Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

Berlin – Nairobi Global HEART

Programm zur Förderung des Austauschs zu globalen Gesundheitsforschungshemen zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der University of Nairobi.

Finden Sie Ihren Bereich
Finden Sie Ihre Ansprechperson

Sie befinden sich hier:

Das Berlin - Nairobi Global HEART Programm verbindet Health Research, Exchange und Training. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Berlin School of Public Health (BSPH) kooperieren mit der University of Nairobi - Medical School und School of Public Health (UoN). Das Programm startete im Jahr 2021 mit einer Laufzeit von vier Jahren und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und den Austausch zu globalen Gesundheitsforschungshemen zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und University of Nairobi zu fördern.

Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des DAAD-PAGEL-Programms gefördert.

Hintergrund zu Berlin – Nairobi Global HEART

Global Health als Forschungs- und Ausbildungsdisziplin ist noch sehr jung. Untersucht werden hier Zusammenhänge sowie Wechselwirkungen zwischen den lokalen sowie den globalen sozialen Determinanten der Gesundheit weltweit. Stetig steigt die Relevanz und der Umfang des Themas, nicht zuletzt durch die anhaltende Corona-Pandemie, sodass auch das Programm Berlin – Nairobi Global HEART zur Stärkung der Disziplinen beitragen möchte.
Bis heute finden viele Aktivitäten im Bereich der globalen Gesundheitsforschung sowie Lehre trotz der internationalen Reichweite hauptsächlich an Universitäten und Institutionen im Globalen Norden statt und viele Forschungsbeiträge zum Thema werden von Forschenden aus Ländern mit hohem Einkommen veröffentlicht. Der sogenannte Brain-Drain sowie strukturelle Ungleichgewichte beim Zugang zu Finanzmitteln behindern die Möglichkeit, nicht-nordische Lösungen für die globale Gesundheit zu entwickeln. Mit dem Programm Global HEART möchten wir Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler sowie Studierenden zum Gedankenaustausch ermutigen, um die Forschung sowie Lehre in ihren Heimatländern zu verbessern und eine Erweiterung der Expertise aller anzuregen. Das Programm hat eine gleichberechtigte Zusammenarbeit und einen gleichwertigen Austausch zwischen den verschiedenen Partnerinstitutionen in Berlin und Nairobi als Grundsatz.

Aktivitäten des Programms

Global HEART besteht aus mehreren Komponenten und Teilprojekten. Neben dem Weiterführen des Forschungsaustausches für Medizinstudierende wird ab dem Jahr 2022 auch ein Austauschprogramm für Masterstudierende im Bereich Public Health angeboten. Außerdem soll ein Lehrmodul für Medizinstudierende zu Global Health-Forschung gemeinschaftlich entwickelt werden, welches an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der University of Nairobi erstmalig 2022 gelehrt wird.
Neben den Angeboten für die Studierenden werden Fortbildungen und Netzwerkmöglichkeiten für Dozierende sowie Forschende beider Partneruniversitäten angeboten. Ein Alumniprogramm für alle Mitwirkende des Programms soll den Austausch im Bereich Global Public Health nachhaltig stärken.

Global HEART und die Sustainable Development Goals der UN

Das Programm Global HEART trägt mit seinen Zielen effektiv und nachhaltig zu der Nachhaltigkeitsstrategie und den Sustainable Development Goals (SDGs) der UN bei. Vor allem das Erreichen des dritten SDGs „Gesundheit und Wohlergehen“ wird durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Forschenden, Ärzten und Ärztinnen und der Austausch ihrer Expertise im Rahmen des Programmes unterstützt. Das vierte und das fünfte SDG „Hochwertige Bildung weltweit“ und „Gleichstellung von Frauen und Männern“ wird durch die Kooperation der Universitäten und Institute angestrebt. Das 17. SDG „Globale Partnerschaft“ steht im Zentrum des gesamten Programmes. Mit Global HEART sollen langfristige, gleichgestellte nachhaltige internationale Kooperationen aufgebaut und gefördert werden.

Nachhaltigkeit

Austauschfähigkeit und transkulturelle Bildung werden als Kernkompetenzen für Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler sowie Studierende in einem globalen Kontext betont und Interdisziplinarität im komplexen Feld der globalen Gesundheitsforschung gefördert. Das Programm Global HEART kann als Pilotprojekt für weitere, hochschulübergreifende institutionalisierte Forschungskooperationen dienen und längerfristig Süd-Süd Kooperationen anregen und unterstützen.

Koordination und Kontakt

Franziska Grimm

Betreuung von internationalen Forschenden. Koordinatorin des Studenten­austauschprogramms zwischen der University of Nairobi und der Charité

Naora Bruns

Studentin im Master Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie studentische Mitarbeiterin and der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Naora Bruns, studentische Mitarbeterin

Cynthia Jepchirchir 

Koordinatorin des Global HEART Programms an der University of Nairobi.

Lavin Ogada

Studentische Mitarbeiterin des Global HEART Programms an der University of Nairobi.
 

Dr. Peter Maturi

Wissenschaftlicher Koordinator des Global HEART Programms an der University of Nairobi.