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Charité-Forschung auf der Berlin Science Week

27.10.2021

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Vom 1. bis 10. November steht Berlin ganz im Zeichen von Forschung und Innovation. Während der Berlin Science Week geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in über 200 Veranstaltungen Einblicke in aktuelle Forschung und tauschen sich mit der Berliner Öffentlichkeit über die Herausforderungen unserer Zeit aus. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin diskutieren auf Podien, bieten Workshops an und stellen ihre Forschung in den Bereichen Medizin und Lebenswissenschaft vor.

Die Berlin Science Week findet mit physischen oder hybriden Veranstaltungen an vielen Orten in Berlin statt. Für viele Veranstaltungen werden Livestreams angeboten. Am 5. und 6. November wird der Berlin Science Week Campus im Museum für Naturkunde Berlin der zentrale Festivalort sein. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos!

Parallel kommen Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft beim Falling Walls Science Summit zusammen, um wissenschaftliche Trends und Highlights zu diskutieren.

Zum vollständigen Programm der Berlin Science Week

Zum Falling Walls Science Summit

 

Veranstaltungen mit Beiteiligung von Forschenden der Charité

1., 3., 4., 10.11.: Eine Reise durch das Gehirn – Neurowissenschaftler:innen erklären ihre Forschung im Humboldt Labor

Humboldt Labor

An vier Tagen während der Berlin Science Week erklären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters NeuroCure ihre Forschung im Humboldt Labor und beantworten Fragen der Besucherinnen und Besucher. Auf Touchscreens können Besucherinnen und Besucher spielerisch auf Expedition in die Schaltzentrale des Menschen begeben. Dabei lernen sie die wichtigsten Funktionen des Gehirns, neueste Forschungsmethoden und deren Anwendungen kennen.

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1. November, 18 – 20 Uhr | Diskussion und Ausstellung | Deutsch

Eine Reise durch das Gehirn – mit Prof. Dr. Andrea Kühn, Leiterin der Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation an der Klinik für Neurologie der Charité und Dr. Lucia Feldmann, Postdoc in der Sektion. Infos und Anmeldung

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3. November, 16 – 18 Uhr | | Diskussion und Ausstellung | Deutsch

Eine Reise durch das Gehirn mit Christian Ebner, Doktorand im Graduiertenprogramm „Medical Neurosciences“ an der Charité. Infos und Anmeldung

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4. November, 16 – 18 Uhr | Diskussion und Ausstellung | Englisch

Eine Reise durch das Gehirn mit Dr. Prateep Beed, Wissenschaftler am Neurowissenschaftlichen Forschungszentrum (NWFZ) an der Charité. Infos und Anmeldung

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10. November, 16 – 18 Uhr | Diskussion und Ausstellung | Deutsch

Eine Reise durch das Gehirn mit Dr. David Owald, Leiter eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe zu verhaltensbiologischer und physiologischer Neurogenetik am Institut für Neurophysiologie an der Charité. Infos und Anmeldung

1.11.: Was hat die Pandemie uns über Open Science gelehrt?

1. November, 18 – 19.30 Uhr | Diskussion | Englisch

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und online

Expertinnen und Experten aus der Forschung, dem Verlagswesen, aus Wissenschaftskommunikation und Journalismus gehen der Frage nach, wie sich Open Science während des rasanten Wettlaufs um das Verständnis eines neuen Virus bewährt hat. Auf dem Podium diskutiert unter anderem Prof. Dr. Ulrich Dirnagl, Abteilungsdirektor Experimentelle Neurologie an der Charité sowie Gründungsdirektor des BIH QUEST Center.

Weitere Infos, Livestream und Anmeldung

2.11.: Aristoteles, die Wissenschaft des Lebendigen und die aktuelle Frage der medizinischen Translation

2. November, 18 – 19.30 Uhr | Vortrag und Diskussion | Deutsch

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und online

Die Aktualität Aristoteles‘ für die moderne Biomedizin und die Problematik der „Translation“ zwischen naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung und klinischer Anwendung stellen in zwei Vorträgen mit anschließender Diskussion Prof. Dr. Philip van der Eijk von Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr. Daniel Strech vom BIH an der Charité vor.

