Der Innovationsfonds

Ziel des Innovationsfonds ist die Qualitätssteigerung der Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherungen. Im Rahmen des GKV-Versorgungsstärkegesetzes erhielt der Gemeinsame Bundesausschuss (kurz: G-BA) den Auftrag Forschung und Weiterentwicklung, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und zur Verbesserung dieser führen, zu fördern.

Die Bundesregierung hat zu diesem Zweck den Innovationsfonds aufgelegt und stellt von 2016 bis 2019 jeweils 300 Millionen Euro jährlich bereit.

Sie befinden sich hier:

Der Innovationsfonds an der Charité

Der Fonds besteht aus zwei Modulen. Mit 225 Millionen Euro jährlich wird die Entwicklung und dauerhafte Integration neuer und innovativer Versorgungsformen gefördert, die zu einer Verbesserung sektorenübergreifender Versorgung führen können. 75 Millionen Euro jährlich stehen für das Modul Versorgungsforschung zur Verfügung, das die Aufgabe hat, wissenschaftliche Grundlagen für Lösungen zur Gestaltung, Organisation und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens zu schaffen.

Die Charité ist mit ihren sechs zentralen Forschungsschwerpunkten, ihrer Innovationskraft und Positionierung an der Schnittstelle zwischen Forschung und klinischer Anwendung ein prädestinierter Antragsteller und Partner für die hohen Ansprüche und Ziele des Innovationsfonds.

Im Zeitraum von 2017 bis 2020 wird die Charité in insgesamt zehn Projekten durch den Innovationsfonds gefördert, wobei sich das Fördervolumen aller Projekte, an denen die Charité beteiligt ist, auf rund 33 Millionen Euro beläuft.

Drei Projekte sind im Modul „Neue Versorgungsformen“ angesiedelt, in denen die Charité auch die Konsortialführerschaft innehat.

Sieben Projekte sind im Modul „Versorgungsforschung“ angesiedelt, darunter drei Konsortialführer- und vier Konsortialpartnerschaften.