Kooperationen – Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

Innovationen und wissenschaftliche Erfolge gelingen bei komplexer werdenden Fragen vor allem in interdisziplinärer Zusammenarbeit und durch die internationale Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

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Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

Damit Patienten schneller von Forschungsergebnissen profitieren, ziehen in den sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte des ganzen Landes an einem Strang. Sie haben sich zusammengetan, um den großen Volkskrankheiten Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Infektionen und Lungenerkrankungen den Kampf anzusagen. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist als Partner bei drei DZGs dabei. Die DZG überwinden erstmals in Deutschland starre Grenzen zwischen Institutionen und Disziplinen – eine der wichtigsten Voraussetzungen für Translation.

Denn obwohl immer mehr Menschen von Krebserkrankungen geheilt werden, immer weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, verursachen die sechs großen Volkskrankheiten noch viel Leid und enorm hohe Krankheitskosten – einhundert Milliarden Euro jährlich in Deutschland. Auf Grund der immer älter werdenden Bevölkerung nimmt die Zahl der an Demenz, Diabetes, Herzschwäche, Krebs oder an den Atmungsorganen Erkrankten dramatisch zu. Resistente Bakterienstämme werden zur Bedrohung in den Krankenhäusern, Infektionskrankheiten kosten insbesondere Menschen in Entwicklungsländern immer noch das Leben.

Damit weitere Erfolge in Diagnose, Prävention und Therapie gelingen, sind schlagkräftige Strukturen erforderlich, in denen alle wichtigen Partner im Prozess der Translation kooperieren – Universitätsmediziner und Forscher aus außeruniversitären Instituten, Pharmaindustrie und regulatorische Behörden, Politik und Patientenverbände. Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2009 begonnen, solche schlagkräftigen Strukturen zu schaffen.

Das sind die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung:

  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, www.dkfz.de/de/dktk)
  • Deutsches Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD, www.dzd-ev.de)
  • Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. (DZHK, www.dzhk.de)
  • Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF, www.dzif.de)
  • Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL, www.dzl.de)
  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE, www.dzne.de)

Die Charité ist Partnereinrichtung von DKTK, DZHK und DZNE