit.

Web: https://medecine.umontreal.ca/

University of Nairobi School of Medicine

Nairobi, Kenia

Gegründet 1967 mit 30 Studierenden wuchs die School of Medicine der Nairobi University auf über 3.000 Studierende heute.

Das besondere an unserer Kooperation mit Nairobi ist der studentische Forschungsaustausch. Unterstütz durch die Firma B.Braun forschen hier sechs Berliner und sechs Nairobi-Studierende jährlich gemeinsam zu ausgewählten Themenschwerpunkten. Mehr Informationen hier...

Web: med-school.uonbi.ac.ke

Zhejiang Association of Science and Technology (ZAST)

Ort: Hangzhou, Zhejiang, China

Die Zhejiang Association of Science and Technology (ZAST) ist ein breit aufgestellter Verein, der auf den Gebieten von Technik, Medizin, Landwirtschaft und Hochschulbildung aktiv ist. Seit 2003 arbeitet die Charité erfolgreich mit ZAST und den Mitgliedsklinken der Provinz Zhejiang zusammen. Den chinesischen Partnern bieten wir die Möglichkeit zur Promotion zum Dr. med., Hospitationen in unseren Kliniken und Weiterbildungsseminare an. Dafür unterhält ZAST eine Repräsentanz an der Charité, die sich um die chinesischen Kollegen vor Ort kümmert, und bietet unseren Studierenden die Möglichkeit zu PJ-Tertialen in den Kliniken dort.

Sprechen Sie uns an

Sie möchten Kontakt zu einer Partnerinstitution nutzen, um Ihre Auslandskooperationen aufzubauen oder zu stärken? Oder Sie möchten eine bestehende Kooperation institutionalisieren? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Dominique Lacroix

Betreuung der Outgoing Students (bilaterale Kooperationen), Organisation von Immatrikulations- und Absolventenfeiern

CCM: Campus Charité Mitte

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