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Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance fördert Forschung zur globalen Gesundheit

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Globale Gesundheit im Fokus

Mit Blick auf die andauernde Corona-Pandemie sowie Luftverschmutzung, Klimawandel und soziale Ungleichheit wird klar: Die globale Gesundheit (Global Health) ist und bleibt ein Thema von zentraler Bedeutung für die Gesellschaft, die Politik und die Forschung weltweit. Dem Thema widmet sich auch die zweite Grand Challenge Initiative (GCI) der Berlin University Alliance (BUA).

Im Rahmen dieses Schwerpunktthemas sollen inter- und transdisziplinäre Forschungsverbünde in Berlin etabliert werden, die Antworten auf drängende gesellschaftliche Zukunftsfragen er- und bearbeiten. Dazu sollen die „Exploration Projects“ beitragen: Die Förderlinie ermöglicht den Projekten, die Forschung zu globaler Gesundheit in Berlin nachhaltig zu gestalten und einen Berliner Ansatz zu Global Health zu erarbeiten. Denn in Berlin trifft die gesammelte Expertise der vier Einrichtungen der Berlin University Alliance – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin – auf eine hohe Dichte an außeruniversitären und staatlichen Forschungseinrichtungen und bietet so ideale Voraussetzungen für innovative Ideen, Kooperationen und Forschungsansätze.

„Global Health bringt Aspekte der Gesundheit zusammen, die bisher meist getrennt untersucht wurden. Die multinationale, multidisziplinäre Zusammenarbeit trägt dazu bei, die Zusammenhänge zwischen sozialen, biologischen, kulturellen, politischen und weiteren Aspekten von Gesundheit zu erforschen“, erläutert Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité und Sprecher der GCI Global Health. Diese befasst sich nicht nur mit der weltweiten Ausbreitung von Infektionskrankheiten und dem Umgang mit drohenden zukünftigen Pandemien. Es sollen weitere Faktoren beforscht werden, die die globale Gesundheit beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel der Umgang mit einer zunehmenden Urbanisierung und deren Einfluss auf die seelische Gesundheit der Menschen, aber auch die abnehmende Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit.

Im Rahmen der GCI Global Health fördert die BUA einrichtungsübergreifende Forschungsprojekte mit der Ausschreibung „Determinants of Global Health: Exploring Biological, Human-made & Environmental Factors“. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden Projekte, an denen mindestens zwei Verbundpartnerinnen beteiligt sind, mit insgesamt rund 6,8 Millionen Euro gefördert. Bewerbungsende ist der 19. Juli 2021. Frühester Förderstart ist der 1. Februar 2022. Die Ausschreibung richtet sich an Forschende aller Disziplinen.

Links

Kontakt
Stabsstelle Berlin University Alliance, Dr. Nina Fechler, E-Mail: nina.fechler(at)charite.de
Wissenschaftliche Koordinatorin Global Health, Dr. Julia Wolanski, E-Mail: grand-challenges(at)berlin-university-alliance.de 

Die Berlin University Alliance
Die Berlin University Alliance ist der Verbund der drei Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für die gemeinsame Gestaltung von Wissenschaft in Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiterzuentwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, die Stärkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsförderung, Fragen der Qualität und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversität, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.