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18.12.2018

Prof. Capper mit Gerhard-Domagk-Preis ausgezeichnet

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Porträtfoto von Prof. Capper im weißen Hemd und schwarzen Sakko vor einem Infotext-Poster zur Domarkstraße.
Prof. Capper bei der Verleihung des Gerhard-Domagk-Preises, Foto: FZ/S. Marschalkowski.

Für seine Forschung zur Klassifikation von Hirntumoren hat Prof. Dr. David Capper vom Institut für Neuropathologie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin den mit 10.000 Euro dotierten Gerhard-Domagk-Preis der Gerhard-Domagk-Stiftung und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) am 14. Dezember erhalten.

Der Ursprung von Hirntumoren liegt entweder im Gehirn oder im Rückenmark, weshalb sie auch Tumore des Zentralnervensystems (ZNS) genannt werden. Bisher lassen sich ungefähr 100 Arten von ZNS-Tumoren anhand von Gewebemerkmalen unterscheiden. In Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Kindertumorzentrums (KiTZ) und der Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg hat Prof. Capper ein computerbasiertes Diagnoseverfahren entwickelt, durch das sich Hirntumore auf molekularer Ebene unterscheiden lassen.

Der Gerhard-Domagk-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2014 von der Stiftung "Krebsforschung Prof. Dr. Gerhard Domagk" vergeben. In Kooperation mit der Universitätsgesellschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zeichnet der Preis jährlich herausragende wissenschaftliche Leistungen aus, die sich um die Forschung zur Bekämpfung des Krebses verdient gemacht haben.



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