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11.07.2019

Prof. Dr. Frank Heppner zum Mitglied der Leopoldina ernannt

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Prof. Hacker, im grauen Anzug, übergibt eine etwa DIN-A3-große, aufgeklappte Urkunde an Prof. Heppner, der einen blauen Anzug trägt. Beide stehen vor einer weißen Wand und schauen in die Kamera.
Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften (r.), überreicht Prof. Dr. Frank Heppner die Mitgliedsurkunde der Akademie. Foto: Markus Scholz/Leopoldina

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hat Prof. Dr. Frank Heppner, Direktor des Instituts für Neuropathologie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, zum Mitglied ernannt. Die feierliche Übergabe der Mitgliedsurkunde fand am 10. Juli statt. Als Nationale Akademie der Wissenschaften bearbeitet die Leopoldina unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht, vermittelt die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit und vertritt diese Themen national wie international.

Prof. Heppner wurde auf Vorschlag von Akademiemitgliedern in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durch das Präsidium in die Akademie Leopoldina gewählt. Der gebürtige Würzburger studierte Medizin in Lübeck, Hamburg, London und Berlin. An der Charité schloss er das Studium ab und promovierte am Institut für Neuroanatomie. Nach beruflichen Stationen an den Neuropathologischen Instituten in Bonn und Zürich kehrte Prof. Heppner 2007 nach Berlin an die Charité zurück, wo er die Position des Direktors im Institut für Neuropathologie annahm. Er fungierte als Sprecher des Transregio-Sonderforschungsbereichs SFB/TRR43. 2017 und 2018 war er zudem als Vize-Prodekan für Forschung Teil der Fakultätsleitung an der Charité. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vornehmlich auf dem Gebiet der experimentellen und translationalen Neurowissenschaften mit dem Fokus auf immunologischen Aspekten bei neurodegenerativen Krankheiten wie beispielsweise der Alzheimer-Erkrankung.

Die 1652 gegründete Leopoldina bearbeitet relevante gesellschaftliche Themen aus wissenschaftlicher Sicht, unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen. Vielmehr hat sie sich der Gestaltung der Zukunft und der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen verpflichtet. Die Leopoldina fördert die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion, den wissenschaftlichen Nachwuchs, verleiht Auszeichnungen, führt Forschungsprojekte durch und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte von verfolgten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Die Akademie zählt in rund 30 Ländern etwa 1.500 Mitglieder, bestehend aus wegweisenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.



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