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Meldung

06.05.2021

Unternehmenskommunikation erneut für Wissenschaftskommunikation geehrt

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Dankesrede der Charité-Unternehmenskommunikation zum idw-Preis 2021
Videoclip: Dankesrede der Charité-Unternehmenskommunikation zum idw-Preis 2021 © Charité

Die Unternehmenskommunikation der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist mit dem Preis für Wissenschaftskommunikation des Informationsdienstes Wissenschaft (idw) ausgezeichnet worden. Die Meldung „Wie SARS-CoV-2 in das Gehirn gelangt“ wurde zur zweitbesten wissenschaftlichen Pressemitteilung des Jahres 2020 gewählt. Damit ist es der Charité-Unternehmenskommunikation als erster Pressestelle gelungen, zwei Jahre in Folge den zweiten Platz zu erreichen.

Der idw-Preis würdigt Pressemitteilungen, die von hoher handwerklicher Professionalität, überragendem Nachrichtenwert und wissenschaftlicher Bedeutung sind. Der prämierte Text war einer von 20 eingereichten Meldungen mit Bezug auf die Pandemie, insgesamt hatten sich 85 Pressestellen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien beworben. Laut der Jury habe an der Charité-Pressemitteilung überzeugt, dass sie sich einer Frage widme, die von Anfang an Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt habe: Wie gelangt Sars-CoV-2 ins Gehirn? Warum wirkt das Virus auch auf das Nervensystem? Die Meldung gebe tiefe Einblicke in die Realität der Forschenden, ihre Fragen, Methoden und Ergebnisse. Der Text sei sprachlich sauber und gehe bereits auf zahlreiche Aspekte ein, die eine sich anschließende Recherche aufwerfen würden, etwa die Frage danach, ob auch andere Viren den Weg ins Gehirn finden.

Manuela Zingl, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Charité, freut sich über den Preis: „Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, weil sie das Engagement meines Teams ehrt und eine wirklich starke Anerkennung in äußerst turbulenten und kräftezehrenden Zeiten ist.“

Die Pressemitteilung behandelt Forschungsergebnisse, die ein Team um Dr. Helena Radbruch und Prof. Dr. Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie im Fachmagazin Nature Neuroscience publiziert hatte. Darin zeigten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anhand von Gewebeproben verstorbener COVID-19-Patienten, dass SARS-CoV-2 über die Nervenzellen der Riechschleimhaut in das Gehirn übertritt. Die Meldung wurde von der Jury mit dem zweiten Platz gewürdigt, wie bereits im vergangenen Jahr die Charité-Pressemitteilung „Warum ein Comic Patienten besser auf eine OP vorbereitet“.

Die erstplatzierte Presseinformation kam in diesem Jahr von der Stabsstelle Kommunikation und Medien des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven). Platz 3 belegte die Wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (München). Der idw-Preis ist mit 500 bis 2.000 Euro dotiert. Verliehen wurde er am 6. Mai zum zwölften Mal, pandemiebedingt im Rahmen einer Online-Veranstaltung.

Der idw ist das größte Nachrichtenportal für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr werden hier rund 20.000 Pressemitteilungen aus mehr als 1.000 wissenschaftlichen Einrichtungen veröffentlicht. Als Qualitätsanreiz für die angeschlossenen Pressestellen schreibt der idw jährlich den idw-Preis für Wissenschaftskommunikation aus.

Links

Pressemitteilung des idw zum idw-Preis 2021

Video-Dokumentation der idw-Preisverleihung 2021

Prämierte Pressemitteilung "Wie SARS-CoV-2 in das Gehirn gelangt"

Unternehmenskommunikation für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet (Meldung v. 8.10.2020)
 



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