Zentrale Biobank

Humane Biomaterialbanken, kurz Biobanken, sind Sammlungen menschlicher Körpersubstanzen, wie beispielsweise Blut, DNA, Urin, Liquor oder Gewebe, die mit spenderspezifischen Informationen verknüpft sind. Dies ermöglicht die Erforschung von Erkrankungen und den zugrundeliegenden, meist molekularen, Veränderungen und bietet die Chance zur Entwicklung zielgerichteter Therapieformen im Zuge einer verstärkt personalisierten Medizin.

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Zentrale Biomaterialbank der Charité und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung

Konservierung und Lagerung von Biomaterialien in der Biobank. Foto: Thomas Martin Pieruschek, GBN.

Die zentrale Biobank ist eine gemeinsame Core Facility der Charité und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG) mit einer Kapazität von mehreren Millionen Bioproben. Sie sammelt, verarbeitet und lagert Bioproben wie Gewebe, Blut, Liquor oder deren Derivate. Die Bioproben können mit medizinischen Informationen verknüpft und für Forschungsprojekte (intern und extern) zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen zur Verfügung gestellt werden.

Serviceleistungen

Unter hohen Qualitätsstandards bietet die ZeBanC folgende Infrastruktur:

  • Akquise und Prozessierung von Bioproben
  • Lagerung von Bioproben und deren Derivate bei verschiedenen Temperaturen (Raumtemperatur bis -196°C)
  • Dokumentation Proben- und Spender-spezifischer Daten in einer Datenbank (CentraXX; Kairos GmbH) 
  • Betreuung und Beratung von Projektanfragen und prospektiven Sammlungen/Studien
  • Übernahme und Eingliederung retrospektiver Biomaterialsammlungen einschließlich der Daten
  • Charité-interne Nutzung der Biobank-Datenbankstruktur (Rollen- und Mandanten-spezifisch)
  • Aufarbeitung, Vorbereitung und Charakterisierung von Bioproben für Forschungsprojekte

Ausstattung

  • Hochmodernes Biobankgebäude mit einer Lagerkapazität von mehreren Millionen Proben bei verschiedenen Temperaturen (Raumtemperatur bis -196°C Gasphase flüssigem Stickstoff)
  • Automatisiertes -80°C Tiefkühllager
  • Automatisiertes N2-Lager
  • DNA/RNA Extraktionsautomaten
  • Scanner für virtuelle Mikroskopie
  • TMA Stanzgerät

Ansprechpartner / Kontakt

Prof. Dr. Michael Hummel
t: +49 30 450 536 641