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Dr. Sarah Hoffmann mit Myasthenie-Forschungspreis ausgezeichnet

6. Mai 2022

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Die Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V. (DMG) hat Dr. Sarah Hoffmann von der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Pfleiderer-Myasthenie-Forschungspreis 2022 ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die Fachgesellschaft herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Myasthenia gravis. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 6. Mai im Rahmen des DMG-Kongresses in Frankfurt/Main verliehen.

Verleihung des Myasthenie-Forschungspreises. Dr. Sarah Hoffmann (Mitte) mit Claudia Schlemminger (DMG) und Laudator Prof. Berthold Schalke . © DMG | Leon Schlemminger

Dr. Hoffmann ist wissenschaftlich im Bereich „Clinical Neuroscience“ unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Meisel an der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie sowie am NeuroCure Clinical Research Center (NCRC) tätig.

Ausgezeichnet wurde die Oberärztin für ihre Publikation „Complement deposition at the neuromuscular junction in seronegative myasthenia gravis“. Bei der sogenannten seronegativen Form der Autoimmunerkrankung Myasthenia gravis können keine Autoantikörper gegen Proteine der neuromuskulären Endplatte – der Verbindungsstelle zwischen Nervenzelle und Muskel – im Serum der Patient:innen nachgewiesen werden, wodurch die Diagnosestellung erschwert wird. In ihrer Arbeit hat Dr. Hoffmann mit der Ablagerung von Bestandteilen der Immunantwort – namentlich Komplementablagerungen und IgG1-Antikörper – Biomarker identifiziert, die die Diagnose und auch zielgerichtete Behandlung dieser seronegativen Form erleichtern.

Der Eberhard-Pfleiderer-Preis wird von der DMG in Gedenken an ein selbst betroffenes Mitglied seit 2009 alle zwei Jahre vergeben. Prämiert werden aktuelle Publikationen von Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, die zum Verständnis der Erkrankung Myasthenia gravis und zur Entwicklung von Therapien beitragen.   

Links:

Arbeitsgruppe „Clinical Neuroscience“ an der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Charité

Arbeitsgruppen am NeuroCure Clinical Research Center (NCRC)