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Untersuchungen zur exzitatorisch/inhibitorischen (E/I) Neurotransmitterbalance mittels Magnetresonanzspektroskopie in Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen



Short title: SysMedSUDs

Investigated disease: Substanzgebrauchsstörungen

Principal Investigator: Prof. Dr. Dr. Henrik Walter


Clinic, Institute: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM

Patient (diseased)
Age: 25 - 50
Gender: All

Status: Participants wanted
Last change: 05.12.2021

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Study Description

Title

Untersuchungen zur exzitatorisch/inhibitorischen (E/I) Neurotransmitterbalance mittels Magnetresonanzspektroskopie in Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen

Short title

SysMedSUDs

General Short Description

Suchterkrankungen tragen einen wesentlichen Teil zur globalen Krankheitslast bei. Studien legen nahe, dass das Verhältnis zwischen aktivierenden und hemmenden Botenstoffen im Gehirn einen wichtigen Faktor bei der Entstehung von Suchterkrankungen darstellt. Allerdings steht der direkte Nachweis eines Ungleichgewichtes zwischen aktivierenden und hemmenden Botenstoffen im Gehirn bei Suchtpatienten noch aus. Diese Wissenslücke wollen wir durch die direkte Messung von aktivierenden und hemmenden Botenstoffen mittels Magnetresonanzspektroskopie schließen. Dabei werden zwei für die Suchtentstehung relevante Hirnregionen untersucht. Da verschiedene Suchtmittel sehr unterschiedliche Effekte auf das Gehirn haben, werden die Messergebnisse zwischen Menschen mit verschiedenen Suchterkrankungen (Nikotin-, Cannabis- oder Opiatabhängigkeit) und gesunden Kontrollprobanden verglichen. Wir erwarten, dass die regionalen Botenstoffkonzentrationen die Ruheaktivität des Gehirns in einer für das jeweilige Suchtmittel spezifischen Weise beeinflusst. Aus den Erkenntnissen der Studie erhoffen wir uns ein tieferes Verständnis der Ursachen von Suchterkrankungen, auf dessen Basis neue Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen entwickelt werden können, um so die durch Sucherkrankungen verursachte Krankheitslast zu verringern.

Scientific Short Description

Genetic and molecular studies suggest imbalances in major neurotransmitter systems as an important pathogenetic mechanism in substance use disorders (SUDs), however direct evidence for such dysregulation of the main excitatory (glutamate, GLU) and inhibitory (γ-aminobutyric acid, GABA) neurotransmitters in patient populations is lacking. In our study, we therefore intend to compare patients with a SUD diagnosis for either nicotine, cannabis or opiate as well as drug-free healthy controls in a cross-sectional design. Our goal is to compare the excitatory/inhibitory balance by measuring the local concentration of GABA and Glu in the left insular cortex and the prefrontal cortex using magnetic resonance spectroscopy. Moreover, data from resting-state functional MRI will be acquired to study properties of the resting state networks and their relationship to local Glu and GABA concentrations as well as data from diffusion tensor imaging to determine the relationship between the observed functional connectivity and structural connectivity with regard to the different classes of substance use disorders. Together, these data will give insight into specific and shared SUD related alterations in E/I balance within two key brain regions of the reward system, and how these parameters affect the properties of large-scale brain networks.

Website (Charité)WebsitePrimary Register Type

DRKS-No.

Primary Register-ID

DRKS00022038

Investigated Disease, Health Issue

ICD-Code
  • F17.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak; Abhängigkeitssyndrom
  • F11.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide; Abhängigkeitssyndrom
  • F12.2 - Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide; Abhängigkeitssyndrom

Inclusion Criteria

Age

25 - 50

Gender

All

Additional Inclusion Criteria

Vorliegen der Diagnose Nikotinabhängigkeit ODER
Vorliegen der Diagnose Cannabisabhängigkeit ODER
Vorliegen der Diagnose Opiatabhängigkeit sowie Opiatsubstitutionstherapie

Exclusion Criteria

Schwerwiegende internistische und neurologische Erkrankungen (z.B. Tumor, Parkinson, Multiple Sklerose)
Vorliegen einer psychotischen Störung oder einer sonstigen schweren und schlecht kontrollierbaren psychiatrischen Störung
Einnahme von Medikamenten, die auf das Gehirn wirken
Wesentlicher Beikonsum zusätzlich zur jeweiligen Substanz oder akute Intoxikation
Metall im Körper (z.B. Herzschrittmacher, Metall-Implantate oder feste Zahnspangen)
Bei Frauen: derzeitige Schwangerschaft und Stillzeit

Characteristics

Studytype

Non-interventional

Studyphase

N/A

Contact

Contact for Study Participants

Herr M.Sc. Justin Böhmer

+49 30 450 517 223

sysmedsud-studie(at)charite.de


Contact for Scientific Inquiries

Herr M.Sc. Justin Böhmer

+49 30 450 517 223

sysmedsud-studie(at)charite.de


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