Affiliationsrichtlinie

Die wissenschaftliche Sichtbarkeit in Form von Publikationen in renommierten wissenschaftlichen Journalen ist ein zentraler Indikator für die Forschungsleistung auf nationaler und internationaler Ebene. Zudem ist eine gute Publikationsleistung eine Grundvoraussetzung für die Einwerbung von öffentlichen aber auch privaten Drittmitteln.

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Essenziell für eine hohe Sichtbarkeit ist die standardisierte Angabe der Charité durch ihre Autorinnen und Autoren (Affiliation).

Nur auf diese Weise wird auch eine Anerkennung der erbrachten Forschungsleistungen etwa in internationalen Rankings garantiert. Eine Standardisierung – und damit verbunden eine gesteigerte öffentliche Sichtbarkeit – dient auch der finanziellen Anerkennung der Forschungsleistungen. Anträge an die DFG, das BMBF oder andere Zuwendungsgeber werden nur dann erfolgreich sein, wenn die Leistungsfähigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch entsprechende Publikationen nachgewiesen werden kann. Damit diese Publikationen auch von Gutachtern einfach und eindeutig identifiziert werden können, ist eine standardisierte Affiliation von zentraler Bedeutung. 

Um die Leistungen unserer Forscherinnen und Forscher repräsentativ ermitteln zu können, gelten die Vorgaben der Affiliationsrichtlinie verpflichtend, wo sie anwendbar sind. Es sollen nur Publikationen mit korrekter Affiliation für die leistungsorientierte Mittelvergabe (LoM) berücksichtigt werden.

Diese Vorgaben richten sich an das gesamte wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Personal, Promovierende und Studierende sowie an alle vorübergehend oder gastweise tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Publikationen im Rahmen des Aufenthalts an der Charité entstanden sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die außerhalb der Charité tätig sind und gleichzeitig eine Charité-Professur oder vergleichbare Position innehaben, müssen diese Vorgaben ebenfalls einhalten.