Weitere Infos und Anmeldung

4.11.: Adaptive Digital Twin

4. November, 13 – 14 Uhr | Vortrag und Führung | Englisch

Humboldt Labor

Das Projekt „Adaptive Digital Twin“ des Exzellenzclusters „Matters of Activity“ zielt darauf ab, das Zentralnervensystem von gesunden Probandinnen und Probanden sowie Patientinnen und Patienten im digitalen Raum abzubilden. Im Humboldt Labor stellt Dr. Lucius Fekonja, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Visualisierung an der Klinik für Neurochirurgie der Charité, den „digitalen Zwilling“ unseres Gehirns vor.

Weitere Infos und Anmeldung

4.11.: Future Medicine Round Table 2021

4. November, 16 – 17.30 Uhr | Podiumsdiskussion | Englisch

ausschließlich online

Die Corona-Pandemie hat die Welt Ende 2019 überrascht. In den letzten zwei Jahren hat die Wissenschaft große Fortschritte gemacht und die Politik wertvolle Erfahrungen im Umgang mit einer globalen Krise gesammelt. Aber wie können wir die neuen Erkenntnisse nutzen, wenn ein ähnliches Szenario wieder eintritt?

Der Tagesspiegel und das BIH an der Charité laden zu einer virtuellen Diskussionsveranstaltung, u.a. mit Prof. Dr. Christof von Kalle, Leiter der Arbeitsgruppe Klinisch-Translationale Wissenschaften am BIH, und Prof. Dr. Leif Erik Sander von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie.

Weitere Infos und Anmeldung

5.11.: Die Zukunft der Gesundheitsversorgung älterer Menschen in Städten

5. November, 10 – 11.30 Uhr | Workshop | Englisch

Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin | Livestream

Weltweit leben die Menschen immer länger, so dass die Gesundheitsversorgung sich vermehrt auf chronischen Erkrankungen fokussieren muss. Gleichzeitig leben Menschen zunehmend in Städten. Welche Auswirkungen das auf die zukünftige Gesundheitsversorgung in Städten hat, erforscht derzeit ein Forschungsprojekt von der Charité und der National University of Singapore. Gefördert wird das Projekt von der Berlin University Alliance (BUA).

In einem Workshop stellen Prof. Dr. Wolfram Herrmann, Professor für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Versorgungsforschung, und Prof. Dr. Paul Gellert, stellvertretender Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, vorläufige Ergebnisse des Forschungsprojekts vor.

Weitere Infos und zur Anmeldung

5.11.: Wissenschaft und Gesellschaft — Wie gelingt der vertrauensvolle Austausch auf Augenhöhe?

5. November, 12 – 14 Uhr | Podiumsdiskussion | Deutsch

Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin | Livestream

Die großen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und über Disziplingrenzen hinweg gelöst werden. Doch wie kann wissenschaftlich erarbeitetes Wissen mit Praxis-, Erfahrungs- und Alltagswissen verknüpft werden? Welche Rolle kann die Wissenschaft bei gesellschaftsrelevanten Diskursen spielen und wie? Welche Verantwortung hat die Gesellschaft gegenüber der Wissenschaft und umgekehrt?

Die Berlin University Alliance (BUA) möchte auf der Berlin Science Week mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft darüber in den Austausch gehen. Auf dem Podium diskutieren Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecherin der BUA; Aileen Moeck, Unternehmerin und Zukunftsforscherin; Dr. Katja Naie, Geschäftsführender Vorstand der Schering Stiftung sowie Prof. Dr. Mazda Adli, Leiter der Arbeitsgruppen Affektive Störungen und Neurourbanistik an der Charité.

Weitere Infos, Link zum Livestream und zur Anmeldung

5.11.: Neue Methoden für weniger Tierversuche – So forscht Berlin

5. November, 12 – 13.30 Uhr | Podiumsdiskussion | Deutsch

Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin | Livestream

Forschung an Mini-Organen, menschlichem Gewebe oder Multi-Organ-Chips – moderne Technologien versprechen eine Zukunft ohne Tierversuche. Doch was ist der aktuelle Stand der Forschung? Wie funktionieren diese Methoden und wo liegen ihre Grenzen?

Die Wissenschaftsjournalistin Emelie Langlade erörtert diese und weitere Fragen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des neuen Einstein-Zentrums 3R, unter ihnen auch Prof. Dr. Stefan Hippenstiel, Sprecher von Charité 3R.

Weitere Infos, Link zum Livestream und zur Anmeldung

5.11.: Kardiovaskuläre Gesundheit in Zeiten von COVID-19

5. November, 18 – 20 Uhr | Podiumsdiskussion | Englisch

ausschließlich online

Welchen Einfluss hatten kardiovaskuläre Vorerkrankungen auf das Sterberisiko von COVID-19-Erkrankten? Wie löst COVID-19 selbst kardiovaskuläre Erkrankungen aus? Und wie können Risiken durch eine Impfung minimieren werden?

