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05.07.2019

Prof. Dr. Britta Siegmund ist neue Vizepräsidentin der DFG

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Porträt-Foto von Frau Siegmund im weißen Arztkittel vor einem unscharfen weißen Hintergrund.
Prof. Britta Siegmund - Leiterin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie am CBF und Vizepräsidentin der DFG; Foto: Wiebke PeitzCharité

Auf der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde Prof. Dr. Britta Siegmund, Direktorin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie am Campus Benjamin Franklin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, neu in das Gremium aus derzeit acht Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten gewählt. Damit gehört sie dem Präsidium der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland an.

Prof. Siegmund, geboren 1971, studierte in München und Harvard Humanmedizin. Von 2003 bis 2007 leitete sie eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe der DFG an der Charité, danach arbeitete sie bis 2012 als Oberärztin. 2012 wurde die Gastroenterologin zunächst Heisenberg-Professorin und nur ein Jahr später auf ihre aktuelle Position berufen. Seit 2016 ist sie zudem Ärztliche Leiterin des CharitéCentrum 13 für Innere Medizin mit Gastroenterologie und Nephrologie. Sie war drei Jahre lang Sprecherin eines Sonderforschungsbereichs, seit 2018 ist sie Co-Sprecherin eines SFB/Transregio. Zudem ist sie Mitglied im Aufsichtsrat des Berlin Institute of Health (BIH), wo sie seit 2019 die Clinical Translational Science Platform (CTP) leitet. Siegmund engagierte sich von 2016 bis 2017 als Mitglied des Fachkollegiums Medizin der DFG, seit 2017 als Mitglied des Senats sowie als Vorsitzende oder Vorstandsmitglied verschiedener deutscher gastroenterologischer Fachgesellschaften. Die Medizinerin ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Dem Präsidium der DFG gehören derzeit – neben dem Präsidenten der DFG sowie dem Präsidenten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft – insgesamt acht Vizepräsidentinnen und -präsidenten aus verschiedenen Fachdisziplinen an. Sie werden von der Mitgliederversammlung für maximal zwei Amtszeiten von jeweils vier Jahren gewählt. Gemeinsam mit dem Präsidenten entwickelt das Präsidium die strategisch-konzeptionelle Ausrichtung der DFG.



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