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Der Innovationsfonds

Ziel des Innovationsfonds ist die Qualitätssteigerung der Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Rahmen des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes erhielt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) 2015 den Auftrag, neue innovative Versorgungsformen und Projekte der Versorgungsforschung zu fördern, deren Ansätze über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und zu ihrer Verbesserung beitragen.

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Der Innovationsfonds an der Charité

Im Juli 2015 trat das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz in Kraft. Mit diesem Gesetz verfolgte der Gesetzgeber das Ziel, eine gut erreichbare medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherzustellen und weiterzuentwickeln.

Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung einen Innovationsfonds beim G-BA aufgelegt, um Fördermittel zur Förderung innovativer Projekte bereitzustellen. Die zur Verfügung stehenden Mittel, werden von Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds getragen. Der Innovationsausschuss beim G-BA verwaltet die Mittel, legt die Schwerpunkte und Kriterien zur Vergabe der Mittel fest und entscheidet über die Förderung der eingegangenen Anträge.
 
Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) wurde 2019 u. a. die Fortführung dieses Fonds beschlossen. Der Innovationsfonds wird nun mit einer Ausstattung von 200 Millionen Euro pro Jahr bis zum Jahr 2024 fortgeführt. Außerdem wurde die Weiterentwicklung des Förderverfahrens festgelegt. So wird künftig über Förderanträge der neuen Versorgungsformen in einem zweistufigen Auswahlverfahren entschieden. Zusätzlich wird ein Verfahren zur Überführung erfolgreicher Ansätze aus Projekten in die Regelversorgung geschaffen.

Bei der Förderung werden grundsätzlich zwei Förderrichtlinien unterschieden:

  • Neuen Versorgungsformen: Mit 160 Millionen Euro jährlich wird die Entwicklung und dauerhafte Integration neuer und innovativer Versorgungsformen gefördert, die zu einer Verbesserung der Versorgung führen können.
  • Versorgungsforschung: 40 Millionen Euro jährlich stehen für das Modul Versorgungsforschung zur Verfügung, das die Aufgabe hat, wissenschaftliche Grundlagen für Lösungen zur Gestaltung, Organisation und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens zu schaffen. Davon sind 5 Millionen Euro jährlich für die (Weiter-)Entwicklung von medizinischen Leitlinien vorgesehen.

Die Charité ist mit ihren sechs zentralen Forschungsschwerpunkten, ihrer Innovationskraft und Positionierung an der Schnittstelle zwischen Forschung und klinischer Anwendung ein prädestinierter Antragsteller und Partner für die hohen Ansprüche und Ziele des Innovationsfonds.

Seit 2017 werden an der Charité insgesamt 53 durch den Innovationsfonds geförderte Projekte durchgeführt, wobei sie bei 28 Projekten die Konsortialführerschaft innehat. Dreizehn der Projekte unter der Führung der Charité sind im Modul „Neue Versorgungsformen“ und fünfzehn im Modul „Versorgungsforschung“ angesiedelt.


Neue Versorgungsformen

Projekte mit Konsortialpartnerschaft

  • CARE – Computer-assistierte Risiko-Evaluation in der Früherkennung psychotischer Erkrankungen
    Konsortialführung: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Andreas Heinz
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • CARE-FAM-NET - Kinder mit seltenen Erkrankungen, deren Geschwister und Eltern  – Network
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Angela Kaindl und PD Dr. Sibylle Winter
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • CHIMPS-NET - Kinder und Jugendliche mit psychisch kranken und suchtkranken Eltern – Network
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Charité-Beteiligung: PD Dr. Sibylle Winter
    Klinik/Einrichtung: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • DigiNet – Steuerung personalisierter Lungenkrebstherapie durch digitale Vernetzung von Behandlungspartnern und Patienten
    Konsortialführung: Universität zu Köln
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Ulrich Keilholz
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • DNPM – Deutsches Netzwerk für Personalisierte Medizin
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Tübingen
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Ulrich Keilholz
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • NeTKoH – Neurologisches TeleKonsil mit Hausärzten zur Stärkung der fachärztlichen Versorgung in Vorpommern
    Konsortialführung: Universitätsmedizin Greifswald
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Dr. Tobias Kurth
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • OSCAR – Onkologisches Social Care Projekt der BKK
    Konsortialführung: pronova BKK
    Charité-Beteiligung: Dr. Liane Schenk
    Klinik/Einrichtung: Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • SmArt-E - Smartphone-assistiertes Arthrosetraining mit Edukation
    Konsortialführung: Hochschule für Gesundheit Bochum
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Paul Gellert
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • VBW - Virtuelles Betreutes Wohnen – ein Versorgungsnetz zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken im Alter
    Konsortialführung: BKK VBU (Lars Straubing)
    Charité-Beteiligung: Dr. rer. medic. Johanna Nordheim
    Klinik/Einrichtung: Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft
    Projektbeschreibung beim G-BA

Versorgungsforschung

Projekte mit Konsortialpartnerschaft

  • AKtiV-Studie – Aufsuchende Krisenbehandlung mit teambasierter und integrierter Versorgung
    Konsortialführung: Medizinische Hochschule Brandenburg
    Charité-Beteiligung: Dr. André Wittmann
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • AMTS – Untersuchungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit in der Schwangerschaft basierend auf Routinedaten in Deutschland
    Konsortialführung: Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Christof Schäfer
    Projektbeschreibung
  • ENQUIRE - Evaluierung der QualitätsIndikatoren von Notaufnahmen auf Outcome-Relevanz für den Patienten
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Magdeburg
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Martin Möckel
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • EvaClosure – Gesundheitsökonomische Evaluation des perkutanen Verschlusses des linken Vorhofohres bei Patienten mit Vorhofflimmern und hohem Schlaganfall- und Blutungsrisiko im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie
    Konsortialführung: WIG2 Wissenschaftliches Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung GmbH
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Ulf Landmesser
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • EVAS – Frühes, valides und reliables Screening von Autismus
    Konsortialführung: Philipps-Universität Marburg
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Stefan Röpke
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • GLIOPT - Gliompatienten in der ambulanten Versorgung – Optimierung der psychosozialen Versorgung bei neuroonkologischen Patienten
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Tübingen (PD Dr. med. Mirjam Renovanz)
    Charité-Projektleitung: Dr. med. Martin Misch
    Klinik/Einrichtung: Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • IVZ S3 – Implementierung der S3 Leitlinie Verhinderung von Zwang
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Ulm
    Charité-Projektleitung: Dr. Liselotte Mahler
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • KARDIO – Linksherzkatheter bei Brustschmerzen und KHK: Analyse regionaler Variationen und Behandlungspfade zur Verbesserung der Indikationsqualität
    Konsortialführung Universität Marburg / Abteilung für Allgemeinmedizin
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Christoph Heintze
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • MundZaRR - Mundgesundheitsverbesserung durch zahnärztlich delegierte, pflegebegleitende Remotivation und Reinstruktion
    Konsortialführung: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Katrin Hertrampf)
    Charité-Projektleitung: PD Dr. Falk Schwendicke
    Klinik/Einrichtung: Charité Centrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
    Projektbeschreibung beim GBA
  • NoMiG – Notfallversorgung von Migranten und Geflüchteten
    Konsortialführung: bbw Hochschule, Berlin
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Jalid Sehouli
    Projektbeschreibung
  • OPTIMISE – Validierung und Optimierung der Nutzbarkeit von Routinedaten zur Qualitätsverbesserung des Sepsis-Managements im Krankenhaus
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Jena
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Claudia Spies
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • PSY-CARE - Depression bei zuhause lebenden Pflegebedürftigen - Kurzzeitpsychotherapie im Behandlungsteam mit Hausärzten und Pflegenden
    Konsortialführung: MSB Medical School Berlin GmbH
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • REDARES - Reduktion von Antibiotikaresistenzen durch leitliniengerechte Behandlung von Patienten mit unkompliziertem Harnwegsinfekt in der ambulanten Versorgung
    Konsortialführung: DUniversitätsklinikum Würzburg (Prof. Dr. med. Ildiko Gágyor)
    Charité-Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Heintze
    Klinik/Einrichtung: Institut für Allgemeinmedizin
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • SEPFROK – Sepsis: Folgeerkrankungen, Risikofaktoren, Versorgung und Kosten
    Konsortialführung: Universitätsklinikum Jena
    Charité-Beteiligung: PD Dr. Christiane Hartog
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • SepWiss – Stärkung der Gesundheitskompetenz von Sepsis-Risikogruppen zur Verbesserung der Sepsisfrüherkennung und -prävention
    Konsortialführung: Sepsis-Stiftung
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Claudia Spies
    Projektbeschreibung beim G-BA
  • SKKIPPI - Evaluation der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie mittels Prävalenz- und Interventionsstudien
    Konsortialführung: IPU Berlin
    Charité-Beteiligung: Prof. Dr. Thomas Keil
    Projektbeschreibung beim G-BA