Springer Nature lädt gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, dem Berlin Institute of Health an der Charité (BIH) und der Charité zu einer Diskussion zu diesen Themen ein. Von der Charité sind Prof. Dr. Birgit Sawitzki vom Institut für Medizinische Immunologie und Prof. Dr. Leif Erik Sander von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie auf dem virtuellen Podium vertreten.

Weitere Infos und Livestream

5. und 6. 11.: Zellen – Medizin der Zukunft?

5. und 6. November, 10 – 18 Uhr | Stand und Meet-Ups | Deutsch

Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin

Am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) spielt die Forschung an und mit Zellen eine große Rolle: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen auf Einzelzellebene, welche Zellen es sind, die vom Coronavirus befallen werden, suchen nach Krebsstammzellen, die die Wurzel des Tumors sind oder behandeln Organempfänger mit Zellen des eigenen Immunsystems, um eine Abstoßung zu verhindern. Können Stammzelltherapien bei den großen Volkskrankheiten helfen? Ungeprüfte Therapien locken mit vorschnellen Lösungen – wie weit ist die Forschung und wie könnte die Medizin der Zukunft aussehen?

Am gemeinsamen Stand von BIH und dem Deutschen Stammzellnetzwerk am Berlin Science Week Campus erzählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im persönlichen Gespräch von ihrer Forschungsarbeit. Filme, Spiele und Informationsmaterial laden zum Austausch über Zellforschung und zukünftige Zelltherapien ein.

Weitere Infos und Anmeldung

6.11.: Die transformative Wirkung von Wissenschaft – Eine gemeinsame Veranstaltung der Berliner University Alliance (BUA) und des Europäischen Forschungsrats (ERC)

6. November, 18 – 19.30 Uhr | Podiumsdiskussion | Englisch

Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin | Livestream

Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecherin der BUA, heißt Prof. Dr. Maria Leptin, Präsidentin des Europäischen Forschungsrates (European Research Council – ERC), in Berlin herzlich willkommen. Maria Leptin gibt Einblicke in ihre Ideen für den ERC und erläutert, warum Grundlagenforschung unverzichtbar ist und wie sie zum Wandel von Forschung und Gesellschaft beiträgt.

Darüber hinaus stellen vom ERC geförderte Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung vor, darunter auch Prof. Dr. Surjo Soekadar, Leiter des Fachbereichs Translation und Neurotechnologie an der Charité.

Weitere Infos und Livestream

8.11.: Charité-Symposium für wissenschaftliche Durchbrüche in den Lebenswissenschaften

8. November, 9 – 18 Uhr | Symposium | Englisch

Radialsystem Berlin | Livestream

Beim parallel zur Berlin Science Week stattfindenden Falling Walls Science Summit 2021 bringt Falling Walls in Zusammenarbeit mit der Stiftung Charité und der Charité – Universitätsmedizin Berlin Forschende aus der ganzen Welt im Bereich der Lebenswissenschaften zusammen. Beim „Charité Symposium for Breakthroughs in Life Sciences“ diskutieren Vertreterinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft die dringendsten Fragen und neuesten Durchbrüche in diesem Bereich.

Zum Programm

Weitere Infos

10.11.: Zelldiagnostik der Zukunft

10. November, 16 – 17.30 Uhr | Workshop | Deutsch

ausschließlich online

Damit Organe oder Lebewesen funktionieren können, müssen unzählige Zellen miteinander kommunizieren, sich entwickeln und spezialisieren. Dafür rufen sie immer wieder unterschiedliche Informationen aus dem Erbgut ab. Mit neuen Omics-Technologien, wie der Einzelzellanalyse, können Forschende im großen Maßstab und präzise beobachten, wie sich Zellen und ihr Zusammenspiel im Verlauf von Krankheiten verändern. Dank dieser Präzision sehen sie dabei selbst seltene Zelltypen wie Stammzellen, die therapeutisch interessant sind. Wer Krankheiten früher diagnostizieren und passgenau behandeln will, muss also auf die zelluläre Ebene schauen.

Im Online-Workshop des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) geben Dr. Leif Ludwig, Leiter einer gemeinsamen Forschungsgruppe des am Berlin Institute of Health an der Charité und des MDC, und Dr. Patrick Maschmeyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe, Einblick in diese neuen Technologien.

Weitere Infos und Anmeldung