HBe-Antigen

Parameter

BezeichnungHBe-Antigen
KürzelHBeAg     SE
MnemonicHBeAgSE
MaterialSerum (SE)
Einheit---
MethodeEnzymimmunoassay
KategorienInfektionsdiagnostik

Beschreibung

Allgemein
Verschwinden des Hbe-Antigens und Auftreten von Anti-HBe zeigt den Übergang in die nichtreplikative Phase an und gelten als prognostisch günstige Zeichen.

Indikation
Beurteilung der Infektiosität bei persistierendem HBs-Ag, Verlaufs- und Therapiebeobachtung der akuten und chronischen Hepatitis B

Abnahmebedingungen
Keine Besonderheiten

erhöhte Werte
Akute Hepatitis B (schon vor Beginn der klinischen Symptomatik), chronische HBs-Antigenträger (hohe Infektiosität)

erniedrigte Werte
HBV-Mutanten, die kein HBe-Antigen bilden können

Störfaktoren
Partikel, Fibrin, lipämische Proben, bakterielle Kontamination, hitzeinaktivierte Proben, Hämoglobin >500mg/dl, Bilirubin >20 mg/dl, Triglyzeride >3000 mg/dl, Eiweiß >12g/dl, Erythrozyten 0,02%.
Patienten, die aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen monoklonale Maus-Antikörpern erhalten haben, können gegen diese Mausantikörper nun selbst (humane) anti-Maus-Antikörper gebildet haben. Diese Antikörper können zu falsch erhöhten Werten führen.

Literatur

S. Browden, Serological and Molecular Diagnosis of Hepatitis B.
Seminars Liver Dis. 26 , 97 (2006)
T.J. Harrison et al.,
Hepatitis B Virus: Molecular Virology and Common Mutants.
Seminars Liver Dis. 26 , 87 (2006)
A. Hatzakis et al.,
HBV virological assessment.
J Hepatol. 44 Suppl.1 , S71 (2006)
G.C. Farell et al.,
Management of chronic hepatitis B virus infection: a new era of disease control.
Intern Med J. 36 , 100 (2006)

Grumm   2011-08-02 17:50:33 Charité - Